Archiv Medienmitteilungen

2016

Die Präsidentenkonferenz von Pro Senectute wählte heute in Bellinzona Eveline Widmer-Schlumpf zur neuen Stiftungsratspräsidentin von Pro Senectute Schweiz. Sie wird ihr Amt am 1. April 2017 antreten.

Eveline Widmer-Schlumpf übernimmt das Stiftungsratspräsidium von Toni Frisch, der das Amt seit 2011 innehatte. Toni Frisch sagt zur Wahl der ehemaligen Bundesrätin: «Ich bin glücklich, dass wir mit Eveline Widmer-Schlumpf eine so qualifizierte und kompetente Persönlichkeit für Pro Senectute gewinnen konnten.»

Die Stabsübergabe erfolgt anlässlich des Starts der Jubiläumsfeierlichkeiten von Pro Senectute Schweiz zum 100-jährigen Bestehen am 1. April 2017 in Bern.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath
Leiter Kommunikation und Marketing
Telefon: 044 283 89 43 oder 078 624 28 04
E-Mail: medien@prosenectute.ch

Bei 40'000 Rentner-Haushalten mit Ergänzungsleistungen funktioniert die Existenzsicherung nicht mehr. Grund ist nicht etwa die Wohnungsspekulation, sondern die Plafonierung der Mietbeiträge bei den Ergänzungsleistungen. Betroffene sparen sich diese Kosten vom Essen und von den Kleidern ab, sie verzichten auf soziale Aktivitäten oder verschulden sich.

Ergänzungsleistungen (EL) sind ein integraler Bestandteil der ersten Säule der Schweizer Altersvorsorge. Dank EL sollten Senioren, die eine zu tiefe Rente haben, ein Leben in Würde und ohne finanzielle Sorgen führen können. Was in der Theorie korrekt bedacht ist, funktioniert in der Praxis jedoch nur bedingt. Im 2015 bezogen 197'417 Pensionierte Ergänzungsleistungen zu ihrer Altersversicherung. Hiervon lebten 122'906 Personen zuhause. Über 40'000 dieser Haushalte konnten ihre Miete nicht mit dem von den Ergänzungsleistungen vorgegebenen Maximalbetrag bezahlen. Für eine alleinstehende Person mit EL beträgt die maximal anrechenbare Pauschale für die Bruttomiete 1'100.- und für eine Ehepaar 1'250.- Franken.

Ein Blick auf die Wohnkosten in der Schweiz zeigt, dass die Mieten in allen Kantonen ausser Jura und Neuchatel deutlich über den Mietzinsmaxima der EL liegen. Spitzenreiter sind Zug, Schwyz, Zürich, Nidwalden und Genf. Eine Erfahrung, die auch in den Sozialberatungen von Pro Senectute gemacht wird: Ein Drittel der jährlich rund 42'000 Beratungen dreht sich um Fragen zu Finanzen oder Wohnen.

Arm wegen Miete? Lösung wäre vorhanden.

«Altersarmut ist nach wie vor ein Problem.» kommentiert Werner Schärer, Direktor Pro Senectute Schweiz, die aktuellen Zahlen. «Armut im Alter wird in der Schweiz vor allem rund ums Wohnen akut. Uns sind Beispiele bekannt, wo noch rüstige Pensionierte ins Altersheim eintreten, weil sie ihre Wohnung nicht mehr bezahlen können. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.»

Eine Lösung wäre vorhanden: Der Bundesrat hat bereits 2014 einen Vorschlag für die Anpassung der Mietzinsmaxima bei den Ergänzungsleistungen vorgelegt. Diese wurden seit 2001 nicht mehr angehoben, obwohl die Mieten seither um durchschnittlich 20 Prozent gestiegen sind. Die Vorlage ist aber aktuell in Bern blockiert.

Pro Senectute nimmt den internationalen Tag des Alters vom 1. Oktober zum Anlass, auf die prekäre finanzielle Lage vieler Seniorinnen und Senioren hinzuweisen. Unter www.prosenectute.ch finden Sie Grafiken sowie Zahlen und Fakten zur Entwicklung der Ergänzungsleistungen und der Mietzinse in der Schweiz.

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Eveline Widmer-Schlumpf wird an der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der kantonalen und interkantonalen Pro Senectute Organisationen vom 27. Oktober zur Wahl als Präsidentin von Pro Senectute Schweiz vorgeschlagen. Der Stiftungsrat von Pro Senectute Schweiz hat die ehemalige Bundesrätin einstimmig nominiert.

Der heutige Präsident des Stiftungsrates von Pro Senectute Schweiz, Toni Frisch, wird sein Amt wie geplant am 1. April 2017 abgeben. Die für dessen Nachfolge eingesetzte Findungskommission evaluierte verschiedene Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft für das anspruchsvolle Amt. „Wir sind hoch erfreut, Eveline Widmer-Schlumpf für unsere Organisation und unsere Themen gewonnen zu haben“, so Marie-Thérèse Weber-Gobet, Vorsitzende der Findungskommission und Vizepräsidentin des Stiftungsrates von Pro Senectute Schweiz.

Die Wahl durch die Präsidentinnen und Präsidenten der 24 kantonalen und interkantonalen Pro Senectute Organisationen ist an ihrer Konferenz  vom 27. Oktober 2016 in Bellinzona traktandiert. Eveline Widmer-Schlumpf wird nach der offiziellen Wahl ihr Amt anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen von Pro Senectute, am 1. April 2017, antreten.

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In der Schweiz leben rund 450‘000 Personen im Alter 65+ mit einer Hörminderung. Fast die Hälfte von ihnen behandelt ihr Hörproblem nicht. Noch gravierender ist aber: Nur 15 Prozent der Betroffenen tragen tatsächlich ein Hörgerät. Somit versorgen gemäss Schätzungen von Pro Senectute rund 380‘000 betroffene Senioren ihren Hörverlust nicht oder nur mangelhaft. Pro Senectute wird deshalb aktiv.

Ältere Menschen wollen heute so lange wie möglich selbständig zuhause leben. Das Gehör ist hierfür ein wichtiger Faktor. Betrachtet man die Versorgung mit Hörhilfen in der Schweiz, zeigt sich jedoch: 46 Prozent der über 65-Jährigen unternehmen bei einem Hörverlust nichts. Pro Senectute schätzt, dass nur jeder sechste betroffene Pensionierte mit einem Hörgerät ausgestattet ist. Rund 380‘000 Betroffene versorgen ihren Hörverlust somit nicht oder nur mangelhaft. Im Schnitt vergehen nach dem ersten Verdacht sieben bis zehn Jahre, bis ein Hörtest gemacht wird. Damit geht wertvolle Zeit verloren.  Denn je länger die Hörminderung unbehandelt bleibt, desto schwieriger wird es, Hörhilfen erfolgreich anzupassen. Das Gehirn verlernt mit der Zeit die Bedeutung der akustischen Signale und kann Geräusche nicht mehr zuordnen.

Pro Senectute lanciert deshalb die Kampagne «Das Leben wieder hören». «Viele Senioren halten Schwerhörigkeit für eine normale Begleiterscheinung des Alters. Sie unternehmen nichts oder tragen ihr Hörgerät nur sporadisch oder gar nicht» sagt Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz. «Hier setzen wir mit unserer nationalen Sensibilisierungskampagne an. Gut zu hören, verbessert die Lebensqualität. Wir motivieren Seniorinnen und Senioren, möglichst frühzeitig einen Hörtest zu machen.»

Hörminderungen sind keine Bagatelle

Das Interdisziplinäre Kompetenzzentrum Alter (IKOA-FHS) der Fachhochschule St.Gallen hat im Auftrag von Pro Senectute aktuelle Studien zum Thema Schwerhörigkeit im Alter gesichtet. Die Übersicht des IKOA zeigt: Hörminderungen im Alter können auf der körperlichen Ebene zu Dauerstress und entsprechenden Symptomen wie Bluthochdruck führen. Ältere Menschen mit Hörminderung stürzen zudem häufiger. Auf der psychischen Ebene können Hörminderungen Verlustgefühle, Ängste sowie Depressionen auslösen. Oft ziehen sich Hörgeschädigte zurück, da die Kommunikation mit den Mitmenschen durch häufiges Nachfragen oder Missverständnisse anstrengend ist.

Pro Senectute macht mit Informationsmaterial und via Online-Ratgeber unter www.prosenectute.ch/hören auf das Thema «Hören im Alter» aufmerksam. Interessierte erhalten praktische Tipps, was bei einer Hörminderung zu tun ist, oder sie können sich in einer Pro Senectute Beratungsstelle informieren lassen.

Lesen, das tun wir täglich – gemeinsam lesen allenfalls mit den eigenen Kindern oder Enkeln. Der Prix Chronos vereint beide Varianten auf lustvolle Art: Jung und Alt lesen in Gruppen vier Bücher zum Thema Generationenbeziehungen und prämieren das beste Buch. Der Prix Chronos trägt so zu einem verbesserten Verständnis zwischen den Generationen bei. Neu macht dieses Jahr die SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte mit. Sie bietet das Buchset als Hörbuch, als Grossdruck, in Braille sowie als E-Book an.

Der Prix Chronos ist ein Lesewettbewerb und Generationenbuchpreis für Jung und Alt von Pro Senectute und Pro Juventute. Jugendliche und Senioren lesen vier Bücher und wählen ihr Lieblingsbuch. Speziell ist das Setting des Wettbewerbs: Alle vier nominierten Bücher handeln von Begegnungen zwischen jungen und alten Menschen: Kindliche Freude und Phantasie, aber auch Demenz oder der Tod einer geliebten Person sind Themen, die in den Büchern und den Diskussionen zwischen den Teilnehmenden angesprochen werden. Gelesen wird zudem nicht alleine, sondern in altersgemischten Gruppen. Selbstverständlich können auch Einzelpersonen mitmachen, alle Lesebegeisterten sind herzlich willkommen. Vergangenes Jahr lasen schweizweit über 3‘000 Personen mit. Die Lesegruppen formieren sich auf Initiative von Bibliotheken, Schulen oder Altersheimen. Als Preis winkt dem Autor oder der Autorin eine Prämie für das Siegerbuch. Die jungen und älteren Leseratten werden an die Preisverleihung im Frühling 2017 eingeladen; ein festlicher Anlass mit zusätzlichen Preisen und der Chance, den Siegerautor persönlich zu treffen.

Mitmachen ist einfach

Die Lesenden haben für die Lektüre und die Auswahl ihres Favoriten Zeit bis Februar 2017. Die Bücherliste und die Adressen der teilnehmenden Bibliotheken sind ab sofort unter www.prixchronos.ch aufgeschaltet. Die Bücher sind in Bibliotheken und im Buchhandel erhältlich. Anmeldeformulare können von der Website heruntergeladen oder per Mail an prix.chronos@prosenectute.ch oder Tel. 044 283 89 81 bestellt werden.

Rund 500 Personen diskutierten zusammen mit Fachleuten aus Pflege, Politik und Wirtschaft die Frage «Wie gelingt zuhause Altern?». Bundesrat Alain Berset brachte sich an der Fachtagung «care@home» von Pro Senectute Schweiz mit einem Plädoyer für die Altersreform 2020 persönlich ein. Die Tagung machte deutlich: die Grundsatzdebatte zur Ausgestaltung und Finanzierung der Sorgearbeit muss nun geführt werden.

Pro Senectute lancierte die Diskussion bereits letzten Herbst mit zwei Studien. Diese zeigten, dass die überwiegende Mehrheit der Pensionierten im Alter daheim wohnt. Lücken bei den Unterstützungsangeboten zuhause und die private Finanzierung dieser Hilfe stellen Betroffene wie Angehörige zunehmend vor grosse Probleme.

Die Fakten in Kürze: Heute leben 90 Prozent der über 65-Jährigen im Alter daheim, bei den über 85-Jährigen sind es noch immer 57 Prozent, mit zunehmender Tendenz. Die Kosten für die Betreuung zuhause werden bis 2030 um geschätzte 45 Prozent zunehmen (heute: 7,2 Mia., 2030: 10,5 Mia. CHF) gegenüber einer Zunahme der Kosten für die stationäre Pflege um geschätzte 28 Prozent (heute: 3,4 Mia., 2030: 4,4 Mia. CHF).

Welche Angebote benötigen Senioren, um auch im fragilen Alter autonom zuhause zu leben? Wer erbringt diese Dienstleistungen und wer finanziert sie? Diese Fragen wurden an der Fachtagung von Akteuren aus Pflege, Forschung, Politik und Wissenschaft sowie Betroffenen diskutiert. Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz, zieht nach der Tagung folgende Schlüsse:

«Künftige Lösungen müssen die Betreuung und Pflege von älteren Menschen ganzheitlich betrachten, unabhängig davon, ob diese zuhause oder im stationären Bereich erbracht wird. Für die Betreuung und Pflege zuhause ist die gesetzliche Basis ungenügend, das Angebot lückenhaft und die Finanzierung problematisch. Pro Senectute Schweiz begrüsst daher unter anderem die Schaffung eines Bundesrahmengesetzes, welches die Ansprüche auf Hilfe und Pflege zuhause regelt. Das Gesetz muss definieren, wer diese Leistungen erbringt und wie deren Finanzierung ausgestaltet ist.»

Bundesrat Alain Berset unterstrich in seiner Rede die Wichtigkeit des Themas: «Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen. Mit der Reform der Altersvorsorge 2020 wollen wir das Rentensystem zukunftsfähig machen. Im Rahmen der Strategie Gesundheit 2020 hat der Bund einen Aktionsplan zur Unterstützung von betreuenden und pflegenden Angehörigen verabschiedet. Erste Massnahmen werden wir im Herbst präsentieren.»

Unter www.prosenectute.ch/careathome finden Sie weitere Informationen zur Fachtagung (Präsentationen, Workshops, Bilder) sowie zu den erwähnten Studien.

Schuhe im Kühlschrank oder Wienerli im Zahnglas: Das Verlegen von Gegenständen kann ein Anzeichen für eine beginnende Demenz sein. Die Sensibilisierungskampagne von Alzheimervereinigung und Pro Senectute fordert zum Hinschauen auf – denn mit einer frühen Diagnose und der richtigen Unterstützung ist ein gutes Leben mit Demenz möglich. www.memo-info.ch gibt umfassend Auskunft.

Ab dem 16. Mai 2016 ist die Sensibilisierungskampagne «Demenz kann jeden treffen.» der Schweizerischen Alzheimervereinigung und von Pro Senectute Schweiz bereits zum dritten Mal im öffentlichen Raum präsent. Die beiden Organisationen setzen mit der Kampagne einen Auftrag im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie 2014–2017 um.

Gut leben mit Demenz

Demenz ist heute nicht heilbar, aber behandelbar. Aus Angst vor der Gewissheit oder weil sie die Anzeichen nicht ernst nehmen, zögern viele Betroffene einen Arztbesuch hinaus. Damit verlieren sie wichtige Zeit für eine Behandlung, aber auch für einen bewussten Umgang mit der Krankheit. Neben therapeutischen Massnahmen ist es für den Erhalt der Lebensqualität wichtig, dass sich Betroffene und ihre Angehörigen über Demenz informieren, sich mit den Einschränkungen befassen und Unterstützung organisieren.

