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Medienmitteilungen

Hier finden Sie unsere aktuellen Medienmitteilungen.

Die Kampagne «sicher stehen – sicher gehen» motiviert ältere Menschen, Kraft und Gleichgewicht zu trainieren. Denn jährlich stürzen in der Schweiz über 86'000 Menschen im Alter 65plus, mit teils gravierenden Folgen. In Zusammenarbeit mit Procap Schweiz wurde neu ein Trainingsprogramm spezifisch für Menschen mit Bewegungs-einschränkungen entwickelt. Die Übungen eignen sich für Senioren mit Rollator oder Personen im Rollstuhl.

Wer Kraft und Gleichgewicht regelmässig trainiert, stürzt weniger häufig oder kann einen kleinen Stolperer auffangen. Ältere Menschen bleiben dank dem Training länger mobil und können ihre Selbständigkeit häufig bis ins hohe Alter bewahren. Die Kampagne «sicher stehen – sicher gehen» von der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung, Pro Senectute Schweiz, Gesundheitsförderung Schweiz, Rheumaliga und physioswiss hat seit der Lancierung 2016 Tausende über die positive Wirkung von Bewegung und Gleichgewichtstraining informiert und auf Bewegungskurse in der Nähe hingewiesen.

Trainieren können alle

In Kooperation mit Procap Schweiz wurden neue Übungen entwickelt, die sich spezifisch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen eignen. Das Trainingsprogramm «light» bietet Kraft- und Gleichgewichtsübungen für Menschen mit Rollator und Gehstock oder Personen im Rollstuhl.

Susanne Lizano, Projektleiterin «Procap bewegt» hält hierzu fest: «Auch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen ist es möglich, Kraft und Gleichgewicht zu trainieren. Im Vordergrund stehen dabei die Gesundheit und der Erhalt der Selbstständigkeit.»

Barbara Pfenninger, Expertin Sturzprävention der bfu ergänzt: «Gerade auch nach einer Operation oder einer längeren Krankheit kann mit diesen Übungen das entstandene Kräftedefizit wieder aufgebaut werden». Die Übungen können im Sitzen sowie stehend mit oder ohne stabile Haltehilfe ausgeführt werden.

Die Übungen des Trainingslevel «light» sowie Informationen zur Kampagne finden Sie unter www.sichergehen.ch.

Kontakt für Medienanfragen

Marc Bächler
Mediensprecher bfu
Tel. +41 31 390 21 11

Judith Bucher
Medienverantwortliche Pro Senectute Schweiz
Tel. +41 44 283 89 57

Susanne Lizano
Projektleiterin «Procap bewegt»,Procap Schweiz
Tel. +41 62 206 88 30

Seit 2013 können erwachsene Personen für den Fall einer Urteilsunfähigkeit rechtlich vorsorgen. Eine repräsentative Umfrage von gfs-zürich im Auftrag von Pro Senectute Schweiz zeigt: Die Bevölkerung nutzt diese Möglichkeit der Selbstbestimmung kaum. Nur jeder Fünfte hat eine Patientenverfügung ausgefüllt und gar nur jeder Zehnte hat einen Vorsorgeauftrag erstellt.

Pro Senectute interessierte, wie verbreitet diese wichtigen Vorsorgeinstrumente bei Erwachsenen in der Schweiz sind. Die repräsentative Umfrage von gfs-zürich im Auftrag von Pro Senectute zeigt: Nur 22% haben eine Patientenverfügung ausgefüllt und sogar nur 12% haben einen Vorsorgeauftrag erstellt. Bei älteren Menschen liegen die Anteile erwartungsgemäss höher. Bei Personen im Alter 65+ verfügt mit 47% fast die Hälfte über eine Patientenverfügung, beim Vorsorgeauftrag ist der Anteil mit 21% jedoch signifikant kleiner. Auffallend sind auch die Unterschiede zwischen den Sprachregionen. Beide Vorsorgeinstrumente sind im Tessin und in der Westschweiz deutlich weniger bekannt und werden von weniger Menschen genutzt.

«Viele Personen kennen die Selbstbestimmungsmöglichkeiten im neuen Erwachsenenschutzrecht nicht», sagt Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz. «Mit einem Vorsorgeauftrag beispielsweise kann jede erwachsene Person selber entscheiden, wer im Falle ihrer unfall- oder krankheitsbedingten Urteilsunfähigkeit im Alltag für sie sorgt, ihre Finanzen regelt und sie in rechtlichen Angelegenheiten vertritt. Es braucht unbedingt mehr Aufklärung und Sensibilisierung; so können alle entlastet werden, Angehörige wie Behörden.»

