Pro Senectute Bibliothek

Ihr Zugang zu Wissen rund ums Alter

Neue Titel zum Thema Alter – 4. Quartal 2016

Halten Sie sich auf dem Laufenden über Neuerscheinungen zum Thema Alter! Wichtige Titel werden Ihnen hier durch eine Selektion von Prof. Dr. François Höpflinger vom Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich präsentiert. Sie sind ergänzt durch weitere ausgewählte Bücher, E-Books, DVDs und CDs mit Kurzbesprechungen. Alle übrigen Titel des letzten Quartals finden Sie zuunterst auf der Seite nach Sachgebieten geordnet.

Jahrhundertmenschen

Die Tessiner Fotografin Katja Snozzi porträtierte hundert hundertjährige und ältere Menschen aus allen Teilen der Schweiz. Ihre konsequent bei Tageslicht aufgenommenen Schwarz-Weiss-Bilder zeigen hundert Facetten des Alters zwischen Schönheit, Freude, Weisheit und gelebten Lebens. Alex Capus, Iso Camartin, Alberto Nessi und Amélie Plume verfassten je einen persönlichen Beitrag über das Thema Alter, die die beeindruckenden Aufnahmen begleiten.

Jahrhundertmenschen : [100 Hundertjährige und ältere Schweizerinnen und Schweizer] = Anime centenni : [100 centenari] = Personnages d'un siècle : [100 centenaires] = Fatschas centenaras [100 centenaras] / Katja Snozzi. Scheidegger & Spiess, 2016

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Technikakzeptanz älterer Menschen am Beispiel der allgemeinen und mobilen Internetnutzung

Moderne Gesellschaften durchlaufen derzeit einen Transformationsprozess, der durch die Alterung der Bevölkerung und die Digitalisierung des Alltags gekennzeichnet ist – entsprechend sind auch die Lebenswelten älterer Menschen zunehmend durch neue Technologien geprägt. Aber warum nutzen so wenige ältere Menschen das Internet und wie lassen sich ältere Internetnutzer von älteren Nichtnutzern unterscheiden? Zur Beantwortung dieser Fragen wurden im vorliegenden Band aktuelle repräsentative Schweizer Befragungsdaten herangezogen. Die vorliegende Arbeit will mittels der durchgeführten theoretischen Systematisierung und der empirischen Datenanalyse die Sozialwissenschaft für dieses Thema sensibilisieren.

Technikakzeptanz älterer Menschen am Beispiel der allgemeinen und mobilen Internetnutzung / Alexander Seifert. München : Kopaed, 2016. 

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Erfahrungswissen in der Zivilgesellschaft 

Sonja Kubisch und Mario Störkle betrachten das bürgerschaftliche Engagement und Erfahrungswissen älterer Menschen, das vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend an Bedeutung gewinnt. Am Beispiel des Projekts „Innovage“ untersuchen die AutorInnen im Rahmen einer qualitativen respektive rekonstruktiven Studie, wie sich die freiwillig Engagierten in Netzwerken selbst organisieren und wie sie ihr Engagement in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Organisationen auf der Basis ihres Erfahrungswissens gestalten. Zudem gehen sie der Frage nach, wie diese Praxis seitens der KooperationspartnerInnen wahrgenommen wird.

Erfahrungswissen in der Zivilgesellschaft : eine rekonstruktive Studie zum nachberuflichen Engagement / Sonja Kubisch, Mario Störkle. Wiesbaden : Springer VS, 2016.

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Leben, Tod und Selbstbestimmung 

Heute können wir in der Schweiz mit Vorsorgeaufträgen, Vollmachten, Patientenverfügungen, Organspendeausweisen oder durch die Mitgliedschaft in einer Organisation zur Suizidbeihilfe fast alles frühzeitig planen. Die vielen Möglichkeiten sind eine Herausforderung. Transparente Information ist notwendig, um persönliche Entscheidungen im Voraus fundiert zu treffen. Dieser Ratgeber informiert umfassend etwa über Palliative Care und unterstützt Sie dabei, sich klar zu werden, was Sie wie regeln wollen und was ganz bewusst eben auch nicht. "Wer sich mit dem Tod befasst, lebt zufriedener und humorvoller", so eine Kernaussage dieses Buches, in dem Sie prominenten Stimmen mit pointierten Aussagen zu Leben, Tod und Selbstbestimmung begegnen. 

