Pro Senectute Bibliothek

Die Wissensplattform zum Thema Alter

Neue Titel zum Thema Alter – 4. Quartal 2017

Halten Sie sich auf dem Laufenden über Neuerscheinungen zum Thema Alter! Wichtige Titel werden Ihnen hier durch eine Selektion von Prof. Dr. François Höpflinger vom Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich präsentiert. Sie sind ergänzt durch weitere ausgewählte Bücher, E-Books, DVDs und CDs mit Kurzbesprechungen. Alle übrigen Titel des letzten Quartals finden Sie zuunterst auf der Seite nach Sachgebieten geordnet.

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NFP 67 Lebensende

Synthesebericht NFP 67 : Lebensende

Wie ein Mensch stirbt, ob alt oder jung, ob zuhause, unterwegs oder in einer Institution, liegt nicht nur in seiner Verantwortung. Es ist Aufgabe der Gesellschaft, ihren Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen, in Würde und selbstbestimmt, angemessen begleitet sowie möglichst frei von Ängsten und Schmerzen sterben zu können. Das NFP 67 hat in 33 Forschungsprojekten verschiedene Aspekte des Sterbens in der Schweiz untersucht.

Das Sterben ist eine zutiefst persönliche Phase im Leben eines jeden Menschen. Gleichzeitig wird es massgeblich von gesellschaftlichen Bedingungen mitgeprägt. Das NFP 67 hat daher unterschiedliche Dimensionen des Sterbens erforscht: Sinnfragen, die sich für die einzelne Person stellen, und Sterbewünsche, die einen Menschen an seinem Ende umtreiben, wurden ebenso erkundet wie die Kosten für Behandlungen während der letzten Lebensphase, die Versorgungssituation in der Schweiz oder rechtliche Regelungen.

Die Ergebnisse aus fünf Jahren Forschungsarbeit in unterschiedlichen Disziplinen sind entsprechend vielfältig und komplex. Die vorliegende Synthese ermöglicht einen Überblick über wichtige Ergebnisse der Einzelprojekte und formuliert Impulse für Politik und Interessensvertreterinnen und -vertreter.

Neues Wissen schufen die 33 Projekte vor allem in Bezug auf die Versorgungssituation, zu Lebensende- Entscheidungen, über ethische Grundlagen und rechtliche Regulierungen sowie gesellschaftliche Ideale des guten Sterbens.

Synthesebericht NFP 67 : Lebensende / Markus Zimmermann-Acklin. Bern: Schweizerischer Nationalfonds, 2017

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Palliative Care : eine Einführung für Mitarbeitende in Institutionen der Altenpflege

Palliative Care

Die vorliegende Publikation ist ein Arbeitsinstrument zum Thema Palliative Care. Palliative Medizin, Pflege und Betreuung haben zum Ziel, das Leiden von Menschen mit einer unheilbaren, lebensbedrohlichen und/oder chronisch fortschreitenden Krankheit zu reduzieren und bis zuletzt eine möglichst hohe Lebensqualität aufrechtzuerhalten.

Die Impulse wollen insbesondere Mitarbeitende in Pflegeheimen dazu anregen, ihre berufliche Praxis zu überdenken und im gemeinsamen Gespräch Möglichkeiten zu entdecken, wie eine qualitativ hochstehende Sorgekultur entstehen kann, die dem heutigen Verständnis von Palliative Care entspricht.

Palliative Care : eine Einführung für Mitarbeitende in Institutionen der Altenpflege / Eva Niedermann; Claudia Pflugshaupt; Heinz Rüegger; [et al.]. Zürich: Careum, 2017

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Preventing aging unequally

Preventing aging unequally

This report examines how the two global mega-trends of population ageing and rising inequalities have been developing and interacting, both within and across generations. Taking a life-course perspective the report shows how inequalities in education, health, employment and earnings compound, resulting in large differences in lifetime earnings across different groups. It suggests a policy agenda to prevent, mitigate and cope with inequalities along the life course drawing on good practices in OECD countries and emerging economies.

Preventing aging unequally / OECD. Paris : OECD, 2017

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Religion and aging : intercultural and interdisciplinary explorations

Religion and aging

This collection of essays explores the intersection of religious, psychosocial, economic and cultural issues in relation to the dramatic demographic shifts we are facing on a global scale. Theologians, gerontologists, anthropologists and practitioners reflect on the meaning of aging in diverse contexts such as Indonesia, South Africa, Tanzania, Botswana, Germany, Mexico, and Switzerland. Assuming that aging is an intricate process that encompasses enrichment and loss, the gain of wisdom and the loss of memory, and the expansion as well as the constraint of agency, the essays analyze how these dynamics play out in different cultural contexts. Special attention is given to the role of religion in processes of aging.

Religion and aging : intercultural and interdisciplinary explorations / Andrea Bieler; Matthias Stracke; Angelika Veddeler. Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt, 2017

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Bye-bye, Babyboomers!

Bye-bye, Babyboomers !

Die Generation der Babyboomer geht in Rente. Dies wird vielfältige Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft in der Schweiz haben. In einer Serie unter Projektleitung von Daniel Müller-Jentsch und in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift «Schweizer Monat» ist eine Sonderpublikation zum Thema entstanden.

Bye-bye, Babyboomers! : der abstrakte demographische Wandel und seine ganz konkreten Auswirkungen / Michael Wiederstein. Zürich: Schweizer Monat, Juni 2017

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Mediale Konstruktionen von Alter und Generation

Mediale Konstruktionen von Alter und Generation

Der Band widmet sich dem Desiderat Stereotyp, Alter/Generation und Medien. Im ersten Schritt wird der Kenntnisstand theoretisch-konzeptionell aufgearbeitet und im Kontext einer transdisziplinären Stereotypenforschung fruchtbar gemacht. Systematische Betrachtung finden Ursprünge, Erkenntnishorizonte und Wellen der Stereotypenforschung sowie inhärente terminologische Differenzen. Der Problemkontext des Alter(n)s soll hier nicht als ein spezifischer Lebensabschnitt und nicht nur auf höheres Lebensalter gefasst werden, sondern als umfassendes, lebensphasenumgreifendes Konstrukt, dessen Zuschreibung zwischen den Polen 'Jung' und 'Alt' in einem kulturell moderierten dialektischen Verhältnis verhandelt wird. Im zweiten Schritt wird das Forschungsfeld der deutschsprachigen Stereotypenforschung in Bezug auf Alter/Generation und Medien systematisch analysiert um Entwicklungen, Konjunkturen sowie thematische Akzente als auch Forschungslücken auszuloten. Ziel ist es, gängige Forschungspraktiken, mangelnde theoretische Konzeption als auch begriffliche Irrfahrten zu hinterfragen um Anregungen und Anhaltspunkte für eine kontextsensible Stereotypenforschung zu bieten.

