Stiftungsrat

Jahresrückblick von Eveline Widmer-Schlumpf
«Zusammen Zukunft gestalten»

Eveline Widmer-Schlumpf, Präsidentin Stiftungsrat, Pro Senectute Schweiz

Seit mehr als 100 Jahren setzt sich Pro Senectute unermüdlich für ältere Menschen ein. Vielfältige Aufgaben und spannende Herausforderungen haben unsere Organisation geprägt. In meiner Arbeit als Präsidentin des Stiftungsrates beschäftigten mich 2018 insbesondere zwei Schwerpunkte: Zum einen die Umsetzung und Implementierung des Subventions-/ Leistungsvertrags (2018 – 2021) mit dem Bund und zum andern die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie.

Die Umsetzung des neuen Subventions-/Leistungsvertrags war und ist für alle Beteiligten vielschichtig und anspruchsvoll. Der regelmässige Austausch auf Augenhöhe mit dem Bundesamt für Sozialversicherung (BSV) war im letzten Jahr sehr wichtig, da mit dem neuen Finanzierungsmodell grundlegende Änderungen für die gesamte Organisation eingeführt wurden. 

Als Gesamtorganisation ist es uns zudem gelungen, wichtige Eckpunkte einer neuen gemeinsamen Strategie zu definieren. Dieser Prozess wird im laufenden Jahr mit der Ausarbeitung konkreter Massnahmen weitergeführt. Ursula Koch, die neue Vorsitzende der Geschäftsleitung von Pro Senectute Schweiz, wird sich bei den Diskussionen über die zu definierenden Massnahmen auch einbringen können. Sie tritt ab 1. September die Nachfolge von Direktor Werner Schärer an, der Mitte Jahr pensioniert wird. Ich bin überzeugt, dass Pro Senectute als Gesamtorganisation mit der definierten Ausrichtung bereit ist, die Herausforderungen der Zukunft anzupacken. 

Diese spannenden Veränderungen fordern uns dazu auf, innovativ und offen für Neues zu sein. Im Fokus steht dabei stets, älteren Menschen die bestmögliche Unterstützung zur Bewältigung ihres Alltags zu bieten. Um dies zu gewährleisten, werden wir uns auch in Zukunft an professionellen und qualitativ hochstehenden Standards orientieren. Für vergleichbare Bedürfnisse wollen wir noch effizientere Prozesse und einheitliche, beziehungsweise aufeinander abgestimmte Systeme, fördern. Wenn immer möglich soll die Leistungserbringung weiterhin durch die kantonalen und interkantonalen Pro Senectute Organisationen erfolgen, unter einer gemeinsamen starken Marke «Pro Senecute».

Die neue Gesamtorganisationsstrategie wird der demografischen Entwicklung, den sich verändernden Bedürfnissen älterer Menschen, aber auch den Ansprüchen der Angehörigen Rechnung tragen. Nur gemeinsam können wir die Solidarität zwischen den Generationen, das gegenseitige Verständnis und den Respekt untereinander fördern. Unsere Pro Senectute Organisationen, alle Mitarbeitenden, die über 18'000 Freiwilligen, die Spenderinnen und Spender sowie unsere Partner tragen zu einer starken Gemeinschaft bei.  

Pro Senectute ist heute die bedeutendste Fach- und Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen und deren Angehörige in der Schweiz; dies soll auch in Zukunft so bleiben.