Leben, Tod und Selbstbestimmung : über den Sinn des Lebens, den Umgang mit Schicksalsschlägen, das Altern und das Sterben / Denise Battaglia. Beobachter-Edition, 2016

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Langzeitpflege in den Kantonen : drei Betreuungsmodelle 

Wie ist die Betreuung älterer Menschen in den Kantonen organisiert? Dieses Bulletin nimmt die Ergebnisse des Obsan-Berichts 69 zu Alters- und Pflegeheimen (APH) und Spitex-Organisationen wieder auf. Es erweitert die Analysen um intermediäre Strukturen (Kurzzeitaufenthalte, Tages- und Nachtstrukturen, betreutes Wohnen) und berücksichtigt auch pflegende Angehörige. Kurzzeitaufenthalte scheinen besonders typisch für das Modell mit einer starken Verbreitung von APH zu sein. Wo ältere Menschen hingegen bevorzugt zu Hause gepflegt werden, sind intermediäre Strukturen vor allem in Form von Tages- oder Nachtstrukturen verbreitet. Auch die Rolle der Angehörigen variiert etwas: Sie scheinen im ersten Modell eher betreuende Unterstützung zu leisten, im zweiten Modell eher Pflege.

Langzeitpflege in den Kantonen : drei Betreuungsmodelle / Hrsg.: Schweizerisches Gesundheitsobervatorium (Obsan) ; Laure Dutoit, Sonia Pellegrini, Sylvie Füglister-Dousse. Neuchâtel : Obsan, 2016

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Aufgeweckte Kunst-Geschichten 

Menschen mit Demenz erfinden in Museen gemeinsam Geschichten zu Kunstwerken. Wie sehr es sich lohnt, diese noch vorhandenen kreativen Kompetenzen der Erkrankten zu aktivieren und zu fördern – trotz ihrer zunehmenden Gedächtnisprobleme und Wortfindungsschwierigkeiten –, und wie wichtig es ist, die gesellschaftliche Aufmerksamkeit vermehrt auf sie zu lenken, zeigt das vorliegende Buch. Beschrieben werden – anhand von eindrucksvollen Fotos und auf der Basis einer wissenschaftlichen Evaluation – die zündende Idee und ihr Weg in die Schweiz, die Methode, die Resultate und die Wirkungen auf alle Beteiligten.

Aufgeweckte Kunst-Geschichten - Menschen mit Demenz auf Entdeckungsreise im Museum : ein Interventionsprojekt des Zentrums für Gerontologie der Universität Zürich in Kooperation mit Kunstmuseen und Pflegeeinrichtungen / Sandra Oppikofer, Yvonne Kündig und Andrea Loizeau.
In: Forschungsfeld Kulturgeragogik. München: Kopaed, 2016. - S. 447-463

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Sich einen Begriff vom Leiden Anderer machen

Sorge-Beziehungen in Medizin und Pflege sind geprägt von existenzieller Auseinandersetzung mit entscheidenden Fragen des Menschseins. Was kann die antike Philosophie hierzu beitragen? Patrick Schuchter hat die antiken philosophischen Praktiken der «Sorge um sich» für die Praktiken der «Sorge für Andere» (Care) in der Gegenwart aufbereitet. Ausgehend von einem weiten und hermeneutisch fundierten Begriff der Sorge mündet die Schrift in eine radikale Neubegründung der Ethik und liefert so einen Impuls für eine aufgeklärte philosophische Praxis und Lebenskunst mitten im Alltag des Lebens und Arbeitens. 

Sich einen Begriff vom Leiden Anderer machen : eine Praktische Philosophie der Sorge / Patrick Schuchter. Transcript, 2016

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Das Unsichtbare sichtbar machen

Pflegende Angehörige leisten für die Gesellschaft unersetzbare Dienste – und doch werden sie kaum wahrgenommen. Auch in der kirchlichen Diakonie liegen bislang noch keine Ansätze vor, der Angehörigenarbeit grössere Beachtung in der diakonischen Arbeit zu schenken. Diese Lücke schliesst Simon Hofstetter. Für ihn sind pflegende Angehörige «komplementär Betroffene», die wegen ihrer meist umfangreichen Betreuungsleistungen vielfach von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen werden und zu vereinsamen drohen. Er gibt kirchlich-diakonisch Engagierten Anregungen, wie sie in der Angehörigenarbeit sowohl vor Ort als auch auf gesamt­gesellschaftlicher Ebene aktiv werden können, um dem entgegenzuwirken.

