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Medienmitteilungen

Hier finden Sie unsere aktuellen Medienmitteilungen.

St. Gallen, 29. Juni 2017. Pro Senectute Schweiz und Raiffeisen Schweiz bündeln ihre Kompetenzen in den Bereichen Vorsorge und Wohnen. Im Vordergrund der Kooperation stehen die gemeinsame Sensibilisierung der Bevölkerung hinsichtlich der finanziellen Planung ihrer Pensionierung und der Wissensaustausch zu neuen Bedürfnissen bei der Wohnsituation im Alter.

Die finanzielle Planung der Pensionierung, einschneidende Veränderungen in der Wohnsituation und die Nachlassplanung stellen Seniorinnen und Senioren sowie deren Angehörige vor schwierige Entscheidungen. Um sie hierbei bestmöglich zu begleiten, vereinbaren Pro Senectute Schweiz und Raiffeisen Schweiz eine Kooperation.

Die Schwerpunkte der strategischen Partnerschaft liegen auf den Themen Vorsorge, Pensionsplanung, Erbschafts- und Nachlassplanung, digitaler Zahlungsverkehr sowie Wohnen im Alter. Erste gemeinsame Aktivitäten wie Kurse oder Schulungen für Kunden und Mitarbeitende sollen ab Herbst 2017 durchgeführt werden.

Bündelung der Kompetenzen in Vorsorge und Wohnen

Mit der Kooperation erweitern beide Partner ihre Kompetenz in der Beratung von Menschen über 55 Jahren. Die Zusammenarbeit auf nationaler Ebene wird durch regionale Projekte verschiedener Regionalverbände sowie Raiffeisenbanken und Pro Senectute Organisationen ergänzt. Für Pro Senectute Schweiz bedeutet die Kooperation einen Kompetenzgewinn im Bereich der finanziellen Vorsorge – jenem Bereich, der für etliche Abhängigkeiten im Alter verantwortlich ist und vielen Menschen ein selbstbestimmtes Älterwerden verunmöglicht. Raiffeisen Schweiz ermöglicht die Zusammenarbeit eine Positionierung und weitere Know-how-Steigerung in den Bereichen Nachlass- und Vorsorgeplanung.

«Der grosse Erfahrungsschatz von Pro Senectute hinsichtlich der Fragestellungen älterer Menschen hilft uns dabei, unsere Kunden noch umfassender beraten zu können», so Michael Auer, Leiter Departement Privat- und Anlagekunden von Raiffeisen Schweiz. Béatrice Fink, Mitglied der Geschäftsleitung von Pro Senectute Schweiz: «Dank der Kooperation mit Raiffeisen können wir künftig verstärkt auch jüngere Menschen dafür sensibilisieren, sich möglichst frühzeitig mit ihrer finanziellen Vorsorge zu beschäftigen.»

Auskünfte

Medienstelle Raiffeisen Schweiz
071 225 84 84, medien@raiffeisen.ch

Medienstelle Pro Senectute Schweiz
044 283 89 43, medien@prosenectute.ch

 

Pro Senectute hat heute die Beurteilung der Reform «Altersvorsorge 2020» abgeschlossen. Die grösste Altersorganisation der Schweiz kommt zum Schluss, dass die Vorlage in ihrer Gesamtheit positiv zu werten ist. Sie sieht in der Reform einen wichtigen Schritt zur Sicherung der heutigen und zukünftigen Renten.  

Die Präsidentenkonferenz von Pro Senectute hat heute die Beurteilung der Reform «Altersvorsorge 2020» abgeschlossen. Sie erachtet die Vorlage in ihrer Gesamtheit als positiv. Werner Schärer, Direktor von Pro Senectute Schweiz, zum Entscheid: «Die Reform ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, um das schweizerische Rentensystem an die demografischen, anlageseitigen und gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen. Die vertiefte Diskussion mit unseren 24 kantonalen und interkantonalen Organisationen hat gezeigt, dass die Vorlage auf breite Unterstützung stösst.»
 