Die neuen Kampagnensujets zeigen irritierende Alltagssituationen, in denen eine gewohnte Ordnung durch einen am falschen Ort deponierten Gegenstand gestört wird – zum Beispiel einen Stapel Teller im Kleiderschrank. Solche oder ähnliche Situationen erleben Menschen mit einer beginnenden Demenz und deren Angehörige regelmässig. Die Kampagne fordert dazu auf, diese Anzeichen ernst zu nehmen und sich auf www.memo-info.ch zu informieren. «Hinschauen lohnt sich» lautet die dazugehörige Botschaft.

Herausforderung für die Gesellschaft

Demenz ist aber nicht nur für die Erkrankten und ihre Angehörigen eine Herausforderung, sondern für die ganze Gesellschaft. Mit der zunehmenden Alterung nimmt auch die Zahl der Menschen mit Demenz zu, von heute 119'000 auf voraussichtlich 300'000 im Jahr 2050. Darauf muss sich unser Gesundheitssystem, aber auch die ganze Gesellschaft vorbereiten.

Studien zeigen, dass die Bevölkerung zu wenig über Demenz weiss und sich im Umgang mit der Krankheit und mit Betroffenen unsicher fühlt. Hier setzt die Kampagne an: Sie thematisiert Demenz öffentlich, vermittelt die wichtigsten Informationen und zeigt mit Beispielen auf, dass Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen mit der richtigen Unterstützung gut mit der Krankheit leben können. Die dazugehörige Informationsplattform www.memo-info.ch erklärt die Vorteile einer frühen Diagnose, listet mögliche Anzeichen auf oder bietet mit Adressen und Telefonnummern von Beratungsstellen Orientierungshilfe. Damit trägt die Kampagne dazu bei, Ängste abzubauen und ermutigt die Betroffenen und ihre Angehörigen, mit ihrer Umwelt in Kontakt zu bleiben.

Über tausend Jugendliche und Senioren haben seit den letzten Sommerferien gemeinsam vier Bücher gelesen und ihr Lieblingsbuch gewählt. Heute wurde in Luzern der Schleier gelüftet. 500 Lesebegeisterte kamen und fieberten zusammen mit dem Moderator und Entertainer Knackeboul der Verkündung des Siegers entgegen.

«Wer hat wohl gewonnen?» fragten sich die Teilnehmenden, die heute Nachmittag zu Hunderten ins Verkehrshaus strömten. Schüler, Lehrkräfte und Senioren redeten aufgeregt und fröhlich durcheinander und warteten gespannt auf das Finale, die Verkündung des diesjährigen Siegerbuches des Prix Chronos, ein Gemeinschaftsprojekt von Pro Senectute und Pro Juventute und Partnern aus dem Buchhandel.

Sieger ist der bekannte Schweizer Autor Lukas Hartmann mit «Mein Dschinn» (Diogenes-Verlag). Hartmann erzählt die Geschichte von Lars, der auf der Suche nach seiner Mutter aus dem Kinderheim ausbüxt. Der alte Sonderling Kol liest Lars am Strassenrand beim Autostoppen auf. Mit Hilfe von Kols Zauberkünsten findet Lars seine Mutter nach vielen Abenteuern in einem Ashram in Indien. Auf seiner Reise wird der Junge mit zeitgenössischen Themen wie dem Leben in einem Roma-Camp oder dem Schicksal von nach Italien ausgewiesenen Flüchtlingen konfrontiert.

Prix Chronos: Buchpreis und Generationenwettbewerb

Das Ziel des Prix Chronos ist der Austausch zwischen den Lebenswelten von Alt und Jung, der spielerische Wettbewerb und die Leseförderung. Neben Hartmanns Dschinn standen drei weitere Bücher zur Auswahl. Allesamt Neuerscheinungen, welche das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) ausgewählt und für den Prix Chronos nominiert hat. Die Bücher thematisieren das Zusammenleben von alten und jungen Menschen. Ein spannender Stoff für die altersgemischten Lesegruppen, die sich in Bibliotheken, Schulen, Altersheimen oder Lesezirkeln treffen und über das Gelesene diskutieren. Die Jugendlichen tauchen in die Biografien und in die Lebenserfahrung der Senioren ein. Und diese profitieren wiederum vom Austausch mit den Teenagern, da sie einen Einblick in die häufig unbekannten Ansichten der kommenden Generation erhalten.

Prix Chronos 2017

Der Prix Chronos 2017 steht schon in den Startlöchern. Auf der Website finden Sie die Bücherliste für das kommende Jahr. Leseinteressierte können die nominierten Bücher ab August in rund 30 Bibliotheken ausleihen.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Bucher, Medienverantwortliche
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Pro Juventute
Ingo Albrecht, Leiter Kommunikation
Tel.: 044 256 77 69, 079 964 89 78
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Pro Senectute und bfu engagieren sich gemeinsam gegen Sturzunfälle. Denn Stürze im Alter müssen nicht sein.

Pro Senectute und die Beratungsstelle für Unfallverhütung – bfu lancieren die Kampagne «Sicher stehen – sicher gehen.». Das Ziel: Menschen ab der Lebensmitte zu mehr Bewegung animieren. Ob beim Zähneputzen auf einem Bein, mit effizienten Übungen für mehr Kraft und Gleichgewicht oder in einem der über 500 Kurse auf www.sichergehen.ch.

Lancierung der Kampagne «sicher stehen - sicher gehen»

Geschäftsleitungen Partner und Demoteam

Pro Senectute & SPO Patientenschutz  - künftig gemeinsames Vorsorgedossier

Die Schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz und Pro Senectute vertreiben in Zukunft gemeinsam den DOCUPASS, ein Dossier mit Vorlagen für Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag und Testament sowie Checklisten und Buchtipps. Die bisherige Patientenverfügung der SPO bleibt nach wie vor gültig.

2015

«Altersvorsorge 2020»: Reform hat gemäss Umfrage gute Chancen

Pro Senectute liess bereits zum zweiten Mal die Akzeptanz des Reformpakets zur Altersvorsorge 2020 untersuchen. Auch 2015 steht eine Mehrheit von 57 Prozent der Stimmberechtigten hinter der Reform. Ausschlaggebend für die Zustimmung ist die Paketlösung. Diese wird als ausgewogener Kompromiss wahrgenommen. Auffallend ist die wachsende Unterstützung der Reform in der politischen Mitte, aber auch die zunehmende Verunsicherung bei Jüngeren.

Neue Studie zeigt: Aufklärung zu Demenz tut Not

Die Alzheimervereinigung und Pro Senectute starten die zweite Welle der nationalen Informations- und Sensibilisierungs-Kampagne «Demenz kann jeden treffen». Eine Studie von gfs-zürich zeigt, wie wichtig die Aufklärungsarbeit ist: So fühlen sich lediglich 35 Prozent der Bevölkerung über 40 Jahre gut oder sehr gut über Demenz informiert. Auch besteht nach wie vor grosse Unsicherheit und zum Teil Angst im Umgang mit der Krankheit und den direkt Betroffenen.
Berührungsängste entstehen aus Unwissen. Pro Senectute und die Alzheimervereinigung haben deshalb Videoporträts von Betroffenen realisiert.

Zuhause alt werden - Betreuungsangebote und Finanzierungsmodelle müssen angepasst werden

Pro Senectute zeigt mit zwei Untersuchungen: 90 Prozent der heute 1,4 Mio. Menschen über 65 leben im Alter zuhause. Bis 2030 wächst die Zahl der Pensionierten auf geschätzte 2,2 Mio. Menschen. Zuhause leben, auch wenn die Gesundheit wacklig wird, dies ist nur dank Angehörigen und Angeboten im Bereich „Hilfen zuhause“ möglich.

Dies hat Folgen auf Kostenseite: Die Ausgaben für Gesundheitskosten der zuhause lebenden älteren Menschen, welche Unterstützung nötig haben, werden von heute 7,2 Mia. auf 10,5 Mia. (2030) zunehmen. Bei der stationären Pflege wird ein Anstieg von 3,4 Mia. auf 4,4. Mia. (2030) prognostiziert.

Pro Senectute sieht Handlungsbedarf: Der Wunsch zuhause alt zu werden, macht zusätzliche Angebote und finanzielle Mittel für die Alltagsunterstützung nötig sowie grundsätzliche Überlegungen zu künftigen Finanzierungsmodellen.

Mietzinszuschüsse endlich anpassen, 40‘000 Senioren bereits heute betroffen

Pro Senectute appelliert an den Nationalrat, die Vorlage zur Neuberechnung der Mietzinsmaxima nicht an den Bundesrat zurückzuweisen. Die Anhebung der Mietpauschalen von heute CHF 1‘100.- ist für 29 Prozent der Senioren, welche Ergänzungsleistungen (EL) beziehen, eine existentielle Frage. Die Mietzinszuschüsse decken bereits heute die Mietkosten von über 40‘000 Personen mit EL nicht mehr ab. Diese müssen sich die Miete vom Lebensunterhalt absparen oder sie machen Schulden.

Die Mietzinszuschüsse bei den Ergänzungsleistungen wurden seit 2001 nicht angepasst. Die durchschnittlichen Mieten sind in diesem Zeitraum jedoch um 20 Prozent gestiegen, in Ballungszentren sind die Anstiege noch höher. Die Mehrheit der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) hat im Juni entschieden, die Vorlage an den Bundesrat zurückzuweisen. Mit der Begründung, die Anpassung der Mietzinsmaxima solle im Rahmen der Gesamtrevision des Bundesgesetzes zu den Ergänzungsleistungen behandelt werden.

Gemäss Nachfrage von Pro Senectute Schweiz beim Bundesamt für Sozialversicherungen können bereits heute über 40‘000 Pensionierte ihre Miete nicht mehr mit den heute geltenden Pauschalen bezahlen. Aus der Sozialberatung wissen wir: Die Betroffenen sparen sich die Mietkosten vom täglichen Lebensunterhalt ab oder verschulden sich.

Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz stellt klar: «Der Nationalrat hat es am Dienstag in der Hand, hier eine längst nötige Anpassung zu machen. Die im letzten Dezember ans Parlament überwiesene Botschaft des Bundesrates ist eine gute Vorlage, die schnelle Lösungen erlaubt.»

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Prix Chronos 2016 startet – jung und alt lesen bis die Buchstaben vor den Augen tanzen

Der Prix Chronos ist ein Lesewettbewerb und Generationenbuchpreis für Jung und Alt von Pro Senectute und Pro Juventute. Jugendliche und Senioren lesen vier Bücher und wählen ihr Lieblingsbuch. Speziell ist das Setting des Wettbewerbs: Alle Bücher beschreiben Begegnungen zwischen den Generationen. Gelesen wird zudem nicht alleine, sondern in altersgemischten Gruppen. Als Preis winkt eine Prämie für das Siegerbuch, 200 Leseratten können ein Ticket für die Preisverleihung im Frühling 2016 gewinnen.

 Die Tage sind warm und die Badi lockt. Was gibt es Schöneres, als nach dem Bad mit einem Buch vor der Nase in der Sonne zu trocknen? Prix Chronos Fans lesen überall, aber nie alleine! Wie soll das denn funktionieren? Ob in der Badi, im Altersheim, mit dem Grosi auf dem Sofa oder im Klassenzimmer … beim Prix Chronos lesen Jung und Alt gemeinsam und beschliessen zusammen, welches der vier nominierten Bücher ihnen am besten gefällt.

Die nominierten Bücher handeln von Begegnungen zwischen jungen und alten Leuten: Kindliche Freude und Phantasie, aber auch Demenz oder der Tod einer geliebten Person sind die Themen, die in den Büchern und den Diskussionen zwischen den Teilnehmenden angesprochen werden. Schweizweit lesen Hunderte mit. Die Lesegruppen formieren sich auf Initiative von Bibliotheken, Schulen und Altersheimen.

Mitmachen ist ganz einfach!

Die Bücherliste und Adressen der mitmachenden Bibliotheken sind unter www.prix-chronos.ch aufgeschaltet. Orell Füssli Thalia führt die Bücher in sämtlichen Filialen mit einem Rabatt von 30 Prozent. Anmeldeformulare erhalten Sie ebenfalls auf der Prix Chronos Website oder per E-Mail an prix.chronos@pro-senectute.ch oder Tel. 044 283 89 81. Einsendeschluss für die Wahlzettel ist Ende Februar 2016, die Preisverleihung findet Ende April 2016 statt.

Kontakt für Medien:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57
E-mail: medien@pro-senectute.ch

Pro Juventute Schweiz
Ingo Albrecht, Kommunikationsverantwortlicher
Telefon: 044 256 77 69
E-mail: ingo.albrecht@pro-juventute.ch
 

Zusatz zum Foto:

Legende: Altersgemischte Lesegruppe an der Preisverleihung des Prix Chronos in Winterthur 2015
Copyright: Pro Senectute Schweiz
Fotografin: Sonja Ruckstuhl

Hitzetod vorbeugen

Die Schweiz erlebt aktuell und in den nächsten Tagen eine Hitzewelle. Bei Temperaturen über 30 sind gerade Senioren, chronisch Kranke und Kleinkinder besonders gefährdet. Bei Senioren nehmen die Todesfälle in solchen Perioden drastisch zu. Pro Senectute empfiehlt darum eindringlich: Befolgen Sie unbedingt die folgenden Regeln.

- Hitze aussperren

- Körper kühl halten (ab und zu Duschen, Fussbäder etc.)

- Wenig Aktivitäten draussen

- Viel Wasser trinken (min. 1,5l)

- Leicht essen

Seit dem Hitzesommer 2003 ist bekannt, dass die Todesfälle bei Senioren ab 30º Celsius stark zunehmen. Dies sind bis zu 10 % mehr Todesfälle als sonst üblich (gemittelt 7%). Vorbeugende Massnahmen haben deshalb gerade bei Hitze grosse Wirkung.

Ältere und pflegebedürftige Menschen sind oft aus eigenem Antrieb nicht in der Lage oder sie spüren die Notwendigkeit nicht, sich gegen hohe Temperaturen zu schützen. Sie haben eine schlechtere Wärmeregulation, sie schwitzen weniger und besitzen ein vermindertes Durstgefühl. Dies macht sie anfällig für grosse Hitze. Sie sind deshalb auf die Aufmerksamkeit von Angehörigen, Nachbarn sowie Betreuungspersonen angewiesen.

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Pro Senectute Schweiz
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Tel.: 044 283 89 57, Mobil: 078 624 28 04
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«Demenz kann jeden treffen.»

Die Alzheimervereinigung und Pro Senectute lancieren die erste nationale Sensibilisierungskampagne zu Demenz. Bis 2050 verdreifachen sich die Demenzfälle voraussichtlich auf 300'000. Studien zeigen eindrücklich, dass die Schweizer Bevölkerung noch zu wenig über die Krankheit und den Umgang mit ihr weiss. Die Kampagne vermittelt mehr Wissen über Demenz, baut Tabus und Stigmatisierung ab und will die Früherkennung verbessern. Betroffene und Angehörige stehen im Mittelpunkt.