Das Unsichtbare sichtbar machen : pflegende Angehörige und der diakonische Auftrag der Kirchen / Simon Hofstetter. Theologischer Verlag Zürich, 2016

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Menschen mit Demenz durch Kunst und Kreativität aktivieren

Dieses Buch zeigt Mitarbeitern der Pflege oder Betreuungspersonen sechs kreative und künstlerische Angebote für Menschen mit Demenz und bietet konkrete Anleitung für die praktische Umsetzung. Es zeigt, wie man Betroffenen trotz ihrer eingeschränkten kognitiven Leistungen auf einfühlsame Weise einen Zugang zu Ihrer Umgebung ermöglichen kann.  Geben Sie Ihren Bewohnern und Anvertrauten Raum für Emotionen, indem Sie zusammen singen, tanzen, spielen, lachen, Musik hören, schreiben, sich bewegen. Begegnen Sie den Bedürfnissen nach Vertrautem und werden Sie kreativ in Ihrer Betreuung. Stärken Sie das Selbstwertgefühl der schwerkranken Menschen und staunen Sie, welche Erfahrungen Sie mit den Betroffenen gemeinsam erleben werden.

Menschen mit Demenz durch Kunst und Kreativität aktivieren : eine Anleitung für Pflege- und Betreuungspersonen / Hrsg. von Ingrid Kollak. Springer, 2016

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Spurensuche

Es ist keine Autobiografie. Es sind keine Memoiren. Es sind Bruchstücke von Erinnerung, die Klara Obermüller hier vorlegt: kurze, schlaglichtartige Texte, in denen sie Rückschau hält und zu erkennen versucht, wie sie wurde, was sie heute ist. Gibt es am Ende vielleicht doch so etwas wie eine Gesetzmässigkeit, ein Muster oder einen unverwechselbaren Kern, der hinter allen Zufälligkeiten des Lebens steckt und der mich und nur mich ausmacht? Dies die Frage, die die heute 75jährige Autorin beschäftigt und ihre Spurensuche in Gang gesetzt hat. Zwölf einfühlsame und berührende Miniaturen, die man mit dem Kopf und mit dem Herzen liest – und die dazu anregen, selbst in die Vergangenheit einzutauchen und nach dem Kern des eigenen Wesens zu suchen.

Spurensuche : ein Lebensrückblick in zwölf Bildern / Klara Obermüller. Xanthippe, 2016

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Forschungsfeld Kulturgeragogik

Die noch junge Disziplin Kulturgeragogik beschäftigt sich in Theorie und Praxis mit der Kulturellen Bildung im Alter. Dieser Forschungsband gibt erstmalig einen Überblick über internationale Forschungsarbeiten im Feld der Kulturgeragogik in den Sparten Darstellende Kunst, Musik und Bildende Kunst. Die Beiträge der Autorinnen und Autoren aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Grossbritannien und USA präsentieren eine Vielfalt von Forschungsansätzen, die mit unterschiedlichen Methoden arbeiten und sich drei Forschungstypen (Forschung in, mit und für die Praxis) zuordnen lassen. Ziel der Publikation ist es, Kulturgeragogik empirisch zu fundieren und die vielfältige Praxis zu legitimieren und zu unterstützen.

Forschungsfeld Kulturgeragogik – Research in Cultural Geragogy / Hrsg. von Almuth Fricke, Theo Hartogh. Kopaed, 2016

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Geblitzdingst

Slam Poetry über das wohl unsexyeste Thema der Welt: Demenz. Nicht nur in Talkshows, Zeitungen und im Verwandtenkreis wird darüber gesprochen. In den letzten Jahren haben sich auch die Stars der Wortwettkämpfe dieses schweren Themas angenommen und im Publikum für Gänsehaut und Lächeln gesorgt mit ehrlichen, komischen oder berührenden Texten.

Geblitzdingst : Slam Poetry über Demenz / Hrsg. von Lars Ruppel. Satyr, 2016

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Hundert Tage mit meiner Grossmutter

Marios Grossmutter liegt im Sterben. Sie bittet ihn, die letzten hundert Tage mit ihr zu verbringen, und verspricht ihm grosse Weisheiten. Mario mietet sich ein Zimmer in der Nähe des Pflegeheims und führt ein Journal, auch über ihr Spiel mit den Weisheitssätzen, das sie nun zum letzten Mal spielen. Die Begegnung der beiden ereignet sich in einem Raum zwischen Wirklichkeit und magischer Welt. Micieli erzählt sparsam und gleichzeitig beglückend reichhaltig von Erinnerung und Hingabe. 