Pro Senectute engagiert sich seit ihrer Gründung für ein finanziell abgesichertes, zeitgemässes Rentensystem und erachtet die Reform als dringend. Mit ihr wird der negative Trend im Finanzhaushalt der 1. und 2. Säule abgebremst. Die grösste Altersorganisation der Schweiz hätte eine zusätzliche finanzielle Stärkung begrüsst. Eine weitergehende finanzielle Stabilisierung ist auch in Zukunft unabdingbar.
 
Der Erhalt der Rentenhöhe ist ein prioritäres Anliegen der Stiftung. Werner Schärer präzisiert: «Wir begrüssen, dass das Leistungsniveau prinzipiell gesichert bleibt und sich insbesondere für Personen mit kleinen Einkommen und Teilzeitbeschäftigte die Möglichkeit des vorsorglichen Sparens verbessert. Dies hilft auch, Altersarmut vorzubeugen – von welcher heute noch jede achte Person im Pensionierungsalter betroffen ist.»
 
Als klaren Fortschritt beurteilt Pro Senectute die Flexibilisierung des Renteneintritts und die neue Möglichkeit der Teilpensionierung. Dadurch können Seniorinnen und Senioren den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand gemäss ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten individuell gestalten.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath
Leiter Kommunikation und Marketing
Telefon: 044 283 89 43 oder 078 624 28 04
E-Mail: medien@prosenectute.ch

Über 1’200 Jugendliche und Senioren haben im letzten Halbjahr gemeinsam vier Bücher gelesen und ihr Lieblingsbuch gewählt. Leseratten aus der ganzen Deutschschweiz fieberten heute in Zürich der Verkündigung des Siegerbuches entgegen. Gewonnen hat die preisgekrönte deutsche Kinderbuchautorin Antje Damm.

«Was denkst du, hat PeterSilie gewonnen oder doch die Geschichte von Kaspar, der mit seinem Opa den Monsterhecht fängt?» Wild durcheinander wuselnd diskutierten Jugendliche aus Brig bis Zürich und Bern bis Wetzikon vor dem Volkshaus, wer wohl den diesjährigen Prix Chronos gewonnen habe. Auch die Seniorinnen und Senioren, die schmunzelnd ob all der Aufregung auf den Einlass warteten, zeigten sich gespannt auf das Ergebnis.

Eine Stunde später ist alles klar. Antje Damms Abenteuergeschichte PeterSilie hat gewonnen. Nicks Oma hatte als Kind zwei Gänse, Peter und Silie. Nach einem Schlaganfall liegt Oma teilnahmslos im Spital. Nick weiss genau, was Oma aufmuntern würde: zwei Gänse müsse her. Dafür braucht er aber die Hilfe von Paul. Der ältere Nachbar besorgt mit Nicks Hilfe in einer nicht ganz koscheren Aktion zwei Gänse aus einer Gänsefarm. Die Autorin schildert den Alltag von Nicks Drei-Generationen-Familie mit liebevollen Details. Ihr Buch ist gleichzeitig eine feinfühlige Auseinandersetzung mit der Frage nach einem würdigen Leben für Mensch und Tier.

Prix Chronos fördert das Verständnis zwischen den Generationen seit über 10 Jahren

Der Prix Chronos fördert den Austausch zwischen den Generationen über gemeinsame Lektüre. Pro Senectute und Pro Juventute laden Bibliotheken, Schulen, Jugendgruppen, Altersheimen und Kirchgemeinden zur Teilnahme ein und bringen so die unterschiedlichsten Menschen aus zwei Generationen zusammen. «Die Generationen haben heute ausserhalb der Familie kaum Berührungspunkte», erläutert Isabelle Hunziker, Mitarbeiterin der Pro Senectute Bibliothek und Projektleiterin des Prix Chronos. «Darum ist dieser Preis, der in der Deutsch- und Westschweiz über 3'000 Jugendliche und Senioren über das gemeinsame Lesen in Kontakt bringt, so wichtig. Wir leisten damit einen kleinen, aber nachhaltigen Beitrag für ein gutes Verständnis zwischen Jung und Alt.»