Bund und Kantone haben in der Gesundheitspolitik einen Schwerpunkt gesetzt und vor dem Hintergrund steigender Zahlen mit der Nationalen Demenzstrategie 2014–2017 den Handlungsbedarf skizziert. Gemäss Demenzbarometer  weiss die Schweizer Bevölkerung wenig über Demenz, was zu Tabuisierung und Stigmatisierung von Menschen mit Demenz und Angehörigen führt sowie die Chancen für Prävention und Früherkennung schmälert.

Steigende Demenzzahlen, eine gesellschaftliche Herausforderung 

Demenz ist bereits heute eine grosse Herausforderung für unsere Gesellschaft: Aktuell leben in der Schweiz rund 116'000 Menschen mit Demenz. Aufgrund der Alterung der Gesellschaft wird diese Zahl deutlich zunehmen und bis 2050 auf voraussichtlich über 300’000 Personen anwachsen. Bereits heute sind zudem 640’000 Menschen täglich mit Demenz konfrontiert – als Angehörige oder in ihrem Beruf. Auch diese Zahl wird entsprechend ansteigen. 

Menschen mit Demenz brauchen individuelle Unterstützung und Betreuung, die viel Wissen und Zeit erfordert. Nicht zu vergessen sind die betroffenen Familien: Sie brauchen Entlastung im täglichen Leben. Auf diese Herausforderung muss sich unser Gesundheitssystem, aber auch die Bevölkerung als Ganzes vorbereiten.

Alzheimervereinigung und Pro Senectute setzen Zeichen

Mit der Informations- und Sensibilisierungskampagne «Demenz kann jeden treffen.» setzen die Partnerorganisationen Alzheimervereinigung und Pro Senectute einen Auftrag im Rahmen der Nationalen Demenzstrategie 2014–2017 um und legen damit den Boden für weitere Projekte. Dabei wird die gesellschaftliche Relevanz der Demenz ins Bewusstsein gerückt: Die Kampagne macht deutlich, dass Demenz nicht nur die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen, sondern die gesamte Bevölkerung betrifft. Das zentrale Element für die visuelle Umsetzung der Kampagne sind Haftnotizen, sogenannte Post-its, die als bekanntes Symbol für das Erinnern stehen. Mit vertrauten alltäglichen Problemen rund um die Vergesslichkeit – wie den Pin-Code oder einen Namen vergessen – wird ein Anknüpfungspunkt für die breite Bevölkerung geschaffen.

Weitere Informationen und das gesamte Bildmaterial der Kampagne finden Sie unter www.memo-info.ch.

Kontakt für Medienanfragen:

Pro Senectute Schweiz
Kathrin Gasser
Stv. Leiterin Marketing & Kommunikation
Tel. 079 209 44 88
 

Digitale Senioren - heterogenes Kundensegment mit viel brach liegendem Potenzial

Anfangs Mai veröffentlichte Pro Senectute mit Unterstützung von Swisscable und der Universität Zürich die Studie «Digitale Senioren» mit repräsentativen Daten zur Nutzung des Internets und mobiler Geräte durch die Generation 65+. Heute präsentierte Pro Senectute eine Zusatzanalyse: Sieben Clusters von On- und Offlinern mit Informationen zu Technikaffinität, Gerätenutzung und Informationsverhalten. Fazit: Senioren, ein heterogenes Kundensegment mit viel brach liegendem Potenzial.

Pro Senectute, Swisscable und die Werbewoche präsentierten heute exklusiv die Resultate einer Zusatzanalyse auf Basis der Studie «Digitale Senioren»: sieben Cluster mit typischen Attributen von On- und Offlinern der Generation 65+. Die Typisierungen berücksichtigen Bildungsniveau, Einkommen und Technikaffinität, beschreiben das Nutzungsverhalten des Internets und der verschiedenen elektronischen Geräte sowie das Informationsverhalten und den Einfluss der digitalen Welt auf die Lebenssituation von Senioren. Eine für die Schweiz erstmalige Analyse in dieser wissenschaftlichen Tiefe und für diese wachsende und wichtige Zielgruppe. Es handelt sich aktuell um rund 1,4 Millionen Personen in der Schweiz (Stand Ende 2014).

Digitalisierung schafft neue Anspruchsmöglichkeiten

Die Bedürfnisse der Senioren in den einzelnen On- aber auch Offliner-Kategorien sind sehr heterogen. Um diese abzudecken, bedarf es eines segmentspezifischen Marketings. Zwei Beispiele von sieben: Der kürzlich pensionierte Akademiker «E. Techie» ist nicht nur fasziniert von der Technik, er löst Probleme auch gleich selbst. Das Smartphone immer in der Tasche, surft er täglich im Internet. Bei Anschaffungen zählt die Qualität, wozu er im Internet vorab recherchiert. Das pensionierte Ehepaar «K.&T. Typisch» surft zwar täglich, nutzt das Mobiltelefon aber nur sporadisch und besitzt weder Smartphone noch Tablet. Als Vertreter des Mittelstandes leistet es sich im Alltag gerne ab und zu einen kleinen Luxus.

Die Cluster decken rund 82 Prozent der total 1,4 Mio. Pensionierten ab. Diese sind auf Breitbandinternet angewiesen, um von den verschiedenen digitalen Medien profitieren zu können. Mit ihrer flächendeckenden digitalen Grundversorgung tragen die bei Swisscable vereinigten Kabel-netzunternehmen massgeblich dazu bei, dass ältere Menschen Internet dort nutzen können, wo sie leben.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.pro-senectute.ch sowie www.swisscable.ch

Kontakt für Medien:

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri, Leiter Kommunikation
Telefon: 078 624 28 04
E-Mail: medien@pro-senectute.ch

Swisscable
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Telefon: 079 500 06 86
E-Mail: info@swisscable.ch
 

«Offline-Senioren» verlieren Anschluss an Gesellschaft

Pro Senectute liess die Nutzung des Internets und von mobilen Endgeräten in der Generation 65+ durch das Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich untersuchen. Die Studie zeigt: Der Anteil der Online-Senioren hat seit 2010 um die Hälfte zugenommen, ein Drittel verfügt über Tablets oder Smartphones. Onliner fühlen sich dank dem Internet sozial integrierter als Offliner und glauben, dass sie mit Hilfe des Internets länger selbständig bleiben können. Offline- und technikferne Senioren werden andererseits zunehmend von Informationen und Dienstleistungen abgeschnitten.

Die von Swisscable mitfinanzierte Studie – in dieser Form einmalig in der Schweiz – zeigt, dass rund 47% mehr Senioren online sind als noch vor fünf Jahren. Die Steigerung ist an sich beachtlich, auf die gesamte Bevölkerung ab 65 Jahren umgerechnet, nutzen jedoch erst 56% der Senioren das Internet. Ein noch tiefer Wert, verglichen mit der gesamtschweizerischen Internetnutzung, welche 2014 gemäss Bundesamt für Statistik bei rund 88% lag. Mehr als die Hälfte der Offline-Senioren überbrücken heute ihre Informationslücke, indem sie den Partner, Kinder, Enkelkinder oder Freunde um Hilfe zur Informationsfindung auf dem Internet fragen. Beatrice Fink, Mitglied der Geschäftsleitung von Pro Senectute Schweiz, gibt zu bedenken: «Dies ist zwar gemäss unserer Studie ein pragmatischer Umweg, könnte aber auch ein Grund dafür sein, dass nur 15 % der Offline-Senioren die konkrete Absicht haben, das Internet künftig selber zu nutzen.»

Digitale Vernetzung im Alter erhöht Wohlbefinden

«Wir stellen fest, dass das Internet das Sicherheitsgefühl bei den Online-Senioren erhöht. Sie können heute, auch dank den einfach bedienbaren Endgeräten wie Tablets und Smartphones, rascher und zielgerichteter Hilfe holen» präzisiert Beatrice Fink von Pro Senectute Schweiz. E-Mails und Internet-Telefonie tragen dazu bei, dass soziale Kontakte auch über grosse Distanzen aufrechterhalten werden können. «Wir sehen die Gefahr, dass für Senioren ohne Internet-Zugang der Zugriff auf Information durch Ämter oder im Präventionsbereich zunehmend schwieriger wird. Hier wird Pro Senectute ihr Augenmerk weiter darauf richten und Kursangebote, die den Umgang mit der Materie erleichtern, ausbauen.»

Weitere Informationen zur Studie «Digitale Senioren» finden Sie unter: www.pro-senectute.ch.

Die Studie wurde von Swisscable mitfinanziert. Die bei Swisscable vereinigten Kabelnetzunternehmen garantieren eine landesweite Grundversorgung mit Breitbandinternet. Damit tragen sie massgeblich dazu bei, dass ältere Menschen Internetdienste dort nutzen können, wo sie leben.

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation
078 624 28 04
E-Mail: medien@pro-senectute.ch

 

Prix Chronos in Winterthur verliehen

Gewinner des Generationenpreises sind die Autoren Marjolijn Hof und Hervé Jaouen.

Pro Senectute hat heute im Technorama in Winterthur den Prix Chronos – ein Lesewettbewerb und Generationenbuchpreis für Jung und Alt - an Marjolijn Hof und Hervé Jaouen verliehen. Der Entertainer und Rapper Knackeboul moderierte den Event und unterhielt Kids und Oldies bestens mit seiner interaktiven Show.

Lesen gehört für viele Jugendliche zwischen 10 und 12 nicht gerade zu den coolsten Beschäftigungen. In diesem Alter gar einen Lesezirkel mit alten Menschen zu bilden, das tun wohl nur wenige, sollte man denken. Weit gefehlt: Über 3‘000 Jugendliche und Senioren aus der ganzen Schweiz wollen und tun dies mit Elan und die Zahl der Teilnehmenden wächst stetig. Sie haben seit letztem August fünf Bücher zum Thema Altern gelesen und nach gemeinsamen Diskussionen ihr Lieblingsbuch ausgewählt. Pro Senectute und Pro Juventute organisieren den Prix Chronos bereits zum 11. Mal, seit vorigem Jahr ist auch Partner Orell Füssli Thalia AG mit dabei.

Alt und Jung tauschen sich über die Lektüre aus

Der Prix Chronos stimuliert nicht nur das Lesen, sondern auch den Austausch zwischen den Generationen. In Schulen, Bibliotheken und Altersheimen diskutieren Jung und Alt über die Bücher und vertiefen dadurch das Verständnis für die jeweils andere Generation. Zum Schluss wählen alle ihr Lieblingsbuch, welches an der Preisverleihung bekannt gegeben wird. Dank dem Prix Chronos entstehen somit ausserhalb der Familie Beziehungen zwischen der Grosseltern- und Enkelgeneration.

Die Siegerbücher in Kürze

Die Niederländerin Marjolijn Hof gewann mit «Mein Opa und ich und ein Schwein namens Oma» die Herzen der jugendlichen Leser. Opa muss manchmal Omeletten backen bis zum Umfallen. Um das Essen nicht zu verschwenden, kauft Opa ein Schwein. Fortan erleben Grossvater, Enkelin und das Schwein namens Oma Abenteuer in der typisch niederländischen Landschaft der Wassergräben und Weiden.

Hervé Jaouen hat mit seinem Buch «Pardon Monsieur ist dieser Hund blind?» die Senioren begeistert. Omama lebt alleine, bis zum Tag, an dem sie als Folge ihrer Demenz die Küche anzündet. Nach dem Brand zieht sie zu ihrer Tochter und mischt das Familienleben auf. Während alle versuchen, den chaotischen Alltag zu meistern, rekonstruiert die Enkelin Véro aus dem Inhalt eines alten Reisekoffers das Leben ihrer Grossmutter.

Kontakt für Medien:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57
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Telefon 044 256 77 69
E-Mail: ingo.albrecht@projuventute.ch

Lustiges Alter - Das Alter in der Karikatur

Besuchen Sie die Karikaturen-Ausstellung in der Pro Senectute Bibliothek.

Wenn Karikaturisten dem Alter mit spitzer Feder zu Leibe rücken, darf man gespannt sein. Der satirische Blick hinter die Fassade der politisch korrekten Altersbilder spiegelt versteckte Ängste und thematisiert Tabus. Die Pro Senectute Bibliothek zeigt zum ersten Mal in der Schweiz rund 60 Karikaturen aus dem deutschen Sprachraum.

Wie ist es wirklich um unsere Gefühle gegenüber dem eigenen Alter bestellt? Welche Einstellungen treten zutage, wenn die rationale Kontrolle durch die Satire ausgeblendet wird? Karikaturen verführen die Betrachtenden, einen Blick hinter die Fassade der politisch korrekten Altersbilder zu wagen und offenbaren Erkenntnisse über das eigene Selbstbild, aber auch über Ängste hinsichtlich des Alterns.

Pro Senectute zeigt in ihrer Fachbibliothek 60 Karikaturen aus dem deutschen Sprachraum – von Gerhard Haderer über Marie Marcks zu Pfuschi und Silvan Wegmann. Die Ausstellung ist das Resultat eines Forschungsprojekts über Altersbilder in der Karikatur der Universität Heidelberg. Die Projektleiterin Franziska Polanski eröffnet die Vernissage. Der Eintritt ist frei.

  • Ausstellung: Lustiges Alter – Das Alter in der Karikatur
  • Ort: Pro Senectute Bibliothek, Bederstrasse 33, Zürich
  • Vernissage: 24. Februar 2015, 18:00 Uhr, anschliessend Apéro
  • Dauer Ausstellung: 24. Februar 2015 - 31. Mai 2015
  • Öffnungszeiten: Mo - Fr: 09:00 bis 16:00 Uhr, Di und Do 09:00 bis 19:00 Uhr
  • Eintritt: kostenlos
     

Weitere Informationen sowie zwei Karikaturen von Gerhard Haderer finden Sie unter: www.pro-senectute.ch (Bilder für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe).

Kontakt für die Medien:
Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche, Tel. 044 283 89 57
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2014

Altersreform 2020: Mehrheit der Schweizer Stimmberechtigten für die Paketlösung – Stimmvolk differenzierter als Politik

Das aktuelle Reformpaket der Altersreform 2020 stösst auf Wohlwollen. 62 Prozent sind mit dem Reformpaket grundsätzlich einverstanden, während lediglich eine Minderheit von 28 Prozent in die Opposition geht. Dies sind die überraschenden Resultate einer repräsentativen Umfrage von Pro Senectute Schweiz.

Das Forschungsinstitut GFS Bern hat im Oktober im Auftrag von Pro Senectute Schweiz 2‘700 stimmberechtigte Personen zur Altersreform 2020 befragt. Die Resultate sprechen eine deutliche Sprache: Zwei Drittel unterstützen die Rentenreform des Bundesrats.

Ausschlaggebend für die breite Zustimmung der Schweizer Stimmberechtigten ist der Gedanke einer Paketlösung. Dieser Vorschlag geniesst hohes Vertrauen, da er als ausgewogen wahrgenommen wird. Zudem werden dadurch die Reformkosten auf viele Schultern verteilt, ohne dass die Renten gesenkt werden müssen. Der Rückhalt für die Altersreform 2020 zieht sich durch alle Schichten und Parteizugehörigkeiten. Die mehrheitliche Zustimmung im linksgrünen Lager war zu erwarten. Die Vorlage geniesst auch im bürgerlichen Lager und sogar bei SVP-Sympathisanten hohes Vertrauen.

Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz, zeigt sich erfreut: «Das Stimmvolk urteilt differenzierter als manche Parteipolitiker. Die Paketlösung ist zumutbar und wird vom Volk verstanden. Dies sollte jenen Politikern zu denken geben, welche die Vorlage zerstückeln wollen. Die Rentenreform 2020 verdient die volle Unterstützung aller verantwortungsvollen Kräfte in diesem Land», meint Schärer weiter.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer und das Pensionsalter 65 für Frauen erhalten die höchste Zustimmung (53 resp. 62 Prozent). Beide Elemente sind unverzichtbar, wenn es nicht zu einer Kürzung der Rentenleistungen kommen soll. Gegen eine Rentenkürzung sprechen sich 78 Prozent der Befragten aus.

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation und Marketing
Telefon: 044 283 89 43 oder 078 624 28 04
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Über 700 Personen an Podium zur Hochaltrigkeit im Grossmünster

Über 700 Interessierte nahmen an der Podiumsdiskussion zum Thema «Älter werden: Lust oder Last?» teil. Um das Grossmünster selber verfolgten mehrere tausend Zuschauer die Beleuchtung des Zürcher Wahrzeichens mit Bildern zum hohen Alter. Der Anlass war Schlusspunkt der vor einem Jahr gestarteten Sensibilisierungskampagne «Alles hat seine Zeit» zum Thema Hochaltrigkeit.

Während einem Jahr haben Pro Senectute, die Reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax mit der Kampagne «Alles hat seine Zeit» die Stellung von sehr alten Menschen in unserer Gesellschaft thematisiert. Die Initianten forderten mehr Wertschätzung und keine simple Reduktion des Alters auf pure Kostenfaktoren. «Diese Botschaft ist in der Öffentlichkeit angekommen», sagt Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz. «Trotz bescheidenem Budget können wir nach einem Jahr ein positives Fazit ziehen: Das Thema Hochaltrigkeit ist salonfähig und die Lebensumstände von sehr alten Menschen – die ja oft zurückgezogen leben – sind sichtbarer geworden.»

Älter werden: Lust oder Last?

Die Podiumsgäste Adolf Muschg, Barbara Schmid-Federer, Peter Gross, Marion Schafroth und Monika Stocker gaben der Thematik des Älter werdens ein vielfältiges und persönliches Gesicht. Sie diskutierten die verschiedensten Aspekte des Alters mit viel Witz und Ironie, aber auch mit philosophischem Tiefgang. Die Positionen zum Bilanzsuizid blieben erwartungsgemäss konträr, einig waren sich jedoch alle: Älter werden ist allemal eine Herausforderung, ob man es als Abenteuer, als Raum für die Selbstfindung oder als krankheitsgeprägte Phase durchlebt.

Weitere Infos unter www.alles-hat-seine-zeit.ch.

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Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
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Umstieg auf digitales Fernsehen: Informationskampagne von Pro Senectute Schweiz und Swisscable

Digitales Fernsehen ist die Zukunft. Die meisten Kabelnetze werden in den nächsten 12 Monaten komplett auf digitales Fernsehen umstellen. Um ältere Menschen bei dieser Umstellung zu unterstützen, lancieren Pro Senectute Schweiz und Swisscable eine spezifische Informationskampagne. Aushängeschild ist Gilbert Gress.

Heute schauen bereits mehr als 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung Digital-TV. Diejenigen, die noch Analog-TV schauen, werden sich mit einem Umstieg befassen müssen, denn die meisten Kabelnetze werden Analog-TV in den nächsten 12 Monaten einstellen. Dies wird nach individuellem Fahrplan und mit umfangreichen Begleitinformationen des jeweiligen Kabelnetzunternehmens geschehen. Zum Beispiel wird upc cablecom in der Zentralschweiz das analoge Fernsehen am 18. und 24. November 2014 stufenweise einstellen.

Spezifische Unterstützung beim Umstieg für Senioren

Ein Grossteil der älteren Bevölkerung nutzt bereits Digital-TV. Dennoch ist davon auszugehen, dass es sich bei den verbleibenden Nutzern von Analog-TV vorwiegend um ältere Menschen handelt. Um diese Personen zu unterstützen, haben Pro Senectute Schweiz und Swisscable eine zielgruppenspezifische Informationskampagne konzipiert. Mit Broschüren, Anzeigen und Artikeln in ausgewählten Publikationen sowie einem Kurzfilm, in dem Gilbert Gress den Umstieg auf Digital-TV demonstriert und erklärt, sollen die Senioren auf die Umstellung vorbereitet werden. Die begleitenden Informationsbroschüren werden in den Geschäfts- und Beratungsstellen von Pro Senectute aufliegen und durch einzelne Verbandsmitglieder von Swisscable verbreitet. Bei Fragen zur Umstellung können sich Kundinnen und Kunden unter der Telefonnummer 031 328 27 28 direkt an Swisscable wenden.

Weitere Informationen sowie der Kurzfilm mit Gilbert Gress finden sich unter
www.ihr-kabelnetz.ch. Informationen zur Umstellung in der Zentralschweiz:
www.upc-cablecom.ch/digital


Umwandler oder neues TV-Gerät

Die Umstellung auf Digital-TV ist in der Regel kostenlos und einfach. Denn Digital-TV ist auf jedem Kabelnetz verfügbar. Wer ein TV-Gerät mit eingebautem DVB-C-Empfänger* hat, muss lediglich sicherstellen, dass das Gerät an eine Kabeldose angeschlossen ist, und dann einen Sendersuchlauf starten. Wer ein TV-Gerät ohne DVB-C-Empfänger hat, steht vor der Wahl, entweder beim lokalen Kabelnetz einen Umwandler (Set-Top-Box) zu beziehen oder ein neues TV-Gerät mit integriertem DVB-C-Empfänger zu kaufen. *TV-Geräte, die nach 2010 gekauft worden sind, verfügen in der Regel über einen DVB-C-Empfänger.

Pro Senectute setzt sich seit bald 100 Jahren für ältere Menschen ein. Pro Senectute ist die grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation der Schweiz und berät Seniorinnen und Senioren kostenlos in über 130 Beratungsstellen schweizweit.

Swisscable ist der Wirtschaftsverband der Schweizer Kommunikationsnetze. Ihm sind 220 privatwirtschaftlich und öffentlich-rechtlich organisierte Unternehmen angeschlossen, die rund 2.7 Millionen Haushalte mit Radio, TV, HDTV, Internet, Telefonie und weiteren Angeboten versorgen.

Medienkontakte

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath, Leiter Marketing und Kommunikation
Tel. 044 283 89 89
medien@pro-senectute.ch

Swisscable
Matthias Lüscher, Leiter Public Relations
Tel. 031 328 27 28
info@swisscable.ch

Tour de Suisse der Kampagne «Alles hat seine Zeit» endet in Zürich

Mit der Kampagne «Alles hat seine Zeit» thematisierten Pro Senectute, die reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax während einem Jahr die Lebensumstände, aber auch das Verhältnis unserer Gesellschaft zu sehr alte Menschen. Am 20. November schliesst sich der Bogen mit einem Podium zu «Lust und Last des hohen Alters» und einer winterlichen Beleuchtung des Grossmünsters durch Gerry Hofstetter.

Mehr Wertschätzung für das hohe Alter und ein offener Blick auf den Erfahrungsschatz der älteren Generation – dies sind die zentralen Forderungen der Kampagne «Alles hat seine Zeit». Pro Senectute, die reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax haben die Diskussion um den Stellenwert des hohen Alters in alle Landesteile getragen. Mit Porträts von hochaltrigen Männern und Frauen, mit zahlreichen Veranstaltungen und einer Serie von Kirchenbeleuchtungen.

Am 20. November 2014 diskutiert eine illustre Runde im Grossmünster Zürich über die «Lust und Last des Älter Werdens». Der Schriftsteller Adolf Muschg, die CVP-Nationalrätin Barbara Schmid- Federer, der Soziologe Peter Gross, Exit-Vorstandsmitglied Marion Schafroth und alt Stadträtin und Exponentin der «GrossmütterRevolution» Monika Stocker tauschen sich unter der Moderation von Hannes Britschgi über das lange Leben sowie über Leben und Sterben aus.

Die Beleuchtung des Grossmünsters beginnt um 17:30 Uhr. Die Podiumsdiskussion startet um 18:00 Uhr und wird musikalisch begleitet von Enid Becirovic, Gesang und Andreas Wildi, Orgel. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion offerieren die Organisatoren einen vorweihnächtlichen Apéro. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.alles-hat-seine-zeit.ch

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Pro Senectute Schweiz schlägt Alarm – jährlich rund 5‘000 neue Arme im AHV-Alter

Die Zahl der älteren Menschen, welche Ergänzungsleistungen benötigt, nimmt seit 2008 stetig zu, jene der Millionäre ebenfalls. Pro Senectute Schweiz belegt, dass die Einkommens- und Vermögensunterschiede im Alter gross sind und die Schere zwischen Arm und Reich weiter aufgeht.

Die Zahl der Millionäre betrug 2013 gemäss Hochrechnungen von Pro Senectute für alle Altersklassen 264‘000 Personen, 55'720 Millionäre mehr als 2008. Pro Senectute schätzt, dass etwas mehr als die Hälfte (53%) dieser Millionäre im AHV-Alter ist. Bei den Ergänzungsleistungen waren es 185‘000 Personen, die finanziell nicht über die Runden kamen. Das ist eine Zunahme von 26'801 EL-Beziehenden im AHV Alter seit 2008. Der Trend ist ungebrochen und die Schere zwischen arm und reich öffnet sich weiter.

Die Renten reichen in vielen Fällen nicht!

«Das vorherrschende Bild der reichen Rentner ist einseitig und entspricht nicht unserer Erfahrung aus der Sozialberatung. In keiner Altersgruppe sind die Unterschiede bei Einkommen und Vermögen so gross wie bei den Senioren. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Pro Jahr gibt es in der Schweiz 5‘000 neue EL-Beziehende, sprich Pensionierte, deren Rente und Bezüge aus AHV und Pensionskasse nicht ausreichen, um den Lebensabend in angemessener Weise zu verbringen.» sagt Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz. «Schätzungsweise jeder achte ältere Mensch ist armutsbetroffen. Über 75% der Armutsbetroffenen leben zuhause und benötigen zur Existenzsicherung Ergänzungsleistungen. Weil Betroffene sich aus Scham oft zurückziehen, bleibt Armut im Alter unsichtbar. Hierzu wollen wir sensibilisieren.»

Pro Senectute schaut hin und hilft: mit einem niederschwelligen und kostenlosen Beratungsangebot an 130 Standorten in der Schweiz sowie in Härtefällen mit finanzieller Hilfe, welche auch durch Spenden finanziert wird. Über 40‘000 Menschen suchen jährlich Rat und Unterstützung in den Beratungsstellen von Pro Senectute.

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Prix Chronos 2015 – Mitlesen, diskutieren und gewinnen!

Wenn Junge und Alte das Gleiche lesen, darüber sprechen und zusammen feiern, das ist der Prix Chronos. Auch dieses Jahr wieder motivieren Pro Senectute und Pro Juventute – neu mit der Unterstützung der Orell Füssli Thalia AG – Kinder und Senioren landauf und landab zum Lesen und Diskutieren. Im Frühling 2015 winkt 200 glücklichen Wettbewerbsteilnehmern eine tolle Preisübergabe mit einem Konzert des Rappers Knackeboul.

Zum 11. Mal führt Pro Senectute in Zusammenarbeit mit Pro Juventute den Prix Chronos in der Deutschschweiz durch. Als zusätzlicher Partner tritt dieses Jahr zudem die Orell Füssli Thalia AG, das grösste Buchhandelsunternehmen der Schweiz, auf. Der Prix Chronos ist ein nationales Leseprojekt bei welchem Kinder und ältere Personen Bücher lesen und bewerten. Alle Bücher handeln von der Beziehung zwischen Jung und Alt. Um das Verständnis zwischen den Generationen nicht nur in Büchern, sondern auch persönlich zu erleben, werden die Geschichten in Diskussionsrun-den zwischen Jung und Alt besprochen. Die Lesegruppen sind bunt gemischt: Grosseltern-Enkel-Paare, Schulklassen, Altersheime und auch Pfarreigruppen machen mit. Insgesamt nehmen in der französisch- und in der deutschsprachigen Schweiz jedes Jahr mehr als 3‘000 Jugendliche zwischen 10 und 12 sowie rund 500 Seniorinnen und Senioren teil. Diese bestimmen das Siegerbuch, welches in der Deutschschweiz anlässlich eines exklusiven Konzerts mit dem Rapper Knackeboul ausgezeichnet wird.

Mitmachen ist ganz einfach!

Kurzbeschriebe der Bücher sowie eine Liste der mitmachenden Bibliotheken sind unter www.prix-chronos.ch aufgeschaltet. Die Bücher sind zudem in allen Orell Füssli Thalia Filialen erhältlich. Schulklassen erhalten hier beim Kauf einen Rabatt. Anmeldeformulare gibt es ebenfalls auf der Prix Chronos Website oder per E-Mail: prix.chronos@pro-senectute.ch oder Tel. 044 283 89 81.
Einsendeschluss für die Wahlzettel ist Ende Februar 2015, die Preisverleihung findet Ende April 2015 statt.

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Altersreform 2020: Grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen begrüsst die Richtungsentscheide des Bundesrates

Pro Senectute Schweiz ist erfreut über die Richtungsentscheide des Bundesrates. Als grösste Fachorganisation der Schweiz im Dienste der älteren Menschen begrüsst Pro Senectute das Festhalten an einer Gesamtreform. Nur eine solche ist zielführend und sichert langfristig den Erhalt des heutigen Rentenniveaus.

Der Gesamtbundesrat hat heute die Vorlage von Bundesrat Alain Berset in ihren Grundzügen bestätigt. Damit bleibt das Reformpaket «Altersvorsorge 2020» auf Kurs. Pro Senectute begrüsst diesen Entscheid. Der Bundesrat hat mit seinen Entscheiden Weitsicht bewiesen und einer ausgewogenen Vorlage den Rücken gestärkt. Er hat erkannt, dass ein Konsens nur dann möglich ist, wenn sich Einzelinteressen hinten anstellen. Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz betont: «Der aktuelle Vorschlag beinhaltet einen starken Solidaritätsgedanken, der auch den Generationenfrieden stärkt.» Die verschiedenen Angriffe von links und rechts könnten die Vorlage als Ganzes gefährden.

Für Pro Senectute ist klar, dass die Vorlage grosse Vorteile besitzt. Dazu gehören der Erhalt des Leistungsniveaus ohne Spielräume nach unten, eine langfristige und ausreichende Finanzierung der 1. und 2. Säule sowie eine angepasste Flexibilisierung unter veränderten Rahmenbedingungen. Pro Senectute ist offen für eine Harmonisierung des Referenzalters für Frauen und Männer bei 65 Jahren. Weitergehende Forderungen werden als unrealistisch zurückgewiesen. Bei der Finanzierung wird die Idee einer Zusatzfinanzierung über eine Erhöhung der Mehrwertsteuer unterstützt.