Hundert Tage mit meiner Grossmutter : Erzählung / Francesco Micieli. Zytglogge, 2016

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Menschen mit geistiger Behinderung im Alter

Auch Menschen mit geistiger Behinderung werden mittlerweile alt. Doch die Gesellschaft, die Politik und die Behindertenhilfe selbst müssen sich erst mal auf diese (relativ) neue Entwicklung einstellen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat 2015 dazu verschiedene Aktionen gestartet. Die hier vorliegende Handreichung beschreibt, wie die Dienste und Einrichtungen der Lebenshilfe, aber auch der anderen Verbände der Behindertenselbsthilfe sich aufstellen müssen, um den Herausforderungen des Alterns von Menschen mit Behinderung gerecht zu werden und die Potenziale, die im Alter liegen, auch inklusiv zu nutzen.

Menschen mit geistiger Behinderung im Alter : Impulse zur inklusiven Weiterentwicklung der Dienste und Einrichtungen / Daniel Franz ; Bundesvereinigung Lebenshilfe. Lebenshilfe-Verlag, 2016

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Redensarten Bingo (Spiel)

Es ist noch kein Meister...? Richtig! Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Dieses Bingo-Spiel bereitet Senioren viel Spass. Denn sie kennen viele Sprichwörter aus ihrer Jugend. Und wer nach gemeinsamen Rätseln die Redewendung auf seiner Bingo-Vorlage entdeckt, freut sich über ein Erfolgserlebnis. Verschiedenste Bingo-Vorlagen bieten Abwechslung. Die Themen reichen vom Essen und Trinken, von der Liebe über Farben, Kleidung bis hin zum Handwerk.

Redensarten Bingo / Andrea Friese. Vincentz Network, 2016

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Alltagsbegleiter Notes

Die Alltagsbegleiter Notes klären, was Alltagsbegleitung bedeutet, warum sie notwendig ist, welche Kompetenzen Alltagsbegleiter benötigen und wie pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen sicher und kompetent im Alltag begleitet, beschäftigt und entlastet werden können. Die erfahrene Autorin beschreibt übersichtlich, wo, wie und warum pflegebedürftige Menschen Hilfe benötigen, um ihren Alltag kompetent und sicher zu bewältigen, klärt ethische, qualifikatorische und rechtliche Grundlagen der Alltagsbegleitung und liefert ein Nachschlagewerk, um den Alltag pflegebedürftiger Menschen meistern zu können.

Alltagsbegleiter Notes : das Kurznachschlagewerk für die Begleitung alter Menschen / Sylke Werner. Hogrefe, 2016

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Meine Oma ist ein Ninja

Oskars Oma ist anders als die anderen Omas. Sie ist ein waschechter Ninja. Das ist toll, solange sie den anderen Kindern Karate beibringt. Doch als sie beim Fussballspiel den einzigen Ball kaputt kickt, werden Oskars Freunde ziemlich sauer. Jetzt wünscht sich Oskar, er hätte eine ganz normale Oma. Aber wer hat ihm die tollen Kicks beigebracht, dank denen seine Mannschaft doch noch gewinnt? Vielleicht ist es ja trotzdem toll, eine aussergewöhnliche Oma zu haben. Manchmal.

Meine Oma ist ein Ninja / von Todd Tarpley ; ill. von Danny Chatzikonstantinou ; aus dem Engl. von Anna Schaub. NordSüd, 2016

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Aspects éthiques liés à l'utilisation des technologies d'assistance dans les institutions de soins de longue durée (EMS)

Ce texte vise à fournir des repères pour une prise de décision étayée quant aux choix technologiques opérés dans les institutions de soins de longue durée. Il s’adresse avant tout aux directions et aux cadres des EMS, ainsi qu’à tous les collaborateurs directement impliqués dans le processus de décision. Il importe toutefois que ce document soit également accessible aux soignants et aux aides, qui sont en première ligne et en contact direct avec les technologies d’assistance et avec les résidents. Ils sont de fait confrontés à différents types de situations dans lesquelles les technologies d’assistance aux soins peuvent dans certains cas soulager, mais dans d’autres complexifier, voire rendre problématique, leur travail au quotidien.