Neben Damms PeterSilie standen drei weitere Bücher zur Auswahl. Die Buchauswahl traf das Schweizerische Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). Die SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte hatte als neuer Partner des Prix Chronos alle Werke in geeigneter Form für Menschen mit Legasthenie oder einer Seheinschränkung angeboten.

Prix Chronos 2018

Der Prix Chronos 2018 steht schon in den Startlöchern. Auf der Website finden Sie die neue Bücherliste. Ab August sind die nominierten Bücher in rund 30 Bibliotheken ausleihbar. Für Jugendliche mit Dyslexie (Legasthenie) stehen sie erneut als Hörbuch und E-Book in der Online-Bibliothek www.buchknacker.ch bereit. Leserinnen und Leser mit einer Seheinschränkung erhalten die Bücher zusätzlich in Grossdruck und Braille bei der SBS Schweizerische Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte.

Die Bilder der Preisverleihung (ab ca. 16:30 Uhr) sowie weitere Informationen zum Prix Chronos finden Sie unter: www.prixchronos.ch.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57, 079 458 39 49
E-Mail: medien@prosenectute.ch                             

Pro Juventute
Bernhard Bürki, Verantwortlicher Kommunikation
Tel.: 044 256 77 22
E-Mail: bernhard.buerki@projuventute.ch

Bilder: Sonja Ruckstuhl; © Pro Senectute

Zum Auftakt der Jubiläumsaktivitäten zum 100-jährigen Bestehen von Pro Senectute, bergab Toni Frisch heute das Stiftungspräsidium an Eveline Widmer-Schlumpf. Bundesrat Alain Berset hob in seiner Festrede in Bern die Bedeutung von Pro Senectute als wichtigste Institution für ältere Menschen und deren Angehörige hervor.

Die neue Stiftungsratspräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf führt Pro Senectute ins nächste Jahrhundert: «Unsere Angebote sollen auch die nächsten 100 Jahre ältere Menschen unterstützen und dazu beitragen, dass sie so lange wie möglich selbstbestimmt leben können. Dabei wird es wichtig sein, dass wir auch in Zukunft den demografischen Trends und der technologischen Entwicklung Rechnung tragen.» Bundesrat Alain Berset forderte in seiner Rede einen anderen Umgang mit dem Alter: «Eine alternde Gesellschaft braucht ein reifes Bild vom Alter.» Der Einsatz von Pro Senectute für die Solidarität zwischen den Generationen sei dafür besonders wertvoll: «Die Alterung bietet uns die Chance, uns stärker für den sozialen Zusammenhalt in unserem Land zu engagieren».

Pro Senectute trägt seit 100 Jahren viel zur Verbesserung der Lebensqualität von älteren Menschen bei. 1917 stand die Linderung der materiellen Not bedürftiger Greise im Vordergrund. Heute ist Pro Senectute der bedeutendste Dienstleister für Seniorinnen und Senioren in den Bereichen Beratung, Freizeit und Alltagshilfen. 700‘000 Menschen im Pensionsalter sowie deren Angehörige oder Bezugspersonen nutzen die Angebote, z.B. die kostenlose Sozialberatung. Pro Senectute ist in über 130 Beratungsstellen bei den Menschen vor Ort aktiv, beschäftigt über 1‘600 Mitarbeitende und arbeitet mit rund 18‘000 Freiwilligen zusammen.

An der heutigen Jubiläumsfeier wurde zudem das reich illustrierte Buch «Eine Jahrhundertgeschichte. Pro Senectute und die Schweiz 1917 – 2017» vorgestellt. Darin wird die Geschichte der sozialen Dienstleistungsorganisation mit der Schweizer Sozialgeschichte verknüpft und unterhaltsam aufbereitet.