Mediale Konstruktionen von Alter und Generation : Erkenntnisse einer transdisziplinären Stereotypenforschung  / Helena Atteneder. München : kopaed, [2017]

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Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung

Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung

Durch den demographischen Wandel und die Zunahme der Pflegebedürftigen, den Rückgang familiärer Pflegepotentiale sowie den Fachkräftemangel in der Pflege geraten die nationalen Care-Regime unter Druck. Hier setzt die Vergleichsstudie von Diana Auth an. Sie zeichnet die pflegepolitischen Ökonomisierungsprozesse Grossbritannien, Schweden und Deutschland nach und nimmt deren Auswirkungen auf die familiäre und berufliche Pflegearbeit in den Blick. Die Autorin untersucht zum einen die Auswirkungen des Ökonomisierungsprozesses auf die Art der Pflegearbeit (Formalisierung versus Informalisierung) und zum anderen auf die Qualität der familiären und beruflichen Pflegearbeit. Sie zeigt auf, inwieweit eine Prekarisierung im Hinblick auf die materielle und soziale Absicherung, die Beschäftigungsstabilität und -fähigkeit sowie die Arbeitsbedingungen in den drei Ländern stattgefunden hat.

Pflegearbeit in Zeiten der Ökonomisierung : Wandel von Care-Regimen in Grossbritannien, Schweden und Deutschland  / Diana Auth. Münster : Westfälisches Dampfboot, 2017

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Inklusion für Menschen mit Demenz

Inklusion für Menschen mit Demenz

Birgit Schuhmacher analysiert typische Exklusionsrisiken von Menschen mit Demenz und zeigt auf, wie der in menschenrechtlicher, aber auch in systemtheoretischer Hinsicht universal zu denkende Anspruch auf Inklusion für sie umgesetzt werden kann. Die Autorin untersucht den Bedeutungsgehalt der Begriffe Inklusion, Integration und Teilhabe in unterschiedlichen Disziplinen. In Bezug auf Demenz werden Ausgrenzung und Einbeziehung im (hohen) Alter, in der Familie, im Sozialraum, in rechtlicher Hinsicht und am Ende des Lebens diskutiert.

Inklusion für Menschen mit Demenz : Exklusionsrisiken und Teilhabechancen  / Birgit Schuhmacher. Wiesbaden : Springer VS, [2018]

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Uhren gibt es nicht mehr

Uhren gibt es nicht mehr : Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr

Worauf kommt es an im Leben? Was ist wichtig, was weniger? 102 Jahre alt ist Elisabeth Heller, und langsam, so sagt sie in den Gesprächen, die sie mit ihrem Sohn André geführt hat, geht es ans Verabschieden.

«Innerlich sieht man sich noch jung und klettert auf Berge und segelt über den Wolfgangsee, freut sich auf den nächsten Tag», sagt die alte Dame, die geboren wurde, als der Erste Weltkrieg ausbrach und mit 19 Jahren den damals doppelt so alten Süsswarenfabrikanten Stephan Heller heiratete. Ein anderes Mal wünscht sie sich, «dass das Körperwerkl in Gottesnamen auslaufen soll» und erzählt dann munter über einen Selbstmordversuch aus Liebe – «das Blödeste überhaupt» - und über Franz Lehár am Klavier in Bad Ischl.

Ein kleines Buch von grosser Weisheit, würdevoll, poetisch, komisch. Und das Dokument einer späten Liebe und Offenheit zwischen Mutter und Sohn.

Uhren gibt es nicht mehr : Gespräche mit meiner Mutter in ihrem 102. Lebensjahr / André Heller. Wien: Paul Zsolnay Verlag, 2017

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Gutes Leben im Alterszentrum

StaKogS : Stadienspezifische kognitive Stimulation bei leichtgradiger Alzheimer-Demenz

Kognitive Stimulierung stellt einen wissenschaftlich belegten, nichtmedikamentösen Baustein in der Behandlung kognitiver Störungen bei leicht- bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz (AD) dar. Experten fordern, diese Therapieoption stärker zu nutzen und in den Gesamtbehandlungsplan von Demenzkranken zu implementieren. Dieses Therapiemanual bietet 14 Einheiten, die sich am stadienspezifischen Funktionsniveau der Teilnehmer mit leichtgradiger AD orientieren. Das Programm, das sich an Psychologen, Ergotherapeuten und zertifizierte Gedächtnistrainer richtet, kann als Gruppen-/Einzelangebot sowohl in spezialisierten Gedächtnissprechstunden/ Memory-Kliniken als auch in Einrichtungen, die ambulante und stationäre Unterstützungsangebote für Betroffene anbieten, eingesetzt werden.

StaKogS : Stadienspezifische kognitive Stimulation bei leichtgradiger Alzheimer-Demenz / Verena Butschert. Berlin: Springer, 2017

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Lebenslanges Lernen : Erkenntnisse und Mythen über das Lernen im Erwachsenenalter

Lebenslanges Lernen : Erkenntnisse und Mythen über das Lernen im Erwachsenenalter

In diesem Buch finden Sie Antworten darauf, wie Sie als Erwachsener gut, erfolgreich und mit Freude lebendig und nachhaltig lernen können. Sie erfahren, welche Mythen über das Lernen im Erwachsenenalter existieren und welche Lerntechniken und –tools für Sie hilfreich sein können. Dieses Werk zeigt Ihnen, wie Sie sich einen Überblick über den Markt der Weiterbildungsangebote verschaffen und anhand welcher Kriterien Sie In-Beziehung-gehen zu sich, dem Lerngegenstand und dem Kontext und was Sie über Lernsettings- und Lernarrangements wissen sollten.