Aspects éthiques liés à l'utilisation des technologies d'assistance dans les institutions de soins de longue durée (EMS) / Heinz Rüegger, Delphine Roulet Schwab, Nadja Eggert. Berne : Curaviva Suisse, 2016.

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Une présence teintée d'absence

Une maladie neurodégénérative constitue non seulement pour la personne qui en souffre mais aussi et notamment pour ses proches une très lourde sollicitation. Les proches prennent souvent en charge pour des années les soins d'une personne qu'ils aiment, qui est certes physiquement présente mais psychiquement absente. C'est justement cette perte ambiguë, la simultanéité d'être encore là mais déjà si loin, qui est particulièrement difficile à supporter.

Une présence teintée d'absence : stratégies positives et sollicitude des aidants face aux Démences / Pauline Boss ; dir. éd.: Irene Bopp-Kistler ... [et al.] ; trad. française de Guillaume Vastra. Rüffer & Rub, 2016

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Une femme au volant de sa vie

Au fil de cet entretien avec Catherine Azad, Yvette Z’Graggen dessine sa vie, ses doutes, ses questions, ses amours. Elle nous parle de ses héroïnes – ses soeurs de papier, dira-t-elle souvent – en recherche de leur liberté, de leur indépendance, prêtes à pouvoir assumer leurs désirs, et à risquer d’être, avant tout, autre chose que ce que l’on voulait bien faire d’elles. Quitte à déranger, quitte à perturber, celles-ci se risquent à partir, à rêver, à aimer. A conduire leur vie et saisir leur élan. 

Une femme au volant de sa vie : Entretiens avec Yvette Z'Graggen suivi de Vieille maison à vendre, scénario inédit / Yvette Z'Graggen. L'Aire, 2016

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L’antivieillissement

La gestion de la longévité humaine devient aujourd’hui l’un des dossiers les plus épineux du gouvernement des populations. Depuis une décennie, de nouvelles avancées biotechnologiques viennent s’immiscer dans nos rapports à la vieillesse et interpellent sérieusement les chercheurs en sciences sociales. Des discours et des pratiques visent entre autres à prolonger la durée de vie " naturelle " humaine en agissant sur le vieillissement biologique. Déjà que l’âge est devenu un des principaux axes de stratification sociale, dans ce contexte biotechnologique, nombreux sont les chercheurs qui observent que la longévité deviendra un point de départ pour de nouvelles formes de gouvernement du corps et des populations.  

L’antivieillissement : vieillir à l’ère des nouvelles biotechnologies / Bryan S. Turner, Alex Dumas. Presses de l'Université Laval, 2016

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Les recettes des grands-mères

«Ne t’inquiète pas, Nonna. Le monde est plein de grands-mères qui cuisinent bien. Comme toi, elles ont toujours cuisiné avec amour pour leurs petits-enfants. Je te promets que je mangerai chez elles et pour te prouver qu’elles se sont bien occupées de moi, je te rapporterai des photos de leurs plats, ainsi qu’une copie de leurs recettes. » C’est ainsi qu’est né le projet de ce livre unique. De la Norvège au Brésil, en passant par la France, découvrez 60 portraits de grands-mères dans leur cuisine, avec les ingrédients de leur recette favorite, photographiée et expliquée ensuite dans le détail. Un tour de monde de la cuisine en 60 recettes pour un voyage culinaire authentique et émouvant. 
À l’origine de ce livre, la conviction que l’avancée en âge est aussi l’occasion de faire affleurer ce qui fait le sel de la vie : l’infinie complexité de l’existence, la richesse d’une trajectoire individuelle. C’est ce dont nous avons voulu témoigner, par le texte et par l’image.

Les recettes des grands-mères autour du monde : histoires et recettes de grands-mères autour du monde / Gabriele Galimberti. Mango, 2014

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Aidants, liens familiaux et maladie d’Alzheimer

L'aidant familial incarne un nouvel acteur de santé, incontournable dans le maintien à domicile de son proche malade Alzheimer. Pourtant les enjeux psychiques de la relation d'aide restent mal connus. Comment les familles vivent-elles l'évolution de la maladie d'Alzheimer de leur proche, qui bouleverse leurs relations antérieures ? Quelles sont les incidences des pertes sur les liens du couple et de la fratrie ? Et pourquoi les aidants restent-ils réticents à demander de l'aide face à la dépendance ? En s'appuyant sur le vécu des familles accompagnant un proche malade Alzheimer, cet ouvrage analyse les facteurs affectifs en jeu dans la relation d'aide. 

