Studie «Digitale Senioren» 2015

Wie nutzen ältere Menschen das Internet? Die Studie «Digitale Senioren» im Auftrag von Pro Senectute gibt Antworten auf die Frage, wie in der Schweiz wohnhafte Menschen ab 65 im Jahr 2015 mit Informations- und Kommunikationstechnologien umgehen.
Béatrice Fink, Mitglied der Geschäftsleitung Pro Senectute Schweiz
Béatrice Fink, Mitglied der Geschäftsleitung Pro Senectute Schweiz

«Wir stellen fest, dass das Internet das Sicherheitsgefühl bei den ‹Online-Senioren› erhöht. Sie können heute, auch dank den einfach bedienbaren Endgeräten wie Tablets und Smartphones, rascher und zielgerichteter Hilfe holen.»

Senioren und Internet – diese Beziehung hat noch Potenzial

Das wichtigste Fazit der Studie «Digitale Senioren» des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich lautet: Der Anteil der «Online-Senioren» hat seit 2010 um die Hälfte zugenommen, ein Drittel verfügt über Tablets oder Smartphones. Onliner fühlen sich dank des Internets sozial integrierter als Offliner und glauben, dass sie mit Hilfe des Internets länger selbständig bleiben können. Offliner und technikferne Senioren werden zunehmend von Informationen und Dienstleistungen abgeschnitten.

Weitere Erkenntnisse der Studie «Digitale Senioren»:

  • Heute sind rund 47 % mehr ältere Menschen online als noch vor fünf Jahren. Die Steigerung ist an sich beachtlich, auf die gesamte Bevölkerung ab 65 Jahren umgerechnet nutzen jedoch erst 56 % der Seniorinnen das Internet. Hier gibt es also noch viel gemeinsames Potenzial.
  • Mehr als die Hälfte der «Offline-Senioren» überbrücken heute ihre Informationslücken, indem sie den Partner, die Kinder, Enkelkinder oder Freunde bitten, für sie Informationen im Internet zu beschaffen.

E-Mails und Internet-Telefonie tragen dazu bei, dass soziale Kontakte auch über grosse Distanzen aufrechterhalten werden können.

«Digitale Senioren» 2015 können Sie hier kostenlos herunterladen:

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