Pro Senectute hat sich schon 1917 bei ihrer Gründung für eine gesetzliche Altersvorsorge stark gemacht und 1947 für die Einführung der AHV eingesetzt. Mit der Altersreform 2020 steht knapp 70 Jahre später wieder ein alterspolitisches Jahrhundertprojekt an. Es ist ein Zeichen historischer Verantwortung, sich erneut politisch zu engagieren und dafür einzusetzen, dass die Weichen auch dieses Mal richtig gestellt werden. Pro Senectute ist vom Reformpaket überzeugt und hat diesbezüglich erste eindeutige Signale Ihrer Basis bekommen, die «Altersvorsorge 2020» zu unterstützen. Um diese Position zu überprüfen, soll die Basis von Pro Senectute über das Reformpaket befragt werden.

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Stiftungsversammlung Pro Senectute – Altersorganisation ist fit für weitere 100 Jahre

Die Stiftungsversammlung von Pro Senectute Schweiz tagte heute in Stans. 28 Delegierte genehmigten Leistungsbericht wie Jahresrechnung der bald 100-jährigen Altersorganisation und verabschiedeten eine Anpassung der Stiftungsurkunde. Pro Senectute Nidwalden als Gastgeberkanton präsentierte erfolgreiche Innovationen wie die SeniorInnen-Drehscheibe oder das Generationenprojekt UrSpur.

Die Stiftungsversammlung von Pro Senectute Schweiz war dieses Jahr zu Gast bei Pro Senectute Nidwalden. Landamman Yvonne von Deschwanden begrüsste die Anwesenden. Toni Frisch, Präsident des Stiftungsrates, und Hans Widmer, Vizepräsident der Stiftungsversammlung, führten durch die statutarischen Geschäfte. Die Delegierten genehmigten die Jahresrechnung und den Leistungsbericht und wählten die Mitglieder diverser Gremien.

Anpassung Stiftungsurkunde

Die Delegierten stimmten mit der Aufhebung der Stiftungsversammlung einer organisatorischen Verschlankung zu. Die Strukturen werden vereinfacht, eine wichtige Voraussetzung für die komplexen Aufgaben, die die Altersorganisation angesichts der demographischen Alterung der Bevölkerung auch künftig erfolgreich bewältigen will.

Der Leistungsbericht 2013/2014 sowie die Jahresrechnung 2013 sind unter www.pro-senectute.ch abrufbar. Den Leistungsbericht können Sie auch als Papierversion bei Pro Senectute Schweiz bestellen: Tel. 044 283 89 89, E-Mail info@pro-senectute.ch

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Möchten Sie 100 werden?

Über 500 Fachpersonen aus Gerontologie, Politik, Wirtschaftskreisen und Medien diskutierten an der nationalen Tagung «Über 80 – Unterschätzt» unter welchen Voraussetzungen ein so hohes Alter erstrebenswert ist. Das Fazit: Die Alterungsdiskussion wird zu eng und mit einseitigem Fokus auf die Pflege- und Rentenkosten geführt. Was ältere Menschen selbst denken, bleibt häufig auf der Strecke - was den Wert des hohen Alters ausmacht, ebenso.

Jugendliche mit Geburtsjahr 2000 haben eine Lebenserwartung von rund 100 Jahren. Im Jahr 2060 werden in der Schweiz weit über 1 Million Menschen im Alter 80plus leben. Die Schweiz kommt nicht darum herum, sich mit dem hohen Alter zu beschäftigen. Pro Senectute als grösste Altersorganisation der Schweiz lancierte heute die Debatte zu den Rahmenbedingungen, die ein hohes Alter erleichtern und wünschenswert machen. Bilanz des Anlasses: Der Blickwinkel auf die Kosten greift zu kurz. Ein hohes Lebensalter ist nicht durchwegs mit Pflegebedürftigkeit gleichzusetzen. Obwohl das Risiko mit steigendem Alter wächst, benötigt z.B. lediglich ein Drittel der 85-Jährigen Pflege. Mit dem Reformpaket «Altersvorsorge 2020» liegt zudem ein ausgewogener Lösungsansatz vor, der eine wichtige und tragfähige Grundlage für die Finanzierung der Sozialwerke legen könnte.

Alt werden wollen alle, alt sein möchte hingegen niemand!

Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz: «Wenn die Gesellschaft über das hohe Alter spricht, ist dies eine eher abstrakte Grösse. Jeder von uns hat konkrete Erfahrungen gemacht, die den Wert des hohen Alters aufzeigen. Ich denke z.B. an meine Gotte, eine Frau, die bis ins hohe Alter regelmässig alleine wandern ging. Sie schöpfte daraus innere Ruhe und Zufriedenheit.»

«Wenn wir von alten Menschen sprechen», so Schärer weiter, «dann geht es immer auch um unsere Zukunft. Die heutigen Entscheide stellen die Weichen für unser eigenes Alter. Ich bin froh zu wissen, dass es Hilfen gibt, die ein selbständiges Alter in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Für meine Kinder wünsche ich mir, dass auch Ihnen dereinst die nötige Beratung, Hilfe und Unterstützung jederzeit zur Verfügung steht. Dafür setze ich mich schon heute ein.»

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Zehn Jahre – zwei Generationen – fünf Bücher: Prix Chronos heute in Solothurn verliehen

Pro Senectute hat heute in Solothurn den Generationenbuchpreis Prix Chronos an Peter Dickinson (Juniorenpreis) und Jacqueline Kelly (Seniorenpreis) verliehen. Special guest Knackeboul rappte anlässlich des 10-jährigen Jubiläums, tatkräftig unterstützt vom Publikum und dem Solothurner Ehrengast, Nationalrätin Bea Heim.

Allen Unkenrufen zum Trotz: «Lesen ist nach wie vor in!». Pro Senectute und Pro Juventute haben nun bereits im 10. Jahr zur Lektüre aufgerufen und landauf landab junge und alte Leseratten zur Teilnahme am Generationenbuchpreis Prix Chronos motiviert. Beim Prix Chronos lesen die Teilnehmenden fünf Bücher, die vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) zum Thema Beziehungen zwischen den Generationen ausgewählt werden.

Alt und Jung treffen sich bei der Lektüre – und an der Preisverleihung

Speziell an diesem Lesepreis ist das Setting: Jung und Alt lesen die Bücher in altersgemischten Lesegruppen und diskutieren deren Inhalte gemeinsam. Am Schluss wählen sie ihr Lieblingsbuch. Dank dem Prix Chronos entstehen ausserhalb des familiären Rahmens Beziehungen zwischen der Grosseltern- und Enkelgeneration. Eine bereichernde Erfahrung, die von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmende in der Deutsch- und Westschweiz begeistert.

Junge liebten «Abschied von Opa»– Senioren Calpurnias Coming of Age-Geschichte

In Peter Dickinsons «Abschied von Opa» verliert Gavin mit dem Schlaganfall seines Grossvaters den wichtigsten Menschen in seinem Leben. Gavin glaubt trotzdem fest daran, dass er Opa ins Leben zurückholen kann. Er setzt sich gegen den Widerstand von Spitalpersonal und Familie durch und dringt mit viel Geduld und Phantasie allmählich zu dem gelähmten alten Mann durch. Zugleich lernt Gavin seine Grenzen kennen und versteht, was die Endlichkeit des Lebens bedeutet.

«Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen» von Jacqueline Kelly beschreibt die Abenteuer von Calpurnia, die viel lieber die Natur erforscht, als Kochen, Stricken oder Klavierspielen zu lernen. Sie wird von ihrem Grossvater liebevoll gefördert und lebt den gesellschaftlichen Konventionen des 19. Jahrhunderts zum Trotz ihren Forscherdrang aus.

Informationen zur Preisverleihung sowie Fotos der Veranstaltung finden Sie (ab ca. 16.30 Uhr) unter: www.pro-senectute.ch

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Wenn «let it be» aus dem Altersheim klingt

Wer während dem Beatles-Hype jung war ist heute alt. Diesem Anliegen trägt das neue Liederbuch «Alperose» Rechnung. Zwar hält Singen jung, die Songs aber, auch die der Beatles, kommen in die Jahre und werden dank dem Liederbuch, das Pro Senectute zusammen mit dem Weltbild Verlag herausgibt, vermehrt auch in Altersheimen gesungen.

«Let it be»,«I have a dream», «Waterloo», aber auch Schweizer Klassiker wie «Es wott es Fraueli z’Märit gah» sind nur eine kleine Auswahl an Liedern im neu aufgelegten Klassiker von Pro Senectute Schweiz.

«Alperose» beinhaltet weiter die schönsten und bekanntesten Lieder in Mundart, deutscher, französischer, italienischer und englischer Sprache. Es fanden auch Lieder von Bligg, Plüsch und weiteren aktuellen Künstlern Aufnahme in das Liederbuch. Bei den 200 Liedern mit Noten oder Akkorden ist für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. «Lieder sind ein wichtiges Lebenselixier für Jung und Alt», lobt Peter Reber, einer der beiden Paten des Buches. Die Gestaltung des Liederbuchs – Spiralbindung, Grossdruck von Noten und Schrift – entspricht den Anforderungen von älteren und jungen Menschen und kann sowohl im Altersheim, zu Hause oder im Schulunterricht zum Einsatz kommen.

Alpenrose basiert auf dem 20-jährigen Singbuchklassiker «Freut euch des Lebens» von Pro Senectute Schweiz, welcher 30 000 mal verkauft wurde. Bei der Erstellung des neuen Singbuches arbeiteten Studierende der Zürcher Hochschule der Künste, Chöre, der Verlag und Pro Senectute Hand in Hand. Die Paten des Buches sind die bekannte Sängerin und Schauspielerin Maja Brunner und der Liedermacher und Sänger Peter Reber.

«Alperose» kann zum Preis von CHF 24.90 (zuzüglich Porto/Verpackung) bei Pro Senectute Schweiz (info@pro-senectute.ch, www.prosenectute.ch/shop) bestellt oder der im Buchhandel gekauft werden.

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Lancierung der nationalen Kampagne «Alles hat seine Zeit»

Keine Tabuisierung und eine Wertschätzung des hohen Alters – das fordern Pro Senectute, die Reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax mit der gestern lancierten nationalen Kampagne «Alles hat seine Zeit». Die Initianten plädieren dafür, die Diskussion um das hohe Alter umfassender zu führen und hochaltrige Menschen nicht unter bloss ökonomischen Aspekten zu betrachten, denn sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Gerry Hofstetter verleiht dem Anliegen ein Gesicht und illuminiert im Laufe des Jahres 2014 Kirchen in den vier Sprachregionen. Zum Auftakt erstrahlte gestern Abend die Stiftskirche in Neuenburg.

Erstmals führen Pro Senectute, die reformierten Kirchen der Schweiz und Justitia et Pax eine gemeinsame Kampagne zum Thema Hochaltrigkeit durch. Die Initianten rufen damit in Erinnerung, dass das hohe Alter alle betrifft und die Diskussion rund um das hohe Alter mit zu einseitigem Blick auf die Kosten geführt wird. Dank der hohen Lebenserwartung – ein Erfolgsmodell unserer Leistungsgesellschaft – werden in der Schweiz im Jahr 2060 über eine Million Menschen im Alter 80plus leben. Unsere Gesellschaft kommt daher nicht umhin, sich mit den Herausforderungen des hohen Alters auseinanderzusetzen.

Hochaltrige Menschen sind ein wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft. Sie verfügen über breite Lebenserfahrung und ein Wissen, z.B. zu geschichtlichen Ereignissen, Naturkunde oder Gesundheit, welches ein Fundament unseres Zusammenlebens darstellt, das weit über die Familien und Generationen hinauswirkt. Die Fokussierung auf Pflegekosten und Rentenreform lässt vergessen, dass alle Generationen zu unserer Gesellschaft gehören, und bedroht die gesellschaftliche Solidarität.

Lichtkünstler Gerry Hofstetter lässt vier Kirchen erstrahlen

Gerry Hofstetter gibt der Kampagne «Alles hat seine Zeit» mit der Illumination von vier Kirchen in allen Landesteilen ein Gesicht. Er beleuchtet die Gebäude mit Allegorien zu den vier Jahreszeiten und Lebensetappen Geburt, Jugend, Erwachsensein und Alter. Parallel zu den Illuminationen finden thematische Anlässe statt, um das Anliegen der Kampagne publik zu machen.

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher
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E-mail: medien@pro-senectute.ch
 

Altersvorsorge 2020: ein verantwortungsvolles Gesamtpaket

Pro Senectute engagierte sich bereits 1917 für eine gesetzlich geregelte Altersvorsorge und war 1947 aktiv dabei, als die AHV ins Leben gerufen wurde. Heute unterstützt die grösste Fachorganisation der Schweiz im Dienste der älteren Menschen den Vorschlag des Bundesrates für eine umfassende Reform der Altersvorsorge. Die geplante Revision der AHV und der BVG ist zielführend und sozial ausgewogen. Die Vorlage soll als Gesamtpaket behandelt und verabschiedet werden.

Die vorgeschlagene Reform sorgt richtigerweise für den Erhalt des Leistungsniveaus ohne Spielräume nach unten, für eine langfristige und ausreichende Finanzierung der 1. und 2. Säule und für eine den veränderten Rahmenbedingungen angepasste Flexibilisierung. Pro Senectute ist offen für eine Harmonisierung des Referenzalters für Frauen und Männer bei 65 Jahren, sofern die Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel gleiche Bezahlung für gleichwertige Arbeit oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf, weiter verbessert werden. Eine generelle Erhöhung des Rentenalters wird abgelehnt. Positiv beurteilt wird die geplante Flexibilisierung des Renteneintrittsalters, insbesondere die Einführung von Teilrenten.

Bei der beruflichen Vorsorge muss der Umwandlungssatz an die längere Lebenserwartung und die schlechteren Anlagemöglichkeiten angepasst werden. Pro Senectute mahnt aber zu umsichtigem Handeln und fordert Kompensationsmassnahmen als Ausgleich für allfällige Rentenkürzungen. Es ist weiter unbestritten, dass die AHV angesichts der demografischen Entwicklung mittelfristig eine Zusatzfinanzierung brauchen wird. Der Vorschlag des Bundesrates, dafür die Mehrwertsteuer zu erhöhen, erachtet Pro Senectute als fairen und Generationen übergreifenden Vorschlag. Bedauert wird dagegen, dass eine Einschränkung des Kapitalbezuges aus der beruflichen Vorsorge im Reformpaket des Bundesrates weiterhin fehlt. Hier gilt es die Vorlage zu optimieren. Pro Senectute appelliert an die politischen und wirtschaftlichen Akteure, sich hinter die Interessen der Versicherten zu stellen. Die Altersvorsorge 2020 verdient die volle Unterstützung aller verantwortungsvollen Kräfte in diesem Land. Pro Senectute wird sich deshalb für das Gelingen dieses wichtigen Reformpaketes einsetzen.