Aidants, liens familiaux et maladie d’Alzheimer : clinique et psychopathologie de la relation d’aide / Géraldine Pierron-Robinet. L'Harmattan, 2016

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La nature des choses

Quand, par un soir d'été, maman a filé avec moi et tous nos meubles pour s'installer chez l'oncle Riton près des abattoirs de Lausanne, je n'ai plus eu qu'une seule idée en tête : retourner d'où je venais pour rassurer papa. Hélas, tout le monde ou presque était parti en vacances. Il ne restait plus que le vieux Jonas au dernier étage de l'immeuble. Lui seul pouvait m'aider avec son Solex.
 

La nature des choses : roman / Marianne Brun. L'Age d'Homme, 2016

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Comment aider ses proches

À quel moment devient-on un Aidant ? À quels types de risques est-on exposé ? Comment concilier vie personnelle et vie d'Aidant ? Avec sensibilité et humour, les auteurs nous conseillent sur les bons gestes ou attitudes à adopter et nous livrent des informations pratiques qui nous permettront d'entrevoir des solutions... et surtout de continuer à vivre sans culpabiliser!

Comment aider ses proches sans y laisser sa peau : 8,3 millions d'aidants et moi, et moi, et moi / Janine-Sophie Giraudet Inge Cantegreil-Kallen. Laffont, 2016

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Nous vieillirons ensemble

2015, quelque part dans les Landes, des équipes soignantes et des personnes âgées ont tenté de mettre un peu d’art et de culture dans leur quotidien en partant du principe que ça leur ferait du bien… Une initiative visant à maintenir le lien social entre les personnes âgées à domicile et leur territoire de vie.La pratique d’une activité artistique et la confrontation à des œuvres d’art stimulent la personne âgée et participent au bon vieillissement de celle-ci, voire au ralentissement des premiers signes de démence sénile.

Nous vieillirons ensemble : une innovation sociale et culturelle en pays d'Albert : [quand l'art et la culture s'invitent à la maison] / Sébastien Gazeau Maxime Couturier. La maison est en carton, 2016

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Vivre avec une personne atteinte de démence

Cet ouvrage s'adresse à l'entourage proche qui partage la vie d'une personne atteinte de démence. L'auteur passe en revue les différents stades de la maladie jusqu'à la fin de vie. Il explique comment la démence affecte la personne et son entourage et donne des conseils pour améliorer le bien-être du patient et aider la famille dans les prises de décision. Grâce aux nombreux exemples, témoignages et pistes concrètes d'aide et de soutien professionnel, ce livre apportera les connaissances, la compréhension et le savoir-faire nécessaire pour rendre la vie d'une personne souffrant de démence aussi satisfaisante que possible tout en apportant un soutien efficace à la famille, aux amis et aux aidants-professionnels. 

Vivre avec une personne atteinte de démence : conseils pour la famille et les proches / Dave Pulsford, Rachel Thompson. De Boeck, 2015

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Vieillissement et vulnérabilité

L'Homme naît vulnérable. La vieillesse venant, la vulnérabilité se rappelle à lui. Comment alors parvenir à pallier la perte d'autonomie ? Mais comment penser et vivre la « fin de vie », quand l'Homme actif ne pense qu'au lendemain ? C'est, à partir de plusieurs questionnements existentiels et philosophiques, bien sûr, mais aussi de points de vue médical, psychologique et juridique, voire anthropologique, que ce livre tente de proposer une esquisse de l'homme éthique, sur le rapport qu'il entretient avec la vulnérabilité.

Vieillissement et vulnérabilité : comment rendre moins difficile le retour de la vulnérabilité / Xavier Moreau. L'Harmattan, 2016

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On se trompe sur les vieux

La question du vieillissement de la population est un des enjeux du XXIe siècle. La France n'étant pas spécialement avant-gardiste en la matière, le politique peine à se saisir de la question. La Silver économie, qui pourrait être une chance pour notre pays, est délaissée. La loi sur le vieillissement aurait pu être plus ambitieuse, mais elle représente toutefois une avancée. Ne laissons pas nos campagnes disparaître avec leurs derniers résidents. L'aménagement du territoire et la silver économie offre des solutions à condition de changer notre vision et nos méthodes.