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher
Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57
E-Mail: medien@prosenectute.ch

Ob in der Badi, im Klassenzimmer oder mit dem Grosi auf dem Sofa: Beim Prix Chronos wird überall gelesen – aber nicht alleine. Am Lesewettbewerb lesen Senioren und Jugendliche vier Bücher zusammen und wählen dann ihr Lieblingsbuch. Wie schon bei der letzten Austragung ist die SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte Partnerin des Buchpreises. Sie bietet das Buchset als Hörbuch, als Grossdruck, in Braille sowie als E-Book an.

Der jährliche Lesewettbewerb und Generationenbuchpreis für Jung und Alt von Pro Senectute und Pro Juventute ist gestartet. Senioren und Jugendliche lesen vier Bücher und küren ihr Lieblingsbuch. Gelesen werden die Bücher in Gruppen, die auf Initiative von Bibliotheken, Schulen oder Altersheimen gebildet werden. Selbstverständlich können auch Einzelpersonen mitmachen.

Die für den Prix Chronos 2018 nominierten Geschichten könnten unterschiedlicher nicht sein – trotzdem haben sie alle etwas gemeinsam: Sie handeln von Begegnungen zwischen Jung und Alt. Da wäre zum Beispiel das Buch «Hier kommt Oma» von Stefan Boonen: Eine Grossmutter, die mit ihrer Enkelschar in die Ferien fährt. Zähneputzen und saubere Unterhosen? Nicht nötig. Oder «Djadi, Flüchtlingsjunge» von Peter Härtling: Ein syrischer Flüchtlingsjunge, der eines Tages plötzlich in einer Alters-WG steht und jedes Mal unter dem Sofa verschwindet, sobald es an der Türe klingelt. Auch der klar strukturierte Tagesablauf eines alten Grafen in der Geschichte «Der Kaugummigraf» von Kristen Reinhardt verändert sich schlagartig, als plötzlich ein kleines schmutziges Mädchen in sein Leben tritt. Und im vierten Buch «Der alte Mann und das Meerschweinchen» von Jens Sparschuh, beschliesst ein Mädchen, ihr Meerschweinchen dem alten Nachbarn zu geben, weil Haustiere in der Ferienwohnung strengstens verboten sind.

Mitlesen ist einfach

Alle Leseratten haben bis im Frühjahr 2018 Zeit, die vier Bücher zu lesen und daraus ihr Lieblingsbuch auszuwählen. Dem Siegerautor des Lesewettbewerbs winkt eine Prämie. Zudem haben die Teilnehmer des Prix Chronos an einer Preisverleihung im Frühling die Chance, weitere Preise zu gewinnen oder den Siegerautor persönlich zu treffen.

Die Bücherliste und die teilnehmenden Bibliotheken sind unter www.prixchronos.ch aufgeschaltet. Am einfachsten geht die Anmeldung per Online-Formular. Sie können diese aber auch ausdrucken und uns per E-Mail an prix.chronos@prosenectute.ch, per Fax oder per Post zukommen lassen.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57, 079 458 39 49
E-Mail: medien@prosenectute.ch                             

Pro Juventute
Bernhard Bürki, Verantwortlicher Kommunikation
Tel.: 044 256 77 22
E-Mail: bernhard.buerki@projuventute.ch

Pro Senectute wird 100 und feiert. Zum Jubiläum spielt das Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester auf ihrer Herbst Tournee Chaplins Filmmusik «Modern Times» live zur Filmaufführung. Unter der Leitung von Ludwig Wicki, dem international renommierten Dirigenten von Filmmusik, werden vier exklusive Konzerte in Zürich, Montreux, Lugano und Bern aufgeführt.

Sechzig junge Talente aus der ganzen Schweiz spielen auf der Jubiläumstournee von Pro Senectute Chaplins Komposition «Modern Times». Chaplins Werk entstand 1936 unter dem Eindruck der Wirtschaftskrise. Der Film kritisiert die Folgen der Mechanisierung und Rationalisierung in der Arbeitswelt und ist somit vor dem Hintergrund der Digitalisierung topaktuell.