Die neuesten Erkenntnisse aus der Neurobiologie und Lernpsychologie zeigen, dass Lernen keine Frage des Alters ist, sondern der eigenen Begeisterungsfähigkeit. Lebenslang zu lernen ist nicht nur möglich, sondern es kann auch gesünder, glücklicher und selbstbewusster machen. Das Buch bietet einen Leitfaden durch den Dschungel der eigenen Weiterbildung und hilft allen Weiterbildungsinteressierten sowohl im Vorfeld, als auch während und am Ende der eigenen Fort- und Weiterbildung, den eigenen Lernprozess kritisch zu begleiten.

Lebenslanges Lernen : Erkenntnisse und Mythen über das Lernen im Erwachsenenalter / Erich Schäfer. Berlin: Springer, 2017

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Wohnen im Alter : Entwurfsatlas

Wohnen im Alter : Entwurfsatlas

Qualitätvolles Leben ist im Alter eines der grossen Themen unserer Zeit. Architektur und Bauwesen tragen dazu innovative Wohnformen, intelligente Konzepte für Barrierefreiheit sowie fortschrittliche Betreuungsstrukturen für gebrechliche und demenzerkrankte Menschen bei.

Anspruchsvolle Entwurflösungen lassen die Grenzen zwischen Wohnen und Pflege, zwischen Wohnungsbau und Pflegewirtschaft, zwischen individuellen, kollektiven und begleiteten Wohnformen immer weiter zurücktreten, zugunsten eines umfassenden Trends zu integrativen Wohnformen.

Der Entwurfatlas Wohnen im Alter stellt die Grundlagen und Prozesse des Planens und Entwerfens in mehr als 15 Fachbeiträgen vor, die auch auf Fragen von Nachhaltigkeit, Freiraumgestaltung und Innenarchitektur eingehen. Im typologisch geordneten Beispielteil werden anhand von rund 40 internationalen Projekten vorbildliche Entwurfslösungen für unterschiedliche Aufgaben dargestellt: Mehrgenerationen-Wohnen, Betreutes Wohnen und Wohnen mit Service, Angebote für spezielle Zielgruppen, für Menschen mit Demenz sowie Wohn- und Pflegeheime. In der zweiten Auflage ergänzen ein Beitrag über partizipatorisches Planen und Bauen sowie Beispiele für vielfältige Nutzungsmischungen im Quartier das Spektrum.

Wohnen im Alter : Entwurfsatlas / Eckhard Feddersen & Insa Lüdtke. Basel: Birkhäuser, 2018

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Aktivieren mit berühmten Persönlichkeiten : Sehen – Hören – Erinnern

Aktivieren mit berühmten Persönlichkeiten : Sehen – Hören – Erinnern

Erstaunlich, wie sich Mienen erhellen sowie Begeisterung, Eifer und Aktivität beim Einsatz dieses Werkes entstehen! Ob Menschen mit Demenz oder erworbenen kognitiven Einschränkungen – das Wiedererkennen von Prominenten aus Film, Musik, Sport und Politik kann eine Kettenreaktion an Erinnerungen auslösen.

Die Autoren dieses Werkes und Erfinder dieser Beschäftigungs- und Aktivierungsmass- nahme erleben täglich neu und begeistert, wie Bewohner oder Patienten sich verwandeln: Gerade hatten sie noch Verunsicherung angesichts neuer Umgebungen oder verspürter eigener Defizite gezeigt und plötzlich beginnen sie dank der hier vorliegenden Materialien aufzublühen und zu plaudern.

Aktivieren mit berühmten Persönlichkeiten : Sehen – Hören – Erinnern / Wolfgang Joithe-von Krosigk, Monique Hegert & Alexander Rösler. München: Elsevier, 2017

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Expérience de la population âgée de 65 ans et plus avec le système de santé

Expérience de la population âgée de 65 ans et plus avec le système de santé

Dans ses dernières projections, l’Office fédéral de la statistique (OFS) a estimé que le nombre de personnes âgées de 65 ans et plus allait passer de 1,5 million en 2015 à 2,2 millions en 2030 et à 2,7 millions en 2045 (OFS, 2015). Leur proportion au sein de la population résidant en Suisse qui se monte à 18,0% en 2015 passerait ainsi à 22,8% en 2030 et à 26,4% en 2045 (Kohli et al.,2015). Parallèlement, on observe qu’en 2014, les coûts de la santé pour les personnes de plus de 65 ans ont représenté près de la moitié (46,9%) de l’ensemble des coûts de la santé (OFS, 2017).

Ces constats et perspectives ne viennent que renforcer l’idée déjà bien établie selon laquelle l’état de santé de la population âgée, la promotion de son autonomie et les modalités de sa prise en charge par les services de santé constituent des enjeux de société majeurs.L’enquête de la fondation Commonwealth Fund menée en 2017 auprès de la population âgée de 65 ans et plus permet de rassembler des  informations  inédites  pour  apprécier  ces  différents  aspects  directement  à  travers  le  regard  des  personnes concernées. Menée auprès de la population âgée de onze pays, cette enquête permet d’évaluer la situation de la Suisse par rapport à des pays comparables. De plus, la disponibilité de données pour l’année 2014 (Camenzind & Petrini, 2014) permet de saisir les tendances récentes

Expérience de la population âgée de 65 ans et plus avec le système de santé : analyse de l’International Health Policy Survey 2017 de la fondation Commonwealth Fund sur mandat de l’Office fédéral de la santé publique (OFSP) / Clémence Merçay. Neuchâtel : Observatoire Suisse de la santé, 2017

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Oser la mort

Oser la mort

Nous allons parler de la mort. Pas uniquement de celle des autres, mais de la nôtre. Celle qui va advenir bientôt. Notre audace ne nous inquiète guère, nous ne craignons pas la sanction. De toute manière, elle s’apprête à nous faucher, nous ne voyons pas ce qui pourrait nous arriver de pire. Nous voilà donc deux complices, proches par les origines et la culture, pétris de différences majeures, réunis par la proximité de la mort, par ces pages que nous allons écrire ensemble. Toujours bien vivants, nous ne savons pas vraiment ce que nous allons raconter. Mais, pas d’excuse, notre témérité ne nous effraie pas. En attendant, le défi est de cultiver la bonne humeur pour bien vivre ensemble le temps qui vient.