Kontakt für Medien:

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation und Marketing
Telefon: 044 283 89 43 oder 078 624 28 04
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Die eigene Patientenverfügung elektronisch stets verfügbar

Mit DOCUPASS bietet Pro Senectute ein umfassendes Vorsorgedossier an. Interessierte können darin ihre persönlichen Wünsche und Forderungen im Zusammenhang mit Krankheit, Pflege, Sterben und Tod festhalten. Neu können alle Daten zusätzlich in Evita, dem elektronischen Gesundheitsdossier von Swisscom, hinterlegt werden. Die Vorsorgedokumente sind so jederzeit verfügbar.

Mit dem DOCUPASS von Pro Senectute können persönliche Anliegen, Bedürfnisse, Forderungen und Wünsche für den Ernstfall umfassend festgehalten werden. In Situationen, in denen der Patient nicht mehr ansprechbar oder urteilsunfähig ist, kommt die Patientenverfügung zur Anwendung. Wer selber bestimmen will und den Angehörigen schwierige Entscheidungen abnehmen möchte, ist gut beraten, sich frühzeitig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Der DOCUPASS wurde bereits über 55'000 Mal verkauft.

Seit der Einführung des neuen Erwachsenenschutzgesetzes sind Ärzte und medizinisches Personal verpflichtet abzuklären, ob eine Verfügung der Patientin oder des Patienten vorhanden ist. Durch die Zusammenarbeit von Pro Senectute und Swisscom können die Vorsorgedokumente nun elektronisch hinterlegt werden und sind so jederzeit und überall verfügbar. Im Ernstfall können Angehörige oder medizinisches Fachpersonal auf die digital hinterlegten Dokumente zugreifen. Der Vorsorgeausweis mit Login-Daten passt dank Kreditkartenformat in jedes Portemonnaie und sollte immer auf sich getragen werden. Der DOCUPASS kostet einmalig CHF 19, die Hinterlegung im elektronischen Gesundheitsdossier Evita CHF 29 pro Jahr. Die Mindestvertragsdauer für die Online-Hinterlegung beträgt zwei Jahre. www.docupass.ch

Evita – das elektronische Gesundheitsdossier von Swisscom

Evita-Nutzer hinterlegen ihre persönlichen medizinischen Daten und Dokumente sicher in ihrem persönlichen Gesundheitsdossier. Somit sind ihre Gesundheitsinformationen jederzeit zeit- und ortsunabhängig elektronisch verfügbar. Jährlich werden in der Schweiz immer noch rund 250 Millionen papierne Gesundheitsdokumente über Fax oder Brief ausgetauscht, was zu hohen Kosten führt. Hier schliesst Evita eine Lücke, indem es Patienten und Leistungserbringern wie Ärzten und Spitälern Zugang zu den digitalisierten Gesundheitsdaten des Patienten ermöglicht. www.evita.ch

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2013

Schweiz ist Vize-Europameister im Stricken

185‘112 Mützchen haben Schweizer Strickfans seit September produziert. Damit haben sie im europaweiten Vergleich am Meisten Mützchen pro Kopf gestrickt, knapp vor unseren Nachbarn aus Österreich. Der Wettbewerb ist Teil der Benefizaktion «Das Grosse Stricken» von Pro Senectute und innocent.

Im September 2013 fiel der Startschuss zur Benefizaktion «Das Grosse Stricken», welche bis Anfangs Dezember 2013 dauerte. Unzählige Strickliebhaberinnen und -liebhaber griffen aus Solidarität mit armutsbetroffenen Senioren zu den Nadeln und fabrizierten die Mini-Mützchen. Ab Ende Januar 2014 sitzt auf jedem in der Schweiz verkauften Fruchtsaft-Fläschchen von innocent ein farbenfrohes Mützchen. Pro verkauftem Smoothie fliessen 30 Rappen in den Einzelhilfefonds von Pro Senectute.

185‘112 Mützchen, das sind über 50‘000 Mützchen mehr als noch 2012 gestrickt wurden. «Wir sind stolz auf das grosse Engagement» sagt Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz. «Mit dem Erlös können wir Senioren unterstützen, die unerwartet in eine finanzielle Notlage geraten sind. Spendenaktionen wie diese sind für uns als Non-Profit-Organisation eine wichtige Zusatzeinnahme.» Weitere Informationen zur Benefizaktion «Das Grosse Stricken» sowie kostenloses Bildmaterial finden Sie unter: www.pro-senectute.ch

Bilder für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe

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«Alles hat seine Zeit» - Kirchen und Pro Senectute lancieren Kampagne zum hohen Alter in unserer Gesellschaft

Unter dem Motto «Alles hat seine Zeit» starten Kirchen und Pro Senectute am morgigen Tag des Alters eine Sensibilisierungskampagne zur Bedeutung des hohen Alters. Mit Porträts von Menschen, die zwischen 85 und 100 Jahre alt sind, zeigen die Initianten, wie Hochaltrige in der Schweiz leben. Die Kampagne soll die Bevölkerung für das hohe Alter als Lebensphase mit einem eigenen Wert, jenseits von körperlichem Abbau und bedrohlichen Kostenszenarien, sensibilisieren.

In der öffentlichen Wahrnehmung prägen die «aktiven Alten» das Bild der nachberuflichen Lebenszeit. Ob reiselustige Pensionierte, engagierte Freiwillige oder enkelhütende Grosseltern, die Aktivität steht im Mittelpunkt. Menschen im sogenannten fragilen Alter sind in unserer Gesellschaft jedoch weitgehend unsichtbar oder werden häufig mit negativ besetzten Themen wie dem körperlichen Verfall, dem Kostenanstieg im Gesundheitswesen oder der schwieriger werdenden Finanzierung der Altersvorsorge in Verbindung gebracht.

Das hohe Alter hat seinen eigenen Wert

Die Kampagne von Justitia et Pax, Reformierte Kirchen der Schweiz und Pro Senectute will zum Thema «Hochaltrigkeit» andere Akzente setzen, indem sie Menschen ab 85 zu Wort kommen lässt: Wie erleben Hochaltrige ihren Alltag? Was für Schwierigkeiten müssen sie oder ihre pflegenden Angehörigen im Alltag bewältigen? Wo stossen sie z.B. im öffentlichen Raum auf Hürden und welche Art von Unterstützung benötigen sie? Welche Erfahrungen können Menschen im hohen Alter Jüngeren mitgeben?

Es ist das Ziel der Kampagne, die Bevölkerung zu sensibilisieren, dass Gebrechlichkeit ebenso zum Leben gehört wie Kindheit, Jugend und die beruflich aktive Zeit. Das hohe Alter ist eine Lebensphase mit eigenen Bedürfnissen und Herausforderungen, aber auch einem ganz spezifischen eigenen Wert. Es ist an der Zeit, hinzuhören und sehr alte Menschen als das wahrzunehmen, was sie sind: ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft.

Launch Webportal www.alles-hat-seine-zeit.ch

Zum Kampagnenstart am 1. Oktober, dem Internationalen Tag des Alters, wird die Website www.alles-hat-seine-zeit.ch aufgeschaltet. Interessierte finden dort 

Informationen zum Thema und zur Kampagne, Unterlagen zur Planung von Veranstaltungen, inklusive Vorschläge für Referentinnen und Referenten sowie Bildmaterial.

Träger und unterstützende Organisationen

Die Kampagne wird getragen durch:

  • Justitia et Pax, die Stabskommission der Schweizer Bischofskonferenz zu gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Fragen
  • Reformierte Kirchen der Schweiz, ein Zusammenschluss der reformierten Kantonalkirchen sowie der evangelisch methodistischen Kirche der Schweiz
  • Pro Senectute, die grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation der Schweiz im Dienste der älteren Menschen.

Folgende Organisationen unterstützen die Kampagne ideell und/oder finanziell:

  • Arbeitskreis Religionsgerontologie der Universität Zürich
  • CURAVIVA Schweiz (Verband Heime und Institutionen Schweiz)
  • Deutschschweizerische Kirchenkonferenz
  • Evangelische Frauen Schweiz (EFS)
  • GrossmütterRevolution
  • HEKS Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz
  • ICT-Accessibility Lab, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW)
  • Migros-Kulturprozent
  • rkz Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz
  • Runder Tisch Alter der reformierten Kirchen der Schweiz
  • Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie (SGG SSG)
  • Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK)
  • Schweizerischer Katholischer Volksverein
  • SKF Schweizerischer Katholischer Frauenbund
  • Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter (UBA)
  • Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich

Weitere Informationen zur Kampagne finden Sie unter: www.alles-hat-seine-zeit.ch


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«Alles hat seine Zeit»
c/o Judith Bucher
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Herbstsammlung Pro Senectute – Armut ist unsichtbar

Vom 30. September bis 26. Oktober 2013 führt Pro Senectute ihre Herbstsammlung durch. Die Altersorganisation ruft die Bevölkerung in der Schweiz dazu auf, armutsbetroffene Seniorinnen und Senioren zu unterstützen. In der Schweiz kämpft schätzungsweise jeder achte ältere Mensch trotz AHV und beruflicher Vorsorge mit finanziellen Problemen.

Armut ist unsichtbar. Pro Senectute gibt ihr in der Herbstsammlung 2013 ein Gesicht. Anhand der reellen, jedoch anonymisierten Geschichte eines Ehepaars zeigt Pro Senectute auf, wie wenig es braucht, um aus einem gesicherten Dasein in finanzielle Not zu geraten: Ein Mann erleidet kurz vor der Pensionierung einen schweren Herzinfarkt. Seine Frau fällt in eine Depression und wird später pflegebedürftig. Die Ersparnisse des Paares gehen zur Neige und nach der Pensionierung wird selbst die Anschaffung einer Brille oder einer Spezialmatratze für die bettlägerige Gattin zum Problem.

Sozialberatung – mehr als 130 Beratungsstellen bieten Unterstützung
In solchen Momenten hilft die Sozialberatung von Pro Senectute. Die landesweit präsenten Sozialberatungsstellen sind eine wichtige und diskrete Anlaufstelle bei persönlichen oder finanziellen Problemen älterer Menschen. Pro Senectute unterstützt Ratsuchende und bei Bedarf auch deren Angehörige mit Lösungsvorschlägen. Dazu gehören zum Beispiel Abklärungen mit Sozialversicherungen und Krankenkassen oder die konkrete finanzielle Unterstützung für die Anschaffung von Hilfsmitteln, die für die Bewältigung des Alltags notwendig sind, wie eben eine Brille oder eine Matratze.

Pro Senectute hat im vergangenen Jahr fast 40‘000 ältere Menschen beraten und bei finanziellen Notlagen schnell und unbürokratisch Gelder gesprochen. Neben der Sozialberatung leistet Pro Senectute mit ihrem Dienstleistungsangebot wie den Hilfen zu Hause oder Sport- und Bildungskursen einen wichtigen Beitrag, dass ältere Menschen sozial eingebunden bleiben und so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen können. Dieses umfassende Engagement ist nicht zuletzt dank Spenden realisierbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Weitere Informationen zur Herbstsammlung finden Sie unter: www.pro-senectute.ch

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Pro Senectute Schweiz
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Prix Chronos 2014 – Generationenbuchpreis in den Startlöchern

Bereits zum zehnten Mal startet der Prix Chronos in der Deutschschweiz - im Jubiläumsjahr neu in Kooperation mit Pro Juventute. Fünf Bücher zum Thema Generationenbeziehungen warten auf neugierige Bücherwürmer und Leseratten. Alt und Jung lesen dieselben Jugendromane und wählen ihr Lieblingsbuch, welches im Frühling 2014 öffentlich prämiert wird.

Lesen fasziniert sowohl alte wie junge Menschen. Diesen Umstand machte sich der Prix Chronos zunutze. Pro Senectute und Pro Juventute laden zur gemeinsamen Lektüre von fünf Büchern, die vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) für den Prix Chronos nominiert wurden. Zielpublikum sind Kinder zwischen 10 und 12 Jahren sowie Seniorinnen und Senioren. Gelesen wird in Schulen, Altersheimen, Bibliotheken, Kirchgemeinden, Lesezirkeln, allein zu Hause und bei den Grosseltern. An vielen Orten treffen sich altersgemischte Lesegruppen zur Diskussion und wählen ihr Lieblingsbuch. Dank dem Prix Chronos entstehen ausserhalb des familiären Rahmens Beziehungen zwischen der Grosseltern- und Enkelgeneration. Eine Erfahrung, die bereichert und von Jahr zu Jahr eine steigende Anzahl Teilnehmende begeistert.

Fünf Jugendromane über Trauer, Abenteuer und allerbeste Freunde

Guus Kuijers «Erzähl mir von Oma» ist inzwischen schon ein Klassiker – eine Geschichte über Verlust und Trauer – bereits 1978 publiziert und nun neu illustriert und herausgegeben. «Calpurnias (r)evolutionäre Entdeckungen» von Jacqueline Kelly beschreibt die Abenteuer von Calpurnia, die viel lieber die Natur erforscht, als Kochen, Stricken oder Klavierspielen zu lernen, wie es sich für ein Mädchen zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehört. «Der Lebhag», die Kurzerzählung des Schweizer Autors Meinrad Inglin, erlebt eine Neuauflage als SJW-Heft. Die Geschichte schildert den Konflikt zwischen den Generationen um eine Hecke, ein kleines Paradies für Tiere, Pflanzen und Kinder. In Peter Dickinsons «Abschied von Opa» verliert Gavin mit dem Schlaganfall seines Grossvaters den wichtigsten Menschen in seinem Leben. Gavin glaubt trotzdem fest daran, dass er Opa ins Leben zurückholen kann. Die Titelhelden aus Michael Rohers «Oma, Huhn und Kümmelfritz» sind allerbeste Freunde und ein Team voller Schalk und blöder Ideen. Dank Oma gehen Kümmelfritz‘ und Huhns Abenteuer jedoch glimpflich aus.

Mitmachen ist einfach

Mitlesen kann jeder und jede. Der Wettbewerb startet ab jetzt und dauert bis 23. Februar 2014. Formulare für die Teilnahmeformulare sind online unter www.prix-chronos.ch aufgeschaltet oder können per Telefon (044 283 89 81) oder Mail bestellt werden (prix.chronos@pro-senectute.ch). Zahlreiche Bibliotheken bieten die nominierten Bücher zur Ausleihe an. Die Liste der mitmachenden Bibliotheken ist ebenfalls online verfügbar und wird laufend aktualisiert.

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
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Patientenverfügungen & Co. – DOCUPASS setzt mit 50‘000 verkauften Exemplaren Massstäbe

Wer eine Patientenverfügung verfassten möchte, sieht sich mit einer Angebotsvielfalt konfrontiert, die für Laien kaum durchschaubar ist. Umso erfreulicher, dass sich Fachwelt und Privatpersonen sechs Monate nach Inkrafttreten des neuen Erwachsenenschutzrechtes einig sind: Das DOCUPASS-Vorsorgedossier von Pro Senectute ist das überzeugendste Angebot auf dem Schweizer Markt.