Für die Mitglieder des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters sind die Konzerte «definitiv eine neue Erfahrung», sagt Nicole Benz, Präsidentin der Musikkommission des Orchesters. «Sie sind für Orchester und Dirigent technisch nicht so anspruchsvoll wie beispielsweise eine Strauss-Sinfonie. Synchron mit dem Film zu spielen, wird uns aber sicherlich fordern. Chaplins Musik ist zudem facettenreich – von jazzigen Elementen bis hin zum Slapstick.» meint die 22-jährige Violinistin begeistert. Die Mitglieder des Jugend-Sinfonie-Orchesters kommen im Herbst aus der ganzen Schweiz zusammen, um die Filmmusik mit dem Gastdirigenten Ludwig Wicki einzustudieren. Wicki ist künstlerischer Leiter des 21st Century Symphony Orchestra und leitete in den vergangenen Jahren mehrere Weltpremieren von Filmmusik. Die Jubiläums-Konzerte finden in bekannten Konzerthäusern statt: Die Tonhalle Maag in Zürich (14.10.), das Auditorium Stravinski in Montreux (21.10), das LAC in Lugano (22.10.) sowie der Kursaal in Bern (12.11.).

Wenn Jung für Alt musiziert

Sechzig Musiker und Musikerinnen zwischen 15 und 25 Jahren spielen für eine 100-jährige Organisation einen Stummfilmklassiker im digitalen Zeitalter. Das sind einige Brückenschläge über mehrere Generationen. Eveline Widmer-Schlumpf, seit April die neue Präsidentin von Pro Senectute Schweiz, freut sich entsprechend über das Engagement des Orchesters: «Ich werde das Vergnügen haben, in Zürich beim Tourneeauftakt dabei zu sein. Die Begeisterung der jungen Musiker wirkt ansteckend. Für mich ist dieses Projekt eine Analogie für die Schweiz von heute. Es braucht Jung und Alt für ein funktionierendes Zusammenleben.» Lassen Sie sich diese unvergesslichen Konzerte nicht entgehen. Alle Vorverkaufsstellen finden Sie unter www.prosenectute.ch/konzert.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57 oder 079 458 39 49
E-Mail: medien@prosenectute.ch

Viele Senioren mit Hörproblemen warten jahrelang zu, bis sie ihre Hörminderung behandeln lassen. Pro Senectute lancierte deshalb vor einem Jahr die Kampagne «Das Leben wieder hören». Die Kampagne geht nun mit einem TV-Spot sowie Informations- und Kursangeboten ins zweite Jahr und ruft zum frühzeitigen Handeln auf.

Ein funktionierendes Gehör ist ein entscheidender Faktor für die Mobilität und die soziale Teilhabe im Alter. Gemäss einer Literaturstudie des Interdisziplinären Kompetenzzentrums Alter (IKOA-FHS) der Fachhochschule St.Gallen im Auftrag von Pro Senectute behandelt jedoch fast die Hälfte der Senioren mit einer Hörminderung ihren Hörverlust nicht. Nur ein kleiner Anteil der Betroffenen trägt regelmässig ein Hörgerät. Pro Senectute sensibilisiert deshalb ältere Menschen mit der aktuellen Kampagne, Hörprobleme rasch anzugehen.

Zuwarten erschwert Hörgeräteanpassung

Die Übersicht des IKOA-FHS zeigt: Viele Betroffene warten zu lange ab, bis sie ihre Hörminderung behandeln lassen. Durchschnittlich vergehen vom ersten Verdacht bis zur Behandlung sieben bis zehn Jahre. Je länger aber Hörprobleme unbehandelt bleiben, umso schwieriger wird die erfolgreiche Auswahl bzw. Anpassung von Hörhilfen. Das Gehirn verlernt mit der Zeit die Bedeutung der akustischen Signale und kann die Geräusche nicht mehr zuordnen.

Gute Lebensqualität dank guten Ohren

Hörprobleme sind keine Bagatellen. Ältere Menschen mit Hörproblemen stürzen häufiger. Auch Verlustgefühle, Ängste sowie Depressionen können Folgen sein. Oft ziehen sich Hörgeschädigte auch aus dem sozialen Leben zurück, da die Kommunikation anstrengend ist. Die damit einhergehende Vereinsamung kann die Lebensqualität massiv beeinträchtigen und ist gerade für ältere Menschen gefährlich.

Partner der Kampagne sind Neuroth, die Fachhochschule St.Gallen sowie pro audito schweiz. Weitere Informationen: www.prosenectute.ch/hoeren

 

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath
Leitung Marketing und Kommunikation
Telefon: 044 283 89 43 oder 078 624 28 04
E-Mail: peter.burri@prosenectute.ch

Newsticker

Lesen Sie die neusten Medienberichte über unsere Organisation.

Stellungnahmen

Wir setzen uns in Gesellschaft und Politik für die ältere Bevölkerung ein. Wir beziehen Position in öffentlichen Diskussionen und nehmen an Vernehmlassungen teil.