Oser la mort / Bernard Crettaz, Jean-Pierre Fragnière. Lausanne : Éditions Socialinfo, [2017]

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Vieillissement et classes sociales

Vieillissement et classes sociales

Quelles réalités recouvre l’image, souvent uniformisante, des transformations récentes des conditions de vie des retraités ? Certes, la pauvreté a reculé chez les personnes âgées, leur état de santé s’est amélioré et la retraite ne rime plus avec exclusion sociale. Pourtant, dans les coulisses des tendances générales, d’anciennes vulnérabilités persistent et de nouvelles inégalités émergent. Mêlant contributions théoriques et empiriques, cet ouvrage porte sur un aspect largement occulté en sociologie de la vieillesse, celui des inégalités sociales dans la dernière étape du parcours de vie. Il interroge notamment les nouveaux modèles du « bien vieillir » et du « vieillissement actif » en portant l’attention sur les conditions de réalisation socialement situées de ces modèles. Il propose également un regard réflexif sur les travaux sociologiques dans le domaine du vieillissement en questionnant, du point de vue historique, leur rôle dans le processus d’invisibilisation des effets de classe dans ce champ d’étude et en montrant comment les perspectives issues des études de genre ouvrent la voie à un renouveau des analyses en terme de classes dans le cadre des approches intersectionnelles.

Vieillissement et classes sociales / Nathalie Burnay; Cornelia Hummel. Berne : Peter Lang, [2017]

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Prestations de soins et d’assistance dispensées par les proches

Prestations de soins et d’assistance dispensées par les proches

La compilation des données démontre l'importance des prestations d’assistance et de soins par les proches en Suisse. A l’aide des données du module « travail non rémunéré » de l’Enquête suisse sur la population active (ESPA), le volume de temps de l’assistance et des soins par les proches a été analysé. L’analyse monétaire de ces prestations est effectuée par la multiplication du volume de temps avec les coûts moyens du travail par heure travaillée selon le Compte satellite de production des ménages (CSPM) de l’Office fédéral de la statistique (OFS).

Prestations de soins et d’assistance dispensées par les proches : temps investi et évaluation monétaire / Melanie Rudin ; Silvia Strub. Berne : Bureau d'études de politique du travail et de politique sociale (BASS), 2014

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Manuel de soins palliatifs

Manuel de soins palliatifs

Les soins palliatifs demandent de plus en plus de compétences médicales, soignantes, humaines et éthiques, afin d’asseoir leur légitimité dans des domaines de plus en plus pointus de la médecine – réanimation, néonatalogie, cancérologie, gériatrie – ainsi que dans la diversité des prises en charge, y compris au domicile ou en EPHAD.
Dans ce contexte de développement des formations (DIU d’accompagnement et de soins palliatifs, DESCF Médecine de la douleur-Médecine palliative, futur master Clinique et recherche), et d’élargissement des champs de compétences de la pratique palliative, cette 4e édition du manuel offre :
• les indispensables connaissances thérapeutiques pour une prise en charge du patient, quels que soient sa pathologie et son lieu de vie ;
• les outils, à destination des professionnels et des bénévoles, en vue d’acquérir une compétence clinique pour la rencontre et l’accompagnement humain, psychique et relationnelle de la personne malade en lien avec son entourage ;
• une contextualisation de la pratique des soins palliatifs dans leur dimension sociale, sanitaire et politique, analysant les enjeux historiques, cliniques et éthiques de leur propre développement ;
• des jalons pédagogiques pour le développement des soins palliatifs dans leur dimension pédagogique et de recherche.

Manuel de soins palliatifs / Dominique Jacquemin; Didier de Broucker. Malakoff : Dunod, [2014]
 

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Fin de vie & psychanalyse : menace de disparition et relance désirante

Fin de vie & psychanalyse

«Jérôme Alric fait le lien direct entre une théorie et une pratique et on voit à quel point son expérience professionnelle est un élément fort dans la conduite de ce travail.» Dr Jean-Marc Lapiana

«On apprécie le style limpide et maîtrisé, paradoxal et parfois provocateur, au bon sens du terme, avec lequel l'auteur construit sa thèse sur la pratique psychanalytique dans l'accompagnement palliatif.» Pr Pierre Le Coz

«L'éthique du non-savoir que propose Jérôme Alric consiste à ne pas obliger le sujet à penser l'impensable, à penser «au-dessus de ses moyens», et ne me parait possible qu'à partir d'une position analytique.» 
Pr Alain Vanier

Fin de vie & psychanalyse : menace de disparition et relance désirante / Jérôme Alric. Montpellier, Sauramps medical, [2016]

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101 conseils pour être bien dans son âge et dans sa tête

101 conseils pour être bien dans son âge et dans sa tête

Pour des années de vie heureuses, en bonne santé et sans mémoire qui flanche. Comme le disait Clement Freud : « Si vous réussissez à vous arrêter de fumer, de boire et de faire l'amour, vous ne vivrez pas plus vieux : ça vous semblera juste plus long. » Pour ne pas que cela vous semble « juste plus long », le Dr Trivalle a rassemblé une somme de recommandations qui vous permettront de faire rimer « bien vieillir » avec « plaisir ». On sait aujourd'hui qu'il est possible de lutter contre de nombreuses maladies, dont la maladie d'Alzheimer, sans médicaments, en appliquant quelques mesures simples et ludiques. Chantons, dansons, cultivons notre jardin, buvons du café, jouons aux jeux vidéo..., la meilleure prévention étant celle que l'on met en place soi-même en fonction de ses habitudes, de ses besoins et aussi, bien sûr, de ses capacités. Livre de conseils pratiques, sur le modèle de celui du Dr Kierzek (101 conseils pour ne pas atterrir aux urgences), cet ouvrage reprend les principales données scientifiques actuelles concernant la prévention du vieillissement pathologique pour proposer de multiples pistes que chacun adaptera à son propre cas, au gré de ses humeurs et interrogations.

101 conseils pour être bien dans son âge et dans sa tête /  Christophe Trivalle. Paris : Robert Laffont, [2017]

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Aïe, mes aïeux

Aïe, mes aïeux !