Auch die Post ehrt Pro Senectute in diesem Jahr: Sie lanciert eine Sonderbriefmarke «100 Jahre Pro Senectute». Thomas Baur, Konzernleitungsmitglied der Post, Eveline Widmer-Schlumpf und Direktor Werner Schärer präsentierten die Briefmarke an der heutigen Feier dem versammelten Publikum. Die Briefmarke ist ab dem 11. Mai 2017 erhältlich.

www.prosenectute.ch/100jahre

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Judith Bucher, Medienverantwortliche
Telefon: 044 283 89 57 oder 079 458 39 49
E-Mail: medien@prosenectute.ch

Die Altersvorsorge 2020 darf nicht scheitern. Pro Senectute ruft die Eidgenössischen Räte dazu auf, parteipolitische und ideologische Haltungen jetzt in den Hintergrund zu stellen und gemeinsam eine tragfähige Lösung zu finden. Die Bevölkerung in der Schweiz muss auch künftig auf verlässliche Sozialwerke zählen können.

Verlässliche Sozialwerke sind die Voraussetzung für Wohlstand und sozialen Frieden aller Generationen in der Schweiz, heute wie in Zukunft. Die aktuelle Vorlage «Altersvorsorge 2020» ist nach wiederholten gescheiterten Versuchen die letzte Chance, die längst fällige Reform der Altersvorsorge aus einer Position der Stärke zu realisieren. Bei einer weiteren Verzögerung müssten zukünftig schmerzhaftere Kompromisse in Kauf genommen werden. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden.

Pro Senectute unterstützt jeden Vorschlag, der zum Gelingen der Reform als Gesamtpaket beiträgt. Dies kann auch eine moderate Erhöhung der AHV-Rente beinhalten. Wichtiger als den Kampf um einzelne Positionen erachtet Pro Senectute allerdings den Einsatz für das Gesamtwerk. Das obligatorische 2-Säulen-Prinzip garantiert der Bevölkerung in der Schweiz seit Jahrzehnten eine sichere finanzielle Basis im Alter. Diese Errungenschaft, um welche die Schweiz weltweit beneidet wird, darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Es ist an der  Zeit, dass die Politik Verantwortung für alle Generationen übernimmt und das Gesamtpaket über parteipolitische und ideologische Haltungen stellt.

Die Entstehungsgeschichte von Pro Senectute ist mit der Schaffung der AHV eng verbunden. Pro Senectute kämpft seit hundert Jahren gegen Armut im Alter. Mit der Einführung der AHV und der obligatorischen beruflichen Vorsorge wurden zentrale Anliegen der Pro Senectute Gründer erfüllt. Dieses Vermächtnis gilt es auch für die nächsten 100 Jahre zu sichern.

Kontakt für Medien

Pro Senectute Schweiz
Peter Burri Follath
Leitung Marketing und Kommunikation
Telefon: 044 283 89 43 oder 078 624 28 04
E-Mail: peter.burri@prosenectute.ch

Jährlich verletzen sich in der Schweiz rund 280 000 Personen bei Stürzen, fast 1400 sterben an den Folgen. Besonders betroffen sind Senioren: Ihr Anteil an diesen tödlichen Unfällen macht 96 % aus. Mit einfachen Übungen aus dem Programm «sicher stehen – sicher gehen» können Senioren ihr persönliches Sturzrisiko deutlich verringern. Das ist speziell jetzt wichtig, wenn Strassen und Wege oft rutschiger als sonst sind.

Jedes Jahr müssen rund 280 000 Personen nach Stürzen ärztliche Behandlung in Anspruch nehmen. Stürze sind in der Schweiz der häufigste Unfallhergang und betreffen alle Altersklassen. Fatale Folgen haben sie aber vor allem für Senioren ab 65 Jahren. Mit zunehmendem Alter nehmen Muskelkraft und Gleichgewichtsfähigkeit ab. Zudem sind ältere Menschen verletzlicher. Das führt zu mehr Stürzen mit tödlichem Ausgang. Von den knapp 1400 Personen, die jährlich an den Folgen eines Sturzes sterben, sind 96 % Senioren.