Mobilität im Alter – Position Pro Senectute

Mit dem Auto, Velo, öffentlichen Verkehr oder zu Fuss: Wer seine Mobilität einbüsst, ist stärker auf Hilfe von anderen angewiesen. Im schlimmsten Fall sind Betroffene komplett abhängig und sozial isoliert. Die  Mehrheit der Seniorinnen und Senioren möchte heute aber zuhause alt werden. Deswegen ist es ein zentrales Anliegen von Pro Senectute, die Mobilität im Alter zu erhalten.

Die Frage, wie die Mobilität der älteren und hochaltrigen Menschen künftig gewährleistet wird, ist nur in Ansätzen gelöst. Beim Thema Fahren im Alter gilt es, das Bedürfnis nach Mobilität und Selbständigkeit von älteren Menschen und jenes der Gesellschaft nach Sicherheit im Verkehr noch besser in Einklang zu bringen.

Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung des EDI über die Festsetzung des Beitrags für die allgemeine Krankheitsverhütung

Die Bekämpfung psychischer Erkrankungen soll intensiviert und die Gesundheit im Alter stärker gefördert werden. Zu diesem Zweck beantragt Gesundheitsförderung Schweiz, den Zuschlag auf der Krankenkassenprämie zu erhöhen. Damit möchte sie die Belastung des Gesundheitssystems durch chronische, nichtübertragbare Krankheiten verringern.

Für Pro Senectute sind Prävention und Gesundheitsförderung im Alter wichtige Aufgaben mit steigender Bedeutung. Pro Senectute ist bereits seit vielen Jahren in diesem Arbeitsfeld aktiv und erreicht mit ihren Dienstleistungen – beispielsweise dem Kursangebot im Bereich der Sturzprävention – sehr viele ältere Menschen.

Pro Senectute Schweiz unterstützt den Antrag des Eidgenössischen Departements des Innern – dies als klares Bekenntnis zur Gesundheitsförderung im Alter und der interorganisationalen Koordination und Kooperation auf nationaler Ebene gemäss der Strategie «Gesundheit 2020».

Vernehmlassung zur Norm 387/4 des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) schafft mit der neuen Norm 387/4 Grundlagen für die umweltfreundlichere Nutzung von Elektrizität. Pro Senectute begrüsst diese Idee, wünscht aber, dass den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung stärker Rechnung getragen wird. Da die Sehkraft im Alter abnimmt, hat eine schlechte Beleuchtung auf die Lebensqualität von älteren Menschen überproportionale Auswirkungen.

Pro Senectute spricht sich aus diesem Grund dafür aus, die Norm so zu korrigieren, dass ältere Menschen nicht benachteiligt werden.

Pro Senectute in Kürze

Seit 100 Jahren setzt sich Pro Senectute für die ältere Bevölkerung ein. Wir sind die grösste und bedeutendste Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen und deren Angehörige in der Schweiz. In über 130 Beratungsstellen helfen wir Senioren und ihren Familien bei all ihren Fragen rund ums Alter. Wir unterstützen alte Menschen in ihrem Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. 

Wir beschäftigen über 1’600 Mitarbeitende und arbeiten mit 18’000 Freiwilligen zusammen. Rund 700’000 Menschen im Pensionsalter sowie deren Angehörige nutzen unsere Angebote. Pro Senectute ist parteipolitisch und konfessionell neutral und seit 1942 mit dem ZEWO-Gütesiegel zertifiziert.

Unsere Pro Senectute Organisationen bieten bedürfnisorientierte Dienstleistungen für ältere Menschen und deren Angehörige:

  • Wir beraten kostenlos bei Fragen zu Finanzen, Gesundheit, Lebensgestaltung, Recht oder Wohnen
  • Wir bieten Hilfe im Alltag oder für die Mobilität
  • Wir stellen ein breites Freizeitangebot bereit: Bildung, Sport und Bewegung, aber auch gesellige Aktivitäten für jeden Geschmack

Informieren Sie sich hier vertiefter über unsere Dienstleistungen!

Gesellschaftliche Entwicklungen gestalten wir vorausschauend mit. Wir engagieren uns aktiv dafür, dass ältere Menschen als wertgeschätzte Mitglieder unserer Gesellschaft leben können.

Mit innovativen Projekten und dank unseren vielen Freiwilligen schaffen wir Begegnungen zwischen Alt und Jung.

Bei aktuellen politischen Themen, wie der Altersvorsorge 2020 oder der Reform der Ergänzungsleistungen, setzen wir uns besonders für armutsgefährdete Senioren ein.

Erfahren Sie hier mehr über unser Engagement für die älteren Menschen der Schweiz.