Liens transgénérationnels, secrets de famille, syndrome d'anniversaire, transmissions des traumatismes et pratique du génosociogramme. Anne Ancelin Schutzenberger livre dans cet ouvrage, à travers son analyse clinique et sa pratique professionnelle de près d'une vingtaine d'années, une « thérapie transgénérationnelle psychogénéalogique contextuelle » . En langage courant, ceci signifie que nous sommes un maillon dans la chaîne des générations et que nous avons parfois, curieusement, à « payer les dettes » du passé de nos aïeux. C'est une sorte de « loyauté invisible » qui nous pousse à répéter, que nous le voulions ou non, que nous le sachions ou pas, des situations agréables ou des événements douloureux. Nous sommes moins libres que nous le croyons, mais nous avons la possibilité de reconquérir notre liberté et de sortir du destin répétitif de notre histoire, en comprenant les liens complexes qui se sont tissés dans notre famille. Ce livre passionnant et truffé d'exemples s'inscrit parmi les toutes récentes recherches en psychothérapie intégrative. Il met particulièrement en évidence les liens transgénérationnels, le syndrome d'anniversaire, le non-dit-secret et sa transformation en un « impensé dévastateur » .

Aïe, mes aïeux ! : liens transgénérationnels, secrets de famille, syndrome d'anniversaire, transmission des traumatismes et pratique du génosociogramme / Anne Ancelin Schützenberger. Paris : Desclée de Brouwer, [2015]

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Automnes : plus je vieillis, plus je me sens prête à vivre

Automnes

« La vieillesse », dit-on, comme s'il n'y en avait qu'une ! En réalité, il y en a plusieurs. A chacun de trouver la sienne. Mais la société a posé un chiffre sur vous, comme un dossard sur le dos d'un coureur. Le chiffre fait loi. Vous l'atteignez : vous voilà dans une case ou dans une cage... Rassurez-vous, tout n'est pas perdu. Vous constituez un marché rentable. On va s'occuper de vous. Vous choyer. Vous solliciter. Les profiteurs sont maintenant lancés à vos trousses, prêts à tout pour vous convaincre et vous vendre leur camelote. Vous voilà prisonniers de l'idéologie ambiante, fin prêts pour la consommation. Mais le droit à la désobéissance existe. Alors, laissez-là les pièges et les mensonges de la société. Prenez la clé des champs. Vivez votre âge comme vous l'entendez. Non comme une course après la jeunesse qui s'enfuit, mais comme l'apprentissage d'une nouvelle aventure et la poursuite de votre voyage intérieur. En lisant, en rêvant, en vous promenant dans la compagnie des sages.

Automnes : plus je vieillis, plus je me sens prête à vivre / Christine Jordis. Paris : Albin Michel, [2017]

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L’effet télomère : une approche révolutionnaire pour allonger sa vie et ralentir les effets du vieillissement

L’effet télomère

Pourquoi ne vieillissons-nous pas tous de la même façon ?
Si certaines personnes sont vives d’esprit, débordantes de vitalité et paraissent très jeunes à un âge relativement avancé, nous connaissons tous également des quadragénaires ou quinquagénaires à qui l’on donnerait facilement dix ans de plus…
Grâce à cet ouvrage révolutionnaire, écrit par Elizabeth Blackburn, lauréate du prix Nobel de médecine – à l’origine de la découverte du marqueur biologique appelé télomérase – et Elissa Epel, docteur en psychologie, vous allez comprendre les causes et les conséquences du vieillissement cellulaire prématuré, mais surtout, comment l’éviter ou le ralentir…
Les télomères se trouvent à l’extrémité des chromosomes et protègent notre patrimoine génétique. Avec l’âge, ils se raccourcissent, entraînant un risque accru de maladies liées au vieillissement. Notre manière de vivre – alimentation, activité physique, réactions émotionnelles, niveau d’exposition au stress… – les influence de façon positive ou négative. Il nous appartient donc d’agir de façon concrète sur certaines de nos habitudes pour protéger nos télomères et ceux de nos enfants, et ce, dès leur plus jeune âge.
Dans un langage clair et accessible, agrémenté de nombreux conseils, exemples et schémas, cet ouvrage met à la portée de tous les dernières découvertes scientifiques – consacrées par le prix Nobel de médecine – dans le domaine de la longévité.

L’effet télomère : une approche révolutionnaire pour allonger sa vie et ralentir les effets du vieillissement / Elizabeth H. Blackburn, Elissa Epel; Wiart, Yvane. [Paris] : Guy Trédaniel éditeur, [2017]

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La “nostra” Svizzera : giudizi e pregiudizi

La “nostra” Svizzera : giudizi e pregiudizi

ll libro La nostra Svizzera. Giudizi e pregiudizi è una raccolta di racconti scritti da alcuni rappresentanti dell’emigrazione (non solo italiana) residente nella maggior parte dei casi nel Cantone più settentrionale della Svizzera: il Canton Sciaffusa. Si tratta di testimonianze personali, scritte da autori non professionisti, nelle quali emergono diversi aspetti di questo Paese che vanno ben al di là degli stereotipi classici fatti di cioccolata, banche e orologi. Nella raccolta ci sono, infatti, storie che parlano in varia misura di temi collegati con il lavoro, l’integrazione, la vecchiaia, la solidarietà, il volontariato, la formazione scolastica, il plurilinguismo e tanto altro ancora. Leggere queste storie potrebbe essere un modo interessante per rivedere criticamente i propri giudizi e pregiudizi non solo sulla Svizzera.

Entrata libera - Con il ricavato dall'acquisto si finanzieranno alcune attività dei corsi di lingua e cultura italiana

La “nostra” Svizzera : giudizi e pregiudizi / Raffaele de Rosa; Giuseppe Pietramale, 2017

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Legami di cura : badanti ,anziani e famiglie

Legami di cura

Un testo che, partendo dalla narrazione del sistema di cura, mette in primo piano tutti gli agenti dell’aver cura e cerca di descrivere ipotesi sostenibili di domiciliarità… Non solo badanti, ma membri della comunità e orientamenti di cittadinanza e di partecipazione. Dai vuoti di welfare alle logiche sharing per continuare a costruire e a sperimentare approcci resistenti e consistenti di supporto e prossimità sociale.

Legami di cura : badanti ,anziani e famiglie / Rosita Deluigi; FrancoAngeli, 2017

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L’immagine dei senior tra prodotti et pubblicitá

L’immagine dei senior tra prodotti et pubblicitá

Il lavoro è frutto della collaborazione tra Osservatorio Senior e il progetto “Dai un senso al profitto” dell’Università L. Bocconi.  E’ stato realizzato da Michela Pittaluga e Cleo Fregoni con la supervisione del professor Giorgio Fiorentini ed il supporto di Enrico Oggioni di Osservatorio Senior.