Stürze können nicht nur durch das Entfernen von Stolperstellen und baulichen Mängeln vermieden werden (Bereiche, in denen die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung viel unternimmt), sondern auch durch gezielte körperliche Aktivität. Ein guter Vorsatz zum neuen Jahr! Die bfu und Pro Senectute haben mit drei weiteren Partnern Trainingsübungen entwickelt. Diese verbessern Kraft und Gleichgewicht, wodurch das Risiko eines Sturzes vermindert wird resp. dessen Folgen abgefedert werden können. Nun wurden die Übungen mit Trainingseinheiten auf einer instabilen Unterlage wie der bfu-Balance Disc (eine mit Luft gefüllte Gummischeibe) ergänzt. Dank der dadurch verbesserten Stabilität kann ein Stolpern oder Ausrutschen eher aufgefangen werden. Das ist besonders jetzt in den Wintermonaten wichtig, wenn viele Wege rutschiger als sonst sind.

Drei Mal Training pro Woche vermindert das Sturzrisiko

Die bfu untersuchte erstmals die Wirksamkeit eines Trainingsprogramms zur Sturzprävention. Dabei wurden die Effekte eines kombinierten Kraft- und Gleichgewichtstrainings bei älteren Menschen in angeleiteten (also mit einer Trainerin oder einem Trainer) und nicht angeleiteten Gruppen geprüft. Es zeigte sich, dass ein dreimaliges Training pro Woche, bei dem mindestens zwei Übungseinheiten mit einer ausgebildeten Leiterperson stattfinden, den grössten Effekt hat. Weiter ergab die Untersuchung, dass die Übungen für die Testpersonen sicher sind und nicht zu trainingsbedingten Verletzungen führen.

«sicher stehen – sicher gehen»

Weitere Informationen und Bilder zum Übungsprogramm «sicher stehen – sicher gehen» sowie über 500 Sport- und Bewegungsangebote finden Sie auf www.sichergehen.ch. Auf www.medien.bfu.ch finden Sie die bfu-Broschüre «Ihre Übungen für jeden Tag» sowie den bfu-Report «Wirksamkeit eines Trainingsprogramms zur Sturzprävention». Zudem können Interessierte gratis eine beschränkte Anzahl an Übungsbooklets im bfu-Online-Shop bestellen.

Kontakt für Medienanfragen:

Marc Bächler, Leiter Medienstelle bfu, Tel. +41 31 390 21 11

Judith Bucher, Medienverantwortliche Pro Senectute, Tel. +41 44 283 89 57

Newsticker

Lesen Sie die neusten Medienberichte über unsere Organisation.

Stellungnahmen

Wir setzen uns in Gesellschaft und Politik für die ältere Bevölkerung ein. Wir beziehen Position in öffentlichen Diskussionen und nehmen an Vernehmlassungen teil.

Mobilität im Alter – Position Pro Senectute

Mit dem Auto, Velo, öffentlichen Verkehr oder zu Fuss: Wer seine Mobilität einbüsst, ist stärker auf Hilfe von anderen angewiesen. Im schlimmsten Fall sind Betroffene komplett abhängig und sozial isoliert. Die  Mehrheit der Seniorinnen und Senioren möchte heute aber zuhause alt werden. Deswegen ist es ein zentrales Anliegen von Pro Senectute, die Mobilität im Alter zu erhalten.

Die Frage, wie die Mobilität der älteren und hochaltrigen Menschen künftig gewährleistet wird, ist nur in Ansätzen gelöst. Beim Thema Fahren im Alter gilt es, das Bedürfnis nach Mobilität und Selbständigkeit von älteren Menschen und jenes der Gesellschaft nach Sicherheit im Verkehr noch besser in Einklang zu bringen.

Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung des EDI über die Festsetzung des Beitrags für die allgemeine Krankheitsverhütung

Die Bekämpfung psychischer Erkrankungen soll intensiviert und die Gesundheit im Alter stärker gefördert werden. Zu diesem Zweck beantragt Gesundheitsförderung Schweiz, den Zuschlag auf der Krankenkassenprämie zu erhöhen. Damit möchte sie die Belastung des Gesundheitssystems durch chronische, nichtübertragbare Krankheiten verringern.