50'000 verkaufte DOCUPASS-Vorsorgedossiers
Die markanten Verkaufszahlen ein Jahr nach der Einführung bescheinigen dem DOCUPASS durchwegs Bestnoten. Das von Fachexperten unter Einbezug der Kompetenzen von Pro Senectute entwickelte Gesamtpaket beinhaltet nicht nur eine Patientenverfügung, sondern darüber hinaus alle Informationen und Formulare für Vorsorgeauftrag, Anordnungen im Todesfall und Testament. Ebenfalls im Angebot enthalten ist ein Vorsorgeausweis mit den Kontaktdaten für den Ernstfall. Dennoch kostet der DOCUPASS lediglich CHF 19.– und kann online unter: www.pro-senectute.ch/docupassd oder via Tel. 044 283 89 89 bestellt werden.


Ärzte und Spitäler neu zur Nachfrage verpflichtet
In Zukunft wird der Bedarf für persönliche Vorsorgedokumente weiter steigen. Seit Kurzem sind Medizinalpersonen vor jedem Eingriff verpflichtet, nach einer Patientenverfügung zu fragen. Da eine solche sich auch mit der besten Hilfestellung nicht leichtfertig verfassen lässt, ist man gut beraten, sich frühzeitig darum zu kümmern. Wer sich für den DOCUPASS entscheidet, ist im Hinblick auf die Zukunft gut beraten: Pro Senectute befindet sich in der Testphase für eine Online-Hinterlegung des Dossiers, welche per Ende Jahr angeboten wird.


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Pro Senectute Schweiz
Katja Nanzig, Fachfrau Marketing und Kommunikation
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Stiftungsversammlung Pro Senectute im Zeichen der Alterspolitik

Die Stiftungsversammlung von Pro Senectute tagte heute in Freiburg. Im Zentrum des Anlasses stand neben statutarischen Geschäften die aktuelle Reform der Sozialwerke. Vertreter von Bund, Arbeitgeber und Arbeitnehmerorganisationen reflektierten die aktuelle Stossrichtung der Reform «Altersvorsorge 2020».

Mit Jörg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen, Prof. Dr. Roland A. Müller, designierter Direktor des Arbeitgeberverbandes, und Dr. Doris Bianchi, Geschäftsführende Sekretärin des Gewerkschaftsbundes, sprach eine Runde von ausgewiesenen Experten zur Reform der Sozialwerke und deren Auswirkungen für heutige sowie künftige Rentnergenerationen, aber auch für eine Altersorganisation wie Pro Senectute. Die Referate und die anschliessende Diskussionsrunde zeigten auf: Die Reform der Sozialwerke ist nur dann mehrheitsfähig, wenn eine Gesamtschau der 1. und 2. Säule vorgenommen wird und die kleinen und mittleren Einkommen keine Einbussen erleiden. Die Existenzsicherung ist bereits heute für viele Senioren nicht gegeben. Die Sozialberatung von Pro Senectute wird von einer stetig steigenden Anzahl von älteren Menschen aufgesucht, die finanziell nicht über die Runden kommen, sei dies wegen gestiegenen Mietzinsen oder zunehmender Pflegebedürftigkeit.

Statutarische Geschäfte

Die Stiftungsversammlung von Pro Senectute war dieses Jahr zu Gast bei Pro Senectute Kanton Fribourg, welche 2013 ihr 90-jähriges Bestehen feiert. Pierre-Alain Clément, Ammann der Stadt Freiburg, begrüsste die Anwesenden. Anne-Claude Demierre, Regierungsrätin und Präsidentin des Staatsrats Kanton Freiburg, stellte das neue kantonale Alterskonzept «Senior+» vor. Marianne Dürst, Regierungsrätin Kanton Glarus, führte durch die statutarischen Geschäfte. Die Delegierten genehmigten die Jahresrechnung und den Leistungsbericht und wählten die Mitglieder diverser Gremien.

Ausgeglichene Jahresrechnung 2012

Die Jahresrechnung von Pro Senectute zeigt ein ausgeglichenes Bild. 2012 wurden in der Schweiz über 232 Millionen Franken (2011: 223 Mio.) in Angebote zugunsten von älteren Menschen investiert. Der Dienstleistungsertrag konnte gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent gesteigert werden und betrug rund 120 Millionen Franken (2011:114 Mio.). Das zeigt, dass die Angebote von Pro Senectute für die älteren Menschen in der Schweiz relevant und bedürfnisgerecht sind. Die Einnahmen aus Spenden oder Legaten betrugen 26 Millionen. Dank diesem sehr erfreulichen Beitrag einer Vielzahl von Spenderinnen und Erblassern konnte Pro Senectute ihr Angebot gegenüber dem Vorjahr ausbauen. Der Aufwand für die Administration - inklusive Mittelbeschaffung und berechnet gemäss ZEWO-Standards – blieb unverändert auf knappen 14 Prozent.

Diese Medienmitteilung, der Leistungsbericht 2012/2013 sowie die Jahresrechnung 2012 sind unter www.pro-senectute.ch abrufbar. Den Leistungsbericht können Sie auch als Papierversion bei Pro Senectute Schweiz bestellen: Tel. 044 283 89 89, E-Mail info@pro-senectute.ch. 

 

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Medienmitteilung zur Veröffentlichung des Positionspapiers zu «Fragen der Beihilfe zum Suizid im Alter»

Pro Senectute Schweiz hat ein Positionspapier erarbeitet, welches die Haltung der Organisation zum «guten» und «würdigen» Sterben erörtert. Die Altersorganisation definiert damit ihr Haltung zum Alterssuizid.

Pro Senectute setzt sich für das «gute Altern» ein. Dazu gehört auch die Frage, welche Rahmenbedingungen ein «gutes Sterben» ermöglichen. Im heute publizierten Positionspapier anerkennt Pro Senectute das Recht von Suizidwilligen, ihr Leben – auch unter der Beihilfe anderer Personen – beenden zu wollen.


Pro Senectute setzt sich zudem dafür ein, dass die Suizidprävention bei älteren Menschen verstärkt und das Leiden von Sterbenden gelindert wird. Dabei geht es beispielsweise um das rechtzeitige Erkennen von Depressionen oder um die Bereitstellung von angemessenen Ressourcen für Palliative Care.


Die Debatten um Suizid und die organisierte Beihilfe zum Suizid sind Ausdruck eines sozialen Wandels. Das Nützlichkeitsdenken macht auch vor Sterben und Tod nicht Halt. Für Pro Senectute muss beides Platz haben: ein gutes Sterben zur rechten – vielleicht selbst bestimmten – Zeit und die würdige Behandlung eines Lebens, das sich Zeit nimmt zu erlöschen.


Das Positionspapier zu «Fragen der Beihilfe zum Suizid im Alter» finden Sie unter: www.pro-senectute.ch


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Preisverleihung Prix Chronos 2013 mit zwei Siegerbüchern!

Pro Senectute verlieh heute im Bierhübeli Bern den Generationenbuchpreis Prix Chronos an Brigitte Werner (Seniorenpreis) und Ulrike Rylance (Juniorenpreis). Rund 200 Senioren und Jugendliche feierten den Abschluss des gemeinsamen Leseerlebnisses und nutzten die Preisverleihung, um ihre Lieblingsautorin persönlich zu treffen und ein Autogramm zu ergattern.

Der Prix Chronos ist ein Generationenprojekt und Jugendbuchpreis von Pro Senectute. Seit Herbst 2012 haben über 800 Senioren und Jugendliche in gemischten Lesegruppen, als Schulklasse, im Altersheim oder als Einzelpersonen fünf Bücher zum Thema Generationenbeziehungen gelesen. Die Bücher – allesamt Neuerscheinungen – wurden vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM) ausgewählt. Die Pro Senectute Bibliothek sowie 52 weitere Bibliotheken der Deutschschweiz stellten die Jugendbücher kostenlos zur Verfügung.

Alt und Jung treffen sich bei der Lektüre – und an der Preisverleihung

Das aus Frankreich stammende Konzept des Prix Chronos zielt darauf ab, junge und alte Menschen über das gemeinsame Lesen von Büchern zusammen zu bringen. Senioren und Jugendliche diskutieren über die Bücher und vergrössern so das gegenseitige Verständnis für die verschiedenen Lebensrealitäten. Dieses Jahr konnten sich Alt und Jung nicht einigen und haben zwei verschiedene Siegerbücher gewählt.

An der Preisverleihung im Bierhübeli war dieser Meinungsunterschied nicht mehr spürbar. Alte und junge Lesefans genossen den durch Matthias Nold moderierten Anlass. Brigitte Werner las aus ihrem Buch und signierte ihr Werk. Der Berner Liedermacher Martin Hauzenberger begleitete die Preisverleihung musikalisch und trug das eigens komponierte Prix Chronos Lied vor.

Senioren wählten feinfühliges Porträt – Jugendliche bevorzugten temporeiches Fantasybuch

Brigitte Werner hat mit ihrem Buch «Ich, Jonas, genannt Pille, und die Sache mit der Liebe» ein feinfühliges Porträt der Beziehung zwischen Pille und seinem Opa geschrieben. In Pilles Leben steht Einiges auf dem Kopf: Papa ist weggegangen und seine Mutter sagt ihm nicht warum. Opa muss ins Altersheim und als wäre dies nicht genug, verliebt sich Pille zum ersten Mal. Brigitte Werner packt in ihren Dialogen zwischen Pille und Opa schwierige Themen wie Liebe, Trennung und Tod auf optimistische Weise an. Kind und Grossvater geben und nehmen voneinander. Die Geschichte vermittelt Humor, Lebensfreude und -weisheit – vermutlich mit ein Grund, warum die Senioren diesem Buch den ersten Preis verliehen haben.

Ulrike Rylance beschreibt mit «Frieda aus der Flasche», wie sich Franzis Sommerferien von der absoluten Katastrophe hin zu einer herrlich turbulenten Zeit wandeln. Das Ferienhaus am Meer ist eine Bruchbude, die Eltern brechen eine Fehde mit den reichen Nachbarn vom Zaun und Franzis ältere Schwester ist nicht zum Aushalten. Da findet Franzi den Flaschengeist Frieda und befreit sie aus ihrem Gefängnis. Fortan gibt der 200-jährige Flaschengeist, der Franzis Urgrossmutter sein könnte, den Takt an. Frieda sprüht vor Ideen und Lebenslust und Franzi hat alle Hände voll zu tun, um die aufgeregten Gemüter in dem deutschen Badeort zu beruhigen. Selbstredend trägt Frieda dazu bei, dass sich die beiden Familien wieder vertragen und das Geheimnis um einen vergrabenen Schatz gelüftet wird. Die phantasievolle und temporeiche Geschichte rund um Frieda und Franzi hat die Jugendlichen so begeistert, dass sie ihr den ersten Preis gaben.

Mehr Informationen zur Preisverleihung, den Gewinnerbüchern und den beteiligten Bibliotheken sowie Fotos der Veranstaltung finden Sie (ab ca. 16.30 Uhr) unter: www.pro-senectute.ch

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1. Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter» – interdisziplinärer Bildungsanlass sowie Verleihung Pro Senectute Preis fanden grossen Anklang bei Fachpublikum

Vom 10. bis 12. April fand das 1. Gerontologie-Symposium Schweiz «Leben im Alter» in Bern statt. Pro Senectute Schweiz und das Institut Alter der Berner Fachhochschule organisieren diese deutsch-französische Bildungsveranstaltung alle zwei Jahre. Das Symposium thematisiert innovative, zukunftsweisende Ansätze in der Gerontologie und macht angewandtes Wissen zum Thema «Alter» einem breiten Fachpublikum zugänglich. Im Rahmen des durch rund 120 Personen besuchten Symposiums verlieh Pro Senectute den Pro Senectute Preis für hervorragende Abschlussarbeiten im Bereich der angewandten Gerontologie an vier Arbeiten aus Bern und Genf.

«Alt werden» – wie fühlt sich dies an, was verändert dies im Menschen? Die Vorstellungen über diesen Lebensabschnitt sind einerseits geprägt von persönlichen Erfahrungen, andererseits oft auch Gegenstand von klischeebehafteten Bildern. Das Gerontologie-Symposium Schweiz setzt hier einen Kontrapunkt. Die Organisatoren des aus der langjährig durchgeführten Sommerakademie hervorgegangenen Gerontologie-Symposiums Schweiz greifen aktuelle wie künftige Brennpunkte der Altersforschung auf. Das Symposium verfolgt dabei einen interdisziplinären und interaktiven Ansatz. Das Alter wird aus  sozialwissenschaftlicher, ökonomischer und philosophischer Sicht analysiert. Referate wechseln mit interaktiven Gestaltungselementen ab, in denen Teilnehmende ihre Fragestellungen in die Diskussion eingeben können.

Rund 120 Fachpersonen aus diversen Bereichen der Altersarbeit nahmen am diesjährigen Symposium teil und benutzten die Gelegenheit zur Diskussion mit namhaften Gerontologinnen und Gerontologen aus dem In- und Ausland, darunter Andreas Kruse (Direktor Institut für Gerontologie, Heidelberg, Vorsitzender der Altenberichtskommission der deutschen Regierung), Jocelyne Huguet Manoukian (Ethnologin, Psychologin und Psychoanalytikerin aus Lyon), Renée Houde (Universität Québec, Departement öffentliche Kommunikation und Soziales), Stefanie Becker (Leiterin Institut Alter, Berner Fachhochschule), Willy Oggier (Gesundheitsökonom) sowie Ludwig Hasler (Journalist, Philosoph).

Pro Senectute Preis

Mit dem Pro Senectute Preis werden hervorragende und innovative Abschlussarbeiten (Master, Bachelor und Dissertationen) zu Fragestellungen der angewandten Gerontologie gewürdigt. Er wird zweijährlich anlässlich des Gerontologie-Symposiums Schweiz verliehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger präsentierten ihre Arbeit in Bern und hatten somit die  Möglichkeit, ihre Forschung einem grösseren Fachpublikum vorzustellen. Der Pro Senectute Preis ist mit insgesamt CHF 15‘000 dotiert (1. Preis: CHF 8‘000, 2. Preis: CHF 5‘000, 3. Preis: CHF 2‘000). Der zweite Preis wurde freundlicherweise durch die  VELUX STIFTUNG in Zürich gestiftet.

  • Der erste Preis ging an Viviana Abati und Hildegard Hungerbühler für die am Institut Alter der Berner Fachhochschule eingereichte Masterarbeit «Migralto – Ein partizipatives Modell für die aktive Bürgerschaft der älteren Migrationsbevölkerung in Schweizer Gemeinden».
  • Ulrike Armbruster Elatifi ist mit ihrer Masterarbeit «L’intergénération dans l’espace public urbain – L’émergence d’un modèle d’enseignement» die Gewinnerin des zweiten Preises. Auch diese Arbeit wurde als Abschlussarbeit am Institut Alter der Berner Fachhochschule vorgelegt.
  •  Den dritten Preis ging ex aequo an: Dr. Céline Bürki für ihre Dissertation «Cognitive training in younger and older adults: effects on brain and behavior» und Aline Duvoisin für ihre Masterarbeit «Pro Senectute: visibilité et utilisation d’une association bientôt centenaire – Position et enjeux au 21e siècle». Beide Arbeiten wurden an der Universität Genf eingereicht.