Pro Senectute ist föderalistisch aufgebaut. Die 22 kantonalen und zwei interkantonalen Pro Senectute Organisationen sind als rechtlich selbständige Stiftungen oder Vereine organisiert. Die Geschäftsstelle von Pro Senectute Schweiz unterhält Büros in Zürich und in Vevey.

Wir sind privatrechtlich organisiert, arbeiten aber eng mit der öffentlichen Hand zusammen (Gemeinden und Kantone / Leistungsvertrag mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen, BSV).

Pro Senectute Schweiz führt die einzige gerontologische Fachbibliothek der Schweiz. Wir publizieren zehnmal pro Jahr die Zeitschrift «Zeitlupe» und kooperieren mit den Zeitschriften «Générations» aus der Romandie und «terzaetà» aus dem Tessin.

Pro Senectute erwirtschaftet rund 49% (123.4 Mio.) der Mittel durch eigene Dienstleistungen. Der Bund, die Kantone und Gemeinden stellen 42% (107.3 Mio) zur Verfügung. Mit 13.6 Mio. davon unterstützen wir Senioren in finanziellen Notlagen mit Individuellen Finanzhilfen. 9% (22 Mio.) stammen aus Spenden und Legaten.

Finanzierung Pro Senectute

Publikationen

Hier finden Sie unsere neusten und wichtigsten Publikationen auf einen Blick – vom Leistungsbericht (sog. Jahresbericht bei Unternehmen) bis zur aktuellsten Studie.

Im Leistungsbericht publizieren wir unsere neusten Zahlen. Wir zeigen Ihnen die Schwerpunkte unserer Arbeit im vergangenen Jahr und was wir erreicht haben. 

Viermal jährlich stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe des ps:info per E-Mail oder in gedruckter Form zu. In ps:info berichten interne und externe Spezialisten über Altersthemen und Generationenbeziehungen.

Hier kommen Sie zum ps:info-Archiv .
Das ps:info ist in Deutsch und Französisch erhältlich.

Die Zeitlupe ist unser Magazin für Menschen in der zweiten Lebenshälfte. In jährlich zehn Ausgaben erhalten Sie vielfältigen Lesestoff, Kultur und gute Unterhaltung. Freuen Sie sich auf nützliche Tipps und Informationen rund ums Altern.

Zur aktuellen Ausgabe.

Lernen Sie die Zeitlupe genauer kennen.

Chaque mois, le magazine romand générations informe, renseigne, propose et invite les séniors à de nouvelles découvertes. Alors que Pro Senectute sur deux pages fournit une palette d’offres inépuisable pour les aînés. 

Mieux connaître générations.

La rivista «Terzaetà» è l’organo dell‘Associazione Ticinese Terza Età. Cinque volte l’anno, terzaetà informa i lettrici e lettori di lingua italiana in età 50 e più su temi specifici del mondo dell‘arte, della cultura, dei viaggi e della scienza. Pro Senectute è ospite della rivista occupando lo spazio di due pagine – una opportunità di presentare le prestazioni e i servizi nonché i progetti della nostra organizzazione nel Ticino.

All’ultimo numero.

Conoscere meglio terzaetà.

Der Übergang vom dritten ins vierte Lebensalter ist noch wenig erforscht. Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz untersuchten wir Faktoren, die Fragilität im Alter begünstigen.

Mehr Informationen zur Studie «Erst agil – dann fragil» finden Sie hier.

Für Interessierte ist eine italienische Zusammenfassung der Studie erhältlich. Die vollständige Studie ist in den Sprachen Deutsch und Französisch verfügbar.

In unserem Auftrag untersuchte die Universität Zürich die Internetnutzung der älteren Generationen. Fazit: Seit 2010 sind 47 % mehr Senioren online, ein Drittel verfügt über ein Tablet oder Smartphone. Onliner fühlen sich sozial integrierter, Offlinern droht mittelfristig der Ausschluss von Informationen durch Ämter oder im Präventionsbereich.

Mehr Informationen zur Studie «Digitale Senioren» finden Sie hier.

Die Studie ist im Moment nur auf Deutsch und Französisch erhältlich. Wir versorgen Sie aber auch auf Italienisch gerne mit Informationen zum Thema IKT im Alter.

2009 untersuchten wir die wirtschaftliche Lage von Pensionierten in der Schweiz. Seit der Publikation der Studie «Leben mit wenig Spielraum» wird Altersarmut in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Auch die Politik hat sich dem Thema angenommen. 

Mehr Informationen zur Studie «Altersarmut in der Schweiz» finden Sie hier.

Eine italienische Zusammenfassung der Studie ist für Interessierte verfügbar. Die vollständige Studie ist in den Sprachen Deutsch und Französisch erhältlich.