In questo studio è stata dunque svolta una ricognizione, osservazione, ricostruzione ed analisi di cosa fanno le imprese nei confronti del pianeta senior ed in particolare, per quanto inerente la comunicazione esterna, dalle imprese al cliente.

Sono state prese in cosiderazione imprese di tre settori molto diversi tra loro: il settore del Benessere/Alimentazione funzionale (integratori alimentari, probiotici, alimenti naturali), della Finanza (banche e assicurazioni), del Fashion.

L’immagine dei senior tra prodotti et pubblicitá : la rappresentazione dei Senior nella comunicazione esterna delle imprese /  Cleo Fregoni; Michela Pittaluga. Milano: Osservatorio Senior, 2017

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Care Home Stories : Aging, Disability, and Long-Term Residential Care

Care home stories : aging, disability, and long-term residential care

Institutional care for seniors offers a cultural repository for fears and hopes about an aging population. Although enormous changes have occurred in how institutional care is structured, the legacies of the poorhouse still persist, creating panicked views of the nursing home as a dreaded fate. The paradoxical nature of a space meant to be both hospital and home offers up critical tensions for examination by age studies scholars.
The essays in this book challenge stereotypes of institutional care for older adults, illustrate the changes that have occurred over time, and illuminate the continuities in the stories we tell about nursing homes.

Care home stories : aging, disability, and long-term residential care / Sally Chivers, Ulla Kriebernegg (eds.). Bielefeld :  transcript,  [2017]

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Ending Ageism, or how not to shoot old people

Ending ageism, or how not to shoot old people

When the term “ageism” was coined in 1969, many problems of exclusion seemed resolved by government programs like Social Security and Medicare. As people live longer lives, today’s great demotions of older people cut deeper into their self-worth and human relations, beyond the reach of law or public policy. In Ending Ageism, or How Not to Shoot Old People, award-winning writer and cultural critic Margaret Morganroth Gullette confronts the offenders: the ways people aging past midlife are portrayed in the media, by adult offspring; the esthetics and politics of representation in photography, film, and theater; and the incitement to commit suicide for those with early signs of “dementia.”

In this original and important book, Gullette presents evidence of pervasive age-related assaults in contemporary societies and their chronic affects. The sudden onset of age-related shaming can occur anywhere—the shove in the street, the cold shoulder at the party, the deaf ear at the meeting, the shut-out by the personnel office or the obtuseness of a government. Turning intimate suffering into public grievances, Ending Ageism, Or How Not to Shoot Old People effectively and beautifully argues that overcoming ageism is the next imperative social movement of our time.

Ending ageism, or how not to shoot old people / Margaret Morganroth Gullete; Rutgers University Press, 2017

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Ageing women in literature and visual culture :  reflections, refractions, reimaginings

Ageing women in literature and visual culture :  reflections, refractions, reimaginings

This timely collection engages with representations of women and ageing in literature and visual culture. Acknowledging that cultural conceptions of ageing are constructed and challenged across a variety of media and genres, the editors bring together experts in literature and visual culture to foster a dialogue across disciplines. Exploring the process of ageing in its cultural reflections, refractions and reimaginings, the contributors to Ageing Women in Literature and Visual Culture analyse how artists, writers, directors and performers challenge, and in some cases reaffirm, cultural constructions of ageing women, as well as give voice to ageing women's subjectivities. The book concludes with an afterword by Germaine Greer which suggests possible avenues for future research. 

Ageing women in literature and visual culture :  reflections, refractions, reimaginings / edited by Cathy McGlynn, Margaret O'Neill, Michaela Schrage-Früh. Cham : Palgrave Macmillan, [2017]

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Iris von Roten : eine Frau kommt zu früh - noch immer?

Iris von Roten : eine Frau kommt zu früh – noch immer?

Eine Frau kommt zu früh – noch immer? ist eine Hommage anlässlich des 100. Geburtstags von Iris von Roten (1917 – 1990) und gleichzeitig ein Plädoyer für einen tatkräftigen Feminismus, der sich wieder vermehrt einmischt.

Anne-Sophie Keller zeigt anhand zahlreicher Beispiele auf, wo Iris von Rotens Forderungen noch unerfüllt sind, und unterstreicht damit die grosse Aktualität, die die feministische Vordenkerin Iris von Roten auch für die jungen Frauen im 21. Jahrhundert noch immer hat.

Yvonne-Denise Köchli hat ihre Biografie Eine Frau kommt zu früh von 1992 überarbeitet und mit einer Zeittafel versehen, die darlegt, wie weit die Rezeptionsgeschichte inzwischen gediehen ist.

Iris von Roten : eine Frau kommt zu früh – noch immer? / Anne-Sophie Keller; Yvonne-Denise Köchli. Zürich: Xanthippe, 2017

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Spiritual Care bei Demenz

Spiritual Care bei Demenz

Menschen mit Demenz sind in einer Lebensphase, die mit vielen Abschieden verbunden ist. Das Bedürfnis nach Sicherheit, Geborgenheit und Trost ist angesichts dieser Irritationen groß. Spiritual Care, die spirituelle Sorge, kann Menschen mit Demenz in dieser Situation Halt geben. Sie verbindet wertschätzendes Verständnis mit sinnlichen Angeboten in der Natur, mit Basaler Stimulation, mit Musik, Symbolen und Ritualen. Zahlreiche Beispiele aus der Pflegepraxis zeigen, wie eine kultursensible spirituelle Begleitung die Resonanz zwischen den Begleitenden und den Betroffenen fördern kann. Ein Buch, das Mut macht, Spiritualität in der alltäglichen Begegnung zu entdecken, zu gestalten und Menschen mit Demenz Geborgenheit zu geben.