Die Referate des Symposiums (ab Montag, 15.04.2013), Abstracts der Gewinnerarbeiten des Pro Senectute Preises sowie Bilder der Preisverleihung (ab ca. 15 Uhr) finden Sie unter: www.pro-senectute.ch

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Lavaterstrasse 60, Postfach, 8027 Zürich
Telefon: 044 283 89 57
E-Mail: judith.bucher@pro-senectute.ch

Welttag der Sozialarbeit – Erneuter Anstieg der Beratungen bei Pro Senectute

Am 19. März ist der Internationale Tag der Sozialen Arbeit. Pro Senectute nimmt dies zum Anlass, auf ihr Kerngeschäft die Sozialberatung für ältere Menschen und deren Angehörige hinzu-weisen. Im vergangenen Jahr liessen sich fast 40‘000 ältere Menschen bei Pro Senectute beraten: zum Beispiel zu Finanzfragen, bezüglich ihrer Wohn- und Lebenssituation oder zu gesundheitlichen Aspekten.

Pro Senectute ist landesweit mit mehr als 130 Beratungsstellen für ältere Menschen und deren Angehörige präsent. Im vergangenen Jahr hat die Zahl der Beratungen erneut zugenommen. Dieser Trend hält seit Jahren an. 2012 haben sich 39‘617 Frauen und Männer im Pensionsalter zu Finanzfragen, zur Lebensgestaltung, zu Gesundheitsthemen sowie zu Wohn- und juristischen Fragen bei Pro Senectute beraten lassen (Aufzählung mit absteigender Priorität). Die Ratsuchenden sind zu zwei Dritteln weiblich, zwischen 70 und 90 Jahre alt und leben alleine. Fast die Hälfte (45%) benötigt eine zusätzliche Unterstützung zur Altersrente in Form von Ergänzungsleistungen (siehe Tabelle).

Pro Senectute Sozialberatung als Anlaufstelle für ältere Menschen und deren Angehörige

Die Sozialarbeitenden von Pro Senectute haben viel Erfahrung und Fachwissen zu den komplexen Fragestellungen, die das Älterwerden begleiten können. Was tun, wenn die Rente nicht reicht oder der Verbleib in den eigenen vier Wänden nur mit einer Wohnungsanpassung oder einer administrativen Hilfe möglich ist? Die Sozialberatung ist bei solchen Fragen eine kostenlose und diskrete Anlaufstelle. Sie unterstützt Seniorinnen und Senioren bei der Problemlösung und kann auch finanzielle Unterstützung leisten.

Selbstbestimmtes Altern - dank Unterstützung länger im eigenen Zuhause leben

Die Mehrzahl der älteren Menschen möchte so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden bleiben. Pro Senectute ist eine der Organisationen, die das selbstbestimmte Altern zuhause unterstützen. Sei dies mit Serviceleistungen wie ein Mahlzeiten- oder Treuhanddienst oder mit regel-mässigen Besuchen zuhause, um soziale Kontakte zu erhalten. Zur Selbstbestimmung gehört auch die Regelung der persönlichen Vorsorge im Falle einer Urteilsunfähigkeit. Pro Senectute hat mit dem DOCUPASS ein modulares Vorsorgedossier entwickelt mit dem Betroffene ihren Willen kundtun können. Eine erste Beratung ist für Menschen ab 60 Jahren im Preis des DOCUPASS inbegriffen.

Weitere Informationen sowie ein kostenloses Bild der Sozialberatung finden Sie unter: www.pro-senectute.ch. Hinweise zum DOCUPASS finden Sie unter: www.pro-senectute.ch/docupass.

Kontakt für die Medien:

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
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Ankündigung des sechsten Filmfestivals „visages“

Vom 22. Februar bis 3. März 2013 findet in Martigny die 6. Auflage des Festivals „visages“ statt. Die Stadt Martigny, der Kanton Wallis sowie die kulturellen Akteure der Region erwarten Sie mit einem sechstägigen Programm.

Bei der Auflage 2013 des Festivals „visages" werden an die 50 Filme aus rund 20 Ländern präsentiert (Kurz- und Lang-, Animations-, experimentelle, Dokumentarfilme), die an zwei Vorführungsorten gezeigt werden: dem Cinéma Casino von Martigny und dem Manoir de la Ville de Martigny.

Parallel hierzu zeigt das Manoir de la Ville de Martigny eine Ausstellung zum Thema „Eine Poetik der Zeit“. Die Ausstellung, bei der fotografische Arbeiten und Videoinstallationen bildender Künstlerinnen und Künstler gezeigt werden, ist vom 22. Februar bis zum 30. März geöffnet.

Neben den Filmvorführungen und der Ausstellung werden ca. 20 Regisseure und Akteure wie Emmanuelle Antille für den Film Avanti und Luciano Barisone, der Direktor des Festivals „Visions du Réel“, erwartet. Hier die wichtigsten Daten:

Veranstaltungen

22. Februar – offizielle Eröffnung

18.00 Uhr – Manoir de la Ville de Martigny
Vernissage der Ausstellung „Eine Poetik der Zeit“

20.00 Uhr – Cinéma Casino in Martigny
Eröffnung des Festivals: offizieller Teil und Vorführung des Films „Le nez dans le ruisseau“ von Christophe Chevalier im Beisein des Regisseurs, der Produzentin Dominique Rappaz und den Akteuren.

23. und 24. Februar 2013

Manoir, Grand Salon
Wochenende mit Dokumentarfilmen junger schweizerischer, französischer und belgischer Regisseure, ausgewählt von den bei mehreren Festivals für ihre Filme preisgekrönten Cineasten Tristan Aymon und David Maye.

24. Februar 2013

20.45 Uhr – Cinéma Casino
Carte blanche für das Festival „Visions du Réel“ im Beisein von Luciano Barisone.

26. Februar 2013

14.00 Uhr – Café des Cinéma Casino
„Café Mortel“ mit Bernard Crettaz zum Thema „Ich erreiche meine Grenzen“, eine Annäherung an die Verletzlichkeit im Alter. In Kooperation mit Pro Senectute Wallis, anschliessend, um 16 Uhr, Vorführung des Dokumentarfilms „Présence silencieuse“ von Laurence Kirsch.

28. Februar 2013

19.00 Uhr – Manoir, Grand Salon
Soirée Parcours: Vorführung von neun kurzen Animations- und experimentellen Filmen.

3. März 2013

16.00 Uhr – Manoir, Grand Salon
Terrain Vague – Dokumentarfilm von Philippe Grand, in Anwesenheit des Regisseurs.

18.00 Uhr – Caves du Manoir
Apéro-Konzert zum Abschluss des Festivals „visages“ mit Yannick Barman, Trompete, und Maxime Gianinetti, Visual Projection. Konzert, Electro-Jazz.

Täglich
Ab 17 Uhr, Begegnung mit Regisseuren und Restauration im Festival-Café des Manoir, Vorführungen von 18 bis 20 Uhr im Manoir, Kino-Abende im Casino um 20.30 Uhr.

Für das Filmfestival „visages“ werden in erster Linie Werke ausgewählt, die eine poetische Perspektive einnehmen und Nähe vermitteln. Die ausgewählten Filme räumen Lebensgeschichten einen besonderen Platz ein: Weg, Bericht, Überlieferung, Erinnerung, Vergessen… – und es lädt dazu ein, über den Tellerrand hinauszuschauen. Im Mittelpunkt steht die Existenz, die Zugehörigkeit zur Menschheit. Die Filme richten ihr Augenmerk vor
allem auf einen symbolischen Blick, auf das Abenteuer des Lebens. Das Festival „visages“ lädt ein, unsere Sensibilität zu erspüren. Dafür werden verschiedene Aspekte in Szene gesetzt: Ein Blick auf die ländliche Welt, Lob des Wenigen. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Begegnung, dem sozialen Zusammenhalt, dem Miteinander.

Das Filmfestival „visages“ wird von Pro Senectute Schweiz, vom Verein Terrain Vague, der Stadt Martigny, dem Manoir de la Ville de Martigny und den Kinos Martigny organisiert.

Weitere Informationen sowie Downloads von lizenzfreien Fotos erhalten Sie auf unserer Website www.festivalvisages.ch oder bei dem für die Romandie zuständigen Sekretariat von Pro Senectute Schweiz.

Kontakt für Medien:

Pro Senectute Schweiz
Olivier Taramarcaz
Direktor des Festivals "visages"
Rue du Simplon 23, 1800 Vevey
E-Mail: olivier.taramarcaz@pro-senectute.ch
Telefon: 021 925 70 16 / 079 502 90 33

Pro Senectute Schweiz
Sylvie Fiaux
Koordinatorin Prix Chronos und Medien
Rue du Simplon 23, 1800 Vevey
E-Mail: sylvie.fiaux@pro-senectute.ch
Telefon: 021 925 70 15

Tausende Mützchen für den guten Zweck 130‘463 innocent Smoothies mit Mützchen ab Mitte Januar im Kühlregal

Über 130‘000 handgestrickte Mützchen. Das ist das Endergebnis des „Grossen Strickens“, einer Benefizaktion der etwas anderen Art, die der Smoothie-Hersteller innocent schon zum vierten Mal in der Schweiz  veranstaltet hat. Im neuen Jahr hilft jedes einzelne Mützchen mit, älteren Menschen einen warmen Winter zu schenken.

Sie sind gestreift, gepunktet, mit Rastazöpfen versehen, tragen Baströckchen oder glitzern in Lametta-Silber. Die Rede ist von den vielen tausend Mützchen, die die Schweizerinnen und Schweizer in den letzten Wochen von Hand gestrickt haben. Dazu aufgerufen hatte innocent, die beliebteste Smoothie-Marke der Schweiz. Und zwar für den guten Zweck. Denn ab Mitte Januar 2013 steht jedes Smoothie-Fläschchen von innocent mit Mütze in den Schweizer Kühlregalen – und bringt der Pro Senectute 50 Rappen, sobald es verkauft wird.

Wärme zum Anfassen

Mit diesen Spenden hilft die Pro Senectute Seniorinnen und Senioren in finanzieller Notlage in der Schweiz dabei, warm und gesund durch den Winter zu kommen. Und das ganz direkt und unbürokratisch. So kümmert sich die Pro Senectute etwa um die Finanzierung von Heizkosten, organisiert medizinische Hilfe und unterstützt die Seniorinnen und Senioren in Not gleichzeitig auch mit sozialer Wärme, um ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit ermöglichen die Mützchen schon früher, lange bevor sie die Reise ins Kühlregal antreten. Dazu Christine Ringsgwandl, Marketing-Verantwortliche von innocent: „Wir haben viele Briefe erhalten, in denen Menschen unsere Aktion loben – oft auch deshalb, weil das Stricken für Jung und Alt ein Grund war, zusammenzukommen und Zeit miteinander zu verbringen. Und das freut uns sehr.“

Mützchen brechen alle Rekorde

Im August rief innocent zur vierten Auflage des „Grossen Strickens“ auf und appellierte an den schweizerischen Strickeifer. Mit Erfolg, wie sich zeigte: Nachdem alle Pakete geöffnet und alle Mützchen ausgezählt waren, stand der Zähler bei sensationellen 130‘463 Mützchen. Damit haben die Strickerinnen und Stricker den letztjährigen Rekord von 80‘675 wollenen Meisterwerken klar geknackt. Dass sich dieses tolle Ergebnis bereits in den Wochen vor dem Einsendeschluss abzeichnete, konnten Freunde und Fans fast live mitverfolgen: Auf Facebook und auf www.dasgrossestricken.ch informierte das tagesaktuelle Mützometer über den Zwischenstand im eigenen Land. Und hier finden Interessierte zudem die gewählten Mützchen der Woche, die schönsten Bildergalerien und viel Strickinspiration für das nächste Jahr.

Auch 2013 wird gestrickt

Denn eine überwältigende Zahl an handgestrickten Mützchen, hunderte Facebook-Anfragen und noch mehr Seniorinnen und Senioren, die dank viel sozialen Engagements warm und gesund durch den Winter kommen werden, sind ein klares Zeichen: „Das Grosse Stricken“ wird auch 2013 wieder in der Schweiz durchgeführt.

Über innocent:

1999 von drei Freunden in London gegründet, beschäftigt die ehemals kleine Firma heute 250 Mitarbeiter in dreizehn Ländern und ist mit einem  Jahresumsatz von über 170 Mio. Franken europaweit Marktführer bei  Smoothies. innocent Smoothies bestehen aus nichts als klein gemixtem Obst und puren Säften. Sie sind frei von Fruchtsaftkonzentraten, Konservierungsstoffen, Stabilisatoren, Zuckerzusätzen, Geschmacksverstärkern und jeglichen E-Nummern. 250 ml jedes innocent Smoothies enthalten zwei der im Rahmen der Kampagne „5-am-Tag“ empfohlenen fünf Portionen Obst. Es ist erklärtes Ziel von innocent, die Dinge etwas besser zu hinterlassen, als sie vorgefunden wurden. Deshalb bezieht innocent sein Obst von Farmen, die auf ihre Arbeiter und die Umwelt achten, und füllt die fertigen Smoothies in umweltfreundliche Packungen aus recycelten und recycelbaren Materialien. Jahr für Jahr reduziert das Unternehmen seinen CO2-Fussabdruck und spendet 10 % seines Gewinns an gemeinnützige Organisationen.

Weitere Informationen sind unter www.innocentsmoothies.ch oder www.innocentdrinks.co.uk zu finden.
Zudem kann unter www.facebook.com/ObstZumTrinken jeder ein Freund der kleinen und feinen Smoothies werden. Drucktaugliche Produkt-Shots aller unserer Smoothies können auf www.innocentsmoothies.ch im Fotobereich des Menüs „Presse“ heruntergeladen werden.

Wer ist Pro Senectute?

Pro Senectute ist die grösste Fach- und Dienstleistungsorganisation der Schweiz im Dienst der älteren Menschen. Die Stiftung wurde 1917 gegründet und ist heute mit 22 kantonalen und 2 interkantonalen Pro Senectute-Organisationen sowie national mit mehr als 130 Beratungsstellen präsent. Sie setzt sich mit einer Vielzahl von Service- und Dienstleistungen für die Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität bis ins hohe Alter ein. Pro Senectute Schweiz ist von der Stiftung ZEWO, der Schweizerischen Zertifizierungsstelle für gemeinnützige, Spenden sammelnde Organisationen, anerkannt und berechtigt, das Gütesiegel zu führen. Mehr Informationen zu Pro Senectute unter www.pro-senectute.ch.

Pressekontakt:
Tine Ringsgwandl
innocent Alps GmbH
Rainerstrasse 2, 5020 Salzburg
t: +43 (0) 662-882 883 10
f: +43 (0) 662-234 520 071
tine.ringsgwandl@innocentdrinks.at
www.innocentsmoothies.ch

Bilder:
http://www.innocentsmoothies.ch/presse/fotos_dasgrossestricken.php