Für Pro Senectute sind Prävention und Gesundheitsförderung im Alter wichtige Aufgaben mit steigender Bedeutung. Pro Senectute ist bereits seit vielen Jahren in diesem Arbeitsfeld aktiv und erreicht mit ihren Dienstleistungen – beispielsweise dem Kursangebot im Bereich der Sturzprävention – sehr viele ältere Menschen.

Pro Senectute Schweiz unterstützt den Antrag des Eidgenössischen Departements des Innern – dies als klares Bekenntnis zur Gesundheitsförderung im Alter und der interorganisationalen Koordination und Kooperation auf nationaler Ebene gemäss der Strategie «Gesundheit 2020».

Vernehmlassung zur Norm 387/4 des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins

Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein (SIA) schafft mit der neuen Norm 387/4 Grundlagen für die umweltfreundlichere Nutzung von Elektrizität. Pro Senectute begrüsst diese Idee, wünscht aber, dass den Bedürfnissen der älteren Bevölkerung stärker Rechnung getragen wird. Da die Sehkraft im Alter abnimmt, hat eine schlechte Beleuchtung auf die Lebensqualität von älteren Menschen überproportionale Auswirkungen.

Pro Senectute spricht sich aus diesem Grund dafür aus, die Norm so zu korrigieren, dass ältere Menschen nicht benachteiligt werden.

Pro Senectute in Kürze

Seit 100 Jahren setzt sich Pro Senectute für die ältere Bevölkerung ein. Wir sind die grösste und bedeutendste Dienstleistungsorganisation für ältere Menschen und deren Angehörige in der Schweiz. In über 130 Beratungsstellen helfen wir Senioren und ihren Familien bei all ihren Fragen rund ums Alter. Wir unterstützen alte Menschen in ihrem Wunsch, möglichst lange in den eigenen vier Wänden zu wohnen. 

Wir beschäftigen über 1’600 Mitarbeitende und arbeiten mit 18’000 Freiwilligen zusammen. Rund 700’000 Menschen im Pensionsalter sowie deren Angehörige nutzen unsere Angebote. Pro Senectute ist parteipolitisch und konfessionell neutral und seit 1942 mit dem ZEWO-Gütesiegel zertifiziert.

Unsere Pro Senectute Organisationen bieten bedürfnisorientierte Dienstleistungen für ältere Menschen und deren Angehörige:

  • Wir beraten kostenlos bei Fragen zu Finanzen, Gesundheit, Lebensgestaltung, Recht oder Wohnen
  • Wir bieten Hilfe im Alltag oder für die Mobilität
  • Wir stellen ein breites Freizeitangebot bereit: Bildung, Sport und Bewegung, aber auch gesellige Aktivitäten für jeden Geschmack

Informieren Sie sich hier vertiefter über unsere Dienstleistungen!

Gesellschaftliche Entwicklungen gestalten wir vorausschauend mit. Wir engagieren uns aktiv dafür, dass ältere Menschen als wertgeschätzte Mitglieder unserer Gesellschaft leben können.

Mit innovativen Projekten und dank unseren vielen Freiwilligen schaffen wir Begegnungen zwischen Alt und Jung.

Bei aktuellen politischen Themen, wie der Altersvorsorge 2020 oder der Reform der Ergänzungsleistungen, setzen wir uns besonders für armutsgefährdete Senioren ein.

Erfahren Sie hier mehr über unser Engagement für die älteren Menschen der Schweiz.

Pro Senectute ist föderalistisch aufgebaut. Die 22 kantonalen und zwei interkantonalen Pro Senectute Organisationen sind als rechtlich selbständige Stiftungen oder Vereine organisiert. Die Geschäftsstelle von Pro Senectute Schweiz unterhält Büros in Zürich und in Vevey.

Wir sind privatrechtlich organisiert, arbeiten aber eng mit der öffentlichen Hand zusammen (Gemeinden und Kantone / Leistungsvertrag mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen, BSV).

Pro Senectute Schweiz führt die einzige gerontologische Fachbibliothek der Schweiz. Wir publizieren zehnmal pro Jahr die Zeitschrift «Zeitlupe» und kooperieren mit den Zeitschriften «Générations» aus der Romandie und «terzaetà» aus dem Tessin.

