Aufgefallen 2016

Diese Köpfe sind bei Pro Senectute im vergangenen Jahr besonders aufgefallen

Otto Borruat steht bereits seit 1999 in den Diensten von Pro Senectute Berner Jura. Er hat somit auch das wichtigste Ereignis der letzten Jahrzehnte miterlebt: die Gründung von Pro Senectute Arc Jurassien – entstanden aus der Fusion der Organisationen Jura, Berner Jura und Neuenburg. Otto war in der Politik und im Vereinsleben seines Dorfes und seiner Region sehr aktiv. Zunächst waltete er als Gemeinderat, danach während mehr als zwanzig Jahren als Bürgermeister seiner Gemeinde. Aufgrund seiner sozialen Natur übernahm Otto auch diverse andere Aufgaben, insbesondere im Bereich der Seniorenpolitik.

Geboren und aufgewachsen in Italien, lebt die 76-jährige Lina Tertulliani seit 1960 in der Schweiz. Im Alter von 20 Jahren wurde Lina in ihrem Dorf Montorio al Vomano von der Textilfirma Heberlein aus Wattwil angeworben und in die Schweiz geholt. Die erste Zeit war hart. Heute ist Lina dankbar dafür, dass man ihr damals viel Geduld entgegengebracht hat. «Die Schweiz hat mir so viel gegeben. Mit meinem freiwilligen Engagement als Haushaltshelferin bei Pro Senectute kann ich mich nun revanchieren», meint sie. Und das macht sie seit 13 Jahren mit viel Herzblut. Danke vielmals, Lina!

Hendrik van Maurik ist über die Gymnastikgruppe Murten zu Pro Senectute Freiburg gestossen. Als ehemaliger Orchester-Musiker und Hauptlehrer für Instrumentalmusik an der Kantonsschule Solothurn leitet Hendrik in Murten verschiedene Kurse im Bereich «Klassische Musik hören und verstehen». Seit 2014 hat er insgesamt 94 Seniorinnen und Senioren die klassische Musik näher gebracht. Dafür danken wir ihm herzlich.

Ruth Oberli organisierte 2016 die denkwürdige Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten im Tessiner Grossratssaal in Bellinzona, an welcher die neue Präsidentin Eveline Widmer-Schlumpf gewählt wurde. Ruth findet immer den richtigen Draht zu den Stiftungsrätinnen und Stiftungsräten von Pro Senectute Schweiz und ermöglicht so von der Terminfindung bis zur Protokollierung die reibungslose Abwicklung – auch bei komplexen Geschäften. Herzlichen Dank, Ruth.

Im Mai 2016 stand Richard Camenzind ein grosser Abschied bevor. Vor 16 Jahren hatte ihn die Mitgliederversammlung erstmals zum Präsidenten dieser «altehrwürdigen Organisation», wie er sagt, gewählt. Als Alt-Regierungsrat konnte er sein Verhandlungsgeschick vor allem bei Leistungsvereinbarungen wirkungsvoll zugunsten von Pro Senectute einsetzen. Dafür danken wir Richard sehr und hoffen, dass er jetzt seinen definitiven (Un-)Ruhestand geniessen kann.

Annie Duinmayer ist eine treue Seele bei Pro Senectute Kanton Uri. Nach ihrer langjährigen Tätigkeit als Geschäftsleiterin von Pro Senectute Uri engagiert sich Annie seit 2015 als Sozialarbeiterin für die Stiftung. Im Januar 2016 durfte sie ihr 30-jähriges Jubiläum bei Pro Senectute feiern. Für die wunderbare Zusammenarbeit danken wir Annie herzlich und wünschen ihr einen guten Start für ihre frühzeitige Pensionierung im Sommer 2017.

Joël Goldstein übernahm am 1. August 2016 die Leitung von Pro Senectute Genf. Zuvor war er 25 Jahre im Pflegeheim Les Marronniers tätig, zunächst als Sozialarbeiter, ab 1999 als Direktor. Joël wirkte auch 10 Jahre in strategischer Funktion am Bauprojekt eines neuen Heims mit 63 Betten mit. Als ausgebildeter Sozialarbeiter und studierter Gerontologe setzt sich Joël stets für die Würde und Anerkennung von älteren Menschen ein. Joël ist Vater von 4 Kindern und bereits einmal Grossvater.

Seit 2010 kann Pro Senectute auf die freiwillige Mitarbeit von Vreni Ulmann zählen. Sie engagiert sich mit vielfältigen Aktivitäten für die ältere Bevölkerung im Bezirk Oberegg. Vreni organisiert nicht nur die Seniorenfasnacht und Altersnachmittage, sondern sorgt auch dafür, dass in Oberegg gestrickt und gespielt wird. Zusätzlich leitet Vreni den Mahlzeitendienst und hat bei der Gründung des Seniorensingen Oberegg tatkräftig mitgewirkt. Neue Ideen hat Vreni noch viele im Köcher … Bravo und herzlichen Dank für deinen grossen Einsatz.

Seit Oktober 2016 senkt Enzo Cerminara das Durchschnittsalter der Geschäftsstelle in Zug. Als Praktikant der Zentralen Dienste ist er hauptsächlich in der Buchhaltung tätig. Der Altersunterschied stört Enzo nicht: «Das macht mir nichts aus. Ich kann von meinen Arbeitskolleginnen nur profitieren. Hauptsache ist, dass ein gutes Arbeitsklima herrscht und ich viel Wissen für mein zukünftiges Wirtschaftsstudium mitnehmen kann.» Seine Fähigkeiten blieben auch bei den restlichen Abteilungen nicht unbemerkt – Enzo ist für uns der Mann für alle Fälle. Danke.

Seit Mitte 2014 koordiniert Viviane Bérod Pinho im Secrétariat romand in Vevey die vier Fachbereiche Bildung & Kultur, Gemeinwesenarbeit, Sozialberatung und Services. Und sie meistert diese Herausforderung mit Bravour. 2016 hat sie in der Romandie eine Fachgruppe zum DOCUPASS aufgebaut. Dank ihrer grossen Praxiserfahrung als Sozialberaterin, ihrem grossen Netzwerk und ihren guten Beziehungen zu Fachhochschulen ist sie in kurzer Zeit zu einer wichtigen Stütze in Vevey geworden. Herzlichen Dank für deinen Einsatz, Viviane.