Spiritual Care bei Demenz / Carmen Birkholz. Ernst Reinhardt Verlag, 2017

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Hörminderung und Tinnitus bei älteren Menschen : Risiken, Diagnostik, Behandlung und Hörrehabilitation

Hörminderung und Tinnitus bei älteren Menschen

Höreinschränkungen gehören zu den häufigsten Behinderungen und Defiziten sinnlicher Wahrnehmung, zugleich sind die Grenzen zwischen Höreinschränkungen und intellektuellen wie psychischen Einbußen fließend. Neben Alterungsprozessen des Innenohres sind es vor allem externe Schädigungen wie besonders Lärmbelastungen, die das Hörvermögen mit zunehmender Dauer der Einwirkung und damit auch mit zunehmendem Alter beeinträchtigen. Das Buch erklärt diese Zusammenhänge, zeigt dabei die Verknüpfung von Schwerhörigkeit und kognitiven Defiziten auf und vermittelt Möglichkeiten einer sinnvollen, frühzeitigen und adäquaten Rehabilitation der Schwerhörigkeit. Fallbeispiele beantworten konkrete Fragen der Versorgung älterer Schwerhöriger.

Hörminderung und Tinnitus bei älteren Menschen : Risiken, Diagnostik, Behandlung und Hörrehabilitation / Gerhard Hesse. Verlag W. Kohlhammer, 2017

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Die Lieben des Lebens

Die Lieben des Lebens

Erzählungen von Senioren zwischen 65 und 95 Jahren über die Liebe(n) ihres Lebens haben die Autoren in 14 lebendige Kurzgeschichten verpackt. Dabei wurde leidenschaftlich von den Erinnerungen an die 'erste Liebe', aber auch vom 'zweiten Frühling' berichtet. So entstand ein Potpourri aus Geschichten, die von der Jugendliebe in der kargen Kriegs- und Nachkriegszeit bis hin zur Verliebtheit als gereifter Erwachsener erzählen. Ob die erste Verabredung anno dazumal auf dem Rummelplatz stattfand oder heute das aufregende Date per Smartphone organisiert wird: Die Liebe ist immer ein besonderes Erlebnis. Die Geschichten für Senioren laden zum Selberlesen ein und sind auch zum Vorlesen geeignet.

Die Lieben des Lebens : Kurzgeschichten für Senioren zum Lesen und Vorlesen : Grossdruck / Christina Wagner, Andreas Ascherl. Ernst Reinhardt Verlag, [2017]

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Die magischen Jahre : im Alter beginnt ein neues

Die magischen Jahre

Kann Altsein Spaß machen? Wenn man dieses Buch liest, wünscht man sich zuweilen, es wäre endlich so weit: endlich Zeit und Muße für Dinge, die man schon immer tun wollte, befreit von quälenden Leidenschaften, hochfliegenden Wünschen, Rivalitäten und Versagensängsten. Wer das Alter nicht erlebt, verpasst den besten Teil des Lebens, glaubt Jane Miller. 'Ich habe die Hoffnung, dass man im Alter neue Arten von Zeit, Vergnügen, vielleicht sogar Vitalität entdeckt; dass man trotz Vergessens, Verschusselns und Sich-Verhörens manche Dinge zum ersten Mal versteht.' Mit Charme und Humor erzählt die sechsfache Großmutter von ihrem Leben als alte Frau - und beweist dabei, dass das Alter die erfüllendste Zeit des Lebens sein kann.

Die magischen Jahre : im Alter beginnt ein neues Leben / Jane Miller, Barbara Jung, Hans-Christian Oeser. Atlantik, 2017

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"Alljährlich im Frühjahr schwärmen unsere jungen Mädchen nach England" : die vergessenen Schweizer Emigrantinnen : 11 Porträts

«Alljährlich im Frühjahr schwärmen unsere jungen Mädchen nach England»

In der Zwischenkriegszeit gingen sie zu Hunderten, in den späten Vierziger- und Fünfzigerjahren zu Tausenden. Sie arbeiteten als Hausangestellte, Kindermädchen oder Gesellschafterinnen in Liverpool oder London und auf Landgütern von Adligen. Sie gingen, obwohl die Medien warnten: vor dem britischen Wetter, vor dem englischen Klassendünkel, vor unerwünschten Schwangerschaften. Ein Massenexodus von Frauen, wie er in der Schweizergeschichte wohl kein zweites Mal vorkam. Simone Müller erzählt elf beispielhafte Lebensgeschichten dieser Frauen. Und sie erzählt auch von einer der grössten Repatriierungsaktionen der Schweiz, als fast tausend Frauen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges zurückgeholt wurden.

"Alljährlich im Frühjahr schwärmen unsere jungen Mädchen nach England" : die vergessenen Schweizer Emigrantinnen : 11 Porträts / Simone Müller, Mara Truog. Limmat Verlag, 2017

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Erfahrungen im Alter nutzen : wohnen in einer «aktiven Hausgemeinschaft»

Erfahrungen im Alter nutzen

Seit meinem Abschied aus dem aktiven Berufsleben vertrete ich die Meinung, dass das im Leben erworbene Wissen und die gesammelten Erfahrungen zu wenig bei der Lebensgestaltung im Alter genutzt werden. Menschen, die einen großen Teil im Leben zum wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg beigetragen haben, sind beim Eintritt in den Ruhestand verunsichert und oft orientierungslos. Wie können wir unsere Angelegenheiten im Alter selber regeln? Das funktioniert nicht, so war die häufige Antwort, wenn ich in Gesprächen darauf hingewiesen habe. Meine Ausführungen dienen nicht als Musterplan für das Leben im Alter. Wir, die Älterwerdenden, sollten selbst aktiv werden und nach unseren Wünschen und Bedürfnissen unser Leben gestalten.

Erfahrungen im Alter nutzen : wohnen in einer «aktiven Hausgemeinschaft» / Bernd Weskamp. Books on Demand, 2017

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Gute Tage

Gute Tage

Über drei Jahre hinweg begleitet der Film fünf Kunstschaffende, die nach einem massiven gesundheitlichen Einbruch einen Neuanfang gewagt haben, erzählt von ihrem Leben und Schaffen, von ihrem Scheitern, ihrer Erschöpfung und von den schönen Momenten des Gelingens. Beharrlich und fantasievoll - oftmals gepaart mit überraschend aufblitzendem Humor - suchen sie immer wieder Möglichkeiten, zu neuen Formen des künstlerischen Ausdrucks und zu erneuter Lebensbejahung.