Pro Senectute erwirtschaftet rund 49% (123.4 Mio.) der Mittel durch eigene Dienstleistungen. Der Bund, die Kantone und Gemeinden stellen 42% (107.3 Mio) zur Verfügung. Mit 13.6 Mio. davon unterstützen wir Senioren in finanziellen Notlagen mit Individuellen Finanzhilfen. 9% (22 Mio.) stammen aus Spenden und Legaten.

Publikationen

Hier finden Sie unsere neusten und wichtigsten Publikationen auf einen Blick – vom Leistungsbericht (sog. Jahresbericht bei Unternehmen) bis zur aktuellsten Studie.

Im Leistungsbericht publizieren wir unsere neusten Zahlen. Wir zeigen Ihnen die Schwerpunkte unserer Arbeit im vergangenen Jahr und was wir erreicht haben. 

Viermal jährlich stellen wir Ihnen die aktuelle Ausgabe des ps:info per E-Mail oder in gedruckter Form zu. In ps:info berichten interne und externe Spezialisten über Altersthemen und Generationenbeziehungen.

Hier kommen Sie zum ps:info-Archiv .
Das ps:info ist in Deutsch und Französisch erhältlich.

Die Zeitlupe ist unser Magazin für Menschen in der zweiten Lebenshälfte. In jährlich zehn Ausgaben erhalten Sie vielfältigen Lesestoff, Kultur und gute Unterhaltung. Freuen Sie sich auf nützliche Tipps und Informationen rund ums Altern.

Zur aktuellen Ausgabe.

Lernen Sie die Zeitlupe genauer kennen.

Chaque mois, le magazine romand générations informe, renseigne, propose et invite les séniors à de nouvelles découvertes. Alors que Pro Senectute sur deux pages fournit une palette d’offres inépuisable pour les aînés. 

Mieux connaître générations.

La rivista «Terzaetà» è l’organo dell‘Associazione Ticinese Terza Età. Cinque volte l’anno, terzaetà informa i lettrici e lettori di lingua italiana in età 50 e più su temi specifici del mondo dell‘arte, della cultura, dei viaggi e della scienza. Pro Senectute è ospite della rivista occupando lo spazio di due pagine – una opportunità di presentare le prestazioni e i servizi nonché i progetti della nostra organizzazione nel Ticino.

All’ultimo numero.

Conoscere meglio terzaetà.

Der Übergang vom dritten ins vierte Lebensalter ist noch wenig erforscht. Gemeinsam mit der Fachhochschule Nordwestschweiz untersuchten wir Faktoren, die Fragilität im Alter begünstigen.

Mehr Informationen zur Studie «Erst agil – dann fragil» finden Sie hier.

Für Interessierte ist eine italienische Zusammenfassung der Studie erhältlich. Die vollständige Studie ist in den Sprachen Deutsch und Französisch verfügbar.

In unserem Auftrag untersuchte die Universität Zürich die Internetnutzung der älteren Generationen. Fazit: Seit 2010 sind 47 % mehr Senioren online, ein Drittel verfügt über ein Tablet oder Smartphone. Onliner fühlen sich sozial integrierter, Offlinern droht mittelfristig der Ausschluss von Informationen durch Ämter oder im Präventionsbereich.

Mehr Informationen zur Studie «Digitale Senioren» finden Sie hier.

Die Studie ist im Moment nur auf Deutsch und Französisch erhältlich. Wir versorgen Sie aber auch auf Italienisch gerne mit Informationen zum Thema IKT im Alter.

2009 untersuchten wir die wirtschaftliche Lage von Pensionierten in der Schweiz. Seit der Publikation der Studie «Leben mit wenig Spielraum» wird Altersarmut in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Auch die Politik hat sich dem Thema angenommen. 

Mehr Informationen zur Studie «Altersarmut in der Schweiz» finden Sie hier.

Eine italienische Zusammenfassung der Studie ist für Interessierte verfügbar. Die vollständige Studie ist in den Sprachen Deutsch und Französisch erhältlich.