Gute Tage / Buch & Regie : Urs Graf; Prod.: Marianne Bucher, Filmkollektiv Zürich, 2017

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Uhren gibt es nicht mehr : Gespräche mit meiner Grossmutter in ihrem 102. Lebensjahr

Uhren gibt es nicht mehr

Elisabeth Heller wurde 1914 in Wien geboren und wuchs in ihrer Heimatstadt und in Südtirol auf. 1933 heiratete sie den Grossindustriellen Stephan Heller. Nach dem «Anschluss» und in der Zeit des Zweiten Weltkriegs blieb sie mit ihrem ersten Sohn, Fritz, in Wien, während ihr Mann zuerst nach Frankreich und dann nach Grossbritannien emigrierte. Nach dem Tod ihres Mannes, 1958, war sie Directrice des Haute-Couture-Salons von Gertrud Höchsmann. Sie lebt in Wien-Hetzing.

Uhren gibt es nicht mehr : Gespräche mit meiner Grossmutter in ihrem 102. Lebensjahr / Sprecher : Elisabeth Orth & André Heller ; Regie Kerstin Kaiser ; Prod.: Marc Sieper. Lübbe Audio, 2017

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Hinter den Wolken : alte Liebe, neues Glück

Hinter den Wolken

Nach mehr als 50 Jahren treffen sich Emma und Gerard wieder. Für beide war es damals die erste grosse Liebe. Und obwohl sie inzwischen fast ein ganzes Leben trennt, spüren sie noch immer diese Anziehung, die Vertrautheit und auch die Leidenschaft. Für Emmas Familie kommt das unvermittelt und viel zu früh. Schliesslich ist ihr Mann gerade erst gestorben. Aber die Liebe lässt sich nicht planen, und was haben die beiden schon noch zu verlieren, ausser Zeit?

Hinter den Wolken : alte Liebe, neues Glück / Regie : Cecilia Verheyden ; Buch : Michael de Cock ; Prod.: Peter Bouckaert. Pandora Film, 2017

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Erzähl es niemandem! Eine deutsch-norwegische Liebsgeschichte

Erzähl es niemandem!

Die Norwegerin Lillian ist 19, als sie an Ostern 1942 auf der Insel Hinnøy den deutschen Soldaten Helmut kennenlernt und sich verliebt. Doch angesichts der Gräueltaten der Deutschen kommen ihr Zweifel, ob sie diese Liebe überhaupt zulassen soll. Dann beichtet ihr Helmut schliesslich sein schwer auf ihm lastendes Geheimnis: Seine Mutter ist Jüdin, seine deutsche Soldatenuniform dient als Tarnung. Das Paar schwört sich ewige Liebe. Die hält auch bis zu dem Tag, als die inzwischen 87-jährige Lillian mit der Asche ihres verstorbenen Mannes im Flugzeug nach Narvik sitzt. Die Dokumentarfilmer begleiten Lillian bei der Erfüllung ihres Versprechens: die Asche dort zu begraben, wo sie und Helmut sich zum ersten Mal trafen. Auch die Tochter des Paares ist dabei und beide Frauen blicken auf Lillians und Helmuts grosse Liebesgeschichte zurück.

Erzähl es niemandem! Eine deutsch-norwegische Liebesgeschichte / Buch & Regie : Klaus Martens; Prod.: Klaus Martens. Horizonte Medien, 2017

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Unerhört jenisch

Unerhört jenisch

Stephan Eicher spielt mit dem Bild des Zigeuners und sucht mit seinem Bruder Erich nach seinen jenischen Wurzeln. Die Spur führt in die Bündner Berge, zu den einst zugewanderten Familien Moser, Waser und Kollegger und ihrer legendären Tanzmusik. Die Familien leben eine faszinierende und leidenschaftliche Musiktradition. Sie prägt die Schweizer Volksmusik, sucht den Blues, brilliert als Chanson oder rebelliert im Punk. „Unerhört jenisch“ erzählt aber auch eine bis anhin ungehörte Geschichte mit vielen Facetten und Tonlagen. Ein Film über das Geheimnis des besonderen Sounds

Unerhört jenisch  / Buch & Regie : Karoline Arn & Martina Rieder ; Prod.: Dschoint ventschr Filmproduktion, 2017

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Happy

Happy

Wie fühlt sich eine Tochter, wenn ihr Vater nach der Scheidung beginnt, regelmässig nach Thailand zu fahren und dann von der besten Zeit seines Lebens erzählt? Was genau machen er und seine Freunde, alle über 60 und geschieden, dort überhaupt? Sind sie schlicht Sextouristen, die sich junge Frauen kaufen? Sind sie auf der Suche nach Glück? Nach Freiheit? Oder haben sie einfach nur Angst davor, alleine alt zu werden? Und muss das dem Nachwuchs in Deutschland peinlich sein? Carolin Genreith nimmt in ihrem Dokumentarfilm eine solche Vater-Tochter-Konstellation unter die Lupe - und zwar ihre eigene: Denn vor ein paar Jahren erhielt sie ein Postkarte von ihrem Vater, auf der er berichtete, eine Thailänderin kennengelernt zu haben, die jünger sei als sie selbst. Seitdem fährt auch er regelmässig nach Thailand und ist dort nach eigener Aussage sehr glücklich.

Happy / Buch & Regie: Carolin Genreith ; Prod.: Corso Film, 2017

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Der alte Mann und das Meerschweinchen

Der alte Mann und das Meerschweinchen

Haustiere aller Art strengstens verboten! Einem Meerschweinchen gefällt es bestimmt am Meer, flüstert Angelina ihrem Liebling Ottilie ins Ohr, als Familie Polke das Urlaubsgepäck im Auto verstaut. Und versprochen, ich sage Papa auch nochmal, dass er nicht wieder so rasen soll, damit uns beiden nicht schlecht wird. Okidoki, mein kleines Schnuffelchen? Doch als Mama noch einmal den Informationszettel für die Ferienwohnung durchguckt, wird sie blass. Haustiere aller Art strengstens verboten liest sie vor. Ob man Ottilie vielleicht beim Nachbarn Herrn Möhring unterbringen könnte? Nur ist er etwas sonderbar und hat den ganzen Tag den Fernseher laufen. Widerstrebend willigt er ein, das Meerschweinchen bei sich aufzunehmen.

Der alte Mann und das Meerschweinchen / Buch: Jens Sparschuh; Sprecher: Robert Missler; Prod.: Hörcompany, 2017

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