On se trompe sur les vieux / Pierre-Marie Chapon, Bernadette Oudiné. L'Harmattan, 2016                                                                  

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Le pari de l'habitat

Dix années après la promulgation de la loi du 11 février 2005, un certain nombre d’obstacles empêchent encore nombre de personnes en situation de handicap d’aimer, de se déplacer, de travailler d’apprendre ou d’habiter là où elles le souhaiteraient.
Dans ce contexte, on observe depuis quelques années, le développement d’initiatives qui se proposent de leur permettre de vivre ou de continuer à vivre, non seulement chez elles, mais aussi dans la Cité.

Le pari de l'habitat : vers une société plus inclusive avec et pour les personnes en situation de handicap? / Jean-Luc Charlot. L'Harmattan, 2016

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Ageing and the city

Cities can be dynamic, socially progressive and economically powerful places, bringing many benefits to residents. These include social and cultural diversity, a strong civil society, better public services and greater economic opportunities. However, urban residents do not enjoy equal access to these benefits. Many people are marginalised and excluded – socially, economically and spatially – particularly in older age, due to ageist attitudes and behaviour and the lack of inclusive planning and development decisions. This exclusion is exacerbated during times of humanitarian emergency and response.                                            

Ageing and the city : making urban spaces work for older people / written by Siôn Eryl Jones ; ed. by Kathryn O’Neill ; ill. by Jorge Peñaloza. London : HelpAge International, 2016.

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Gerontechnology

Two mega-trends of modern culture, the rapid aging of the population and the inexorable advances in technology, have fueled the development of gerontechnology. This expansive book encompasses state-of-the-art research in gerontechnology and promising new technologies, products, and services that can improve activities of daily living, general health, and wellbeing of older individuals. It addresses current and future applications in such crucial areas as mobility and transportation, assistive devices, smart homes for senior citizens, in-home technologies, safety and privacy, and research. Contributors from around the globe bring unprecedented cross-cultural insight to the intersections of aging phenomena and technology. 

Gerontechnology : Research, Practice, and Principles in the Field of Technology and Aging / Sunkyo Kwon. Springer, 2017

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Il dialogo intergenerazionale come prassi educativa

In una società, che ha fatto della separazione delle classi di età un aspetto della sua organizzazione, un progetto educativo, che assume come fondamento il dialogo intergenerazionale, presenta senz’altro un aspetto di novità rilevante. È l’incontro e la partecipazione responsabile all’interno di un sistema integrato, e non la separazione e la chiusura, che generano la crescita. È quanto intende dimostrare questo volume, costruito a partire da una esperienza di dialogo intergenerazionale fra un Centro Infanzia e un Centro Residenziale per anziani in stretto rapporto con il territorio.

Il dialogo intergenerazionale come prassi educativa : il centro infanzia coritondo delle età / a cura di Mario Gecchele ... [et al.]. Edizioni ETS, 2016

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Funne

C'era una volta una piccola valle sperduta tra i monti. È proprio qui a Daone, in Trentino, che comincia la nostra storia. La storia delle Funne, del loro viaggio e del loro sogno. Funne in dialetto significa donne, e le nostre Funne, ricche di sogni e di voglia di avventura, sono le irriducibili ottantenni del circolo pensionati Rododendro. Per festeggiare il ventennale del loro circolo decidono di fare una gita molto speciale: andare per la prima volta al mare tutte insieme, perché molte di loro il mare non lo hanno mai visto. Una favola vera, capace di farci ricordare che i sogni non hanno età e che non è mai, mai, mai troppo tardi.

Funne : le ragazze ottantenni che sognavano il mare / Katia Bernardi. Mondadori, 2016

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Invecchiare in salute a casa

Il libro propone consigli e suggerimenti che favoriscono un corretto stile di vita per le persone anziane e promuovono comportamenti virtuosi fuori e dentro le mura domestiche. Un anziano in salute è infatti un anziano autonomo, attivo che conserva il ruolo di protagonista della propria esistenza e offre un contributo concreto alla rete affettiva e sociale. Per questa ragione vengono suggerite soluzioni per l’organizzazione delle abitudini e degli ambienti della quotidianità che vanno dalla cucina alla lettura, dalla cura della persona alle attività di volontariato. Per rendere evidenti i tanti modi in cui l’invecchiamento possa risultare una risorsa per l’individuo e per la società nel suo complesso.

Invecchiare in salute a casa : dopo l'età adulta, vivere sereni, in sicurezza e con il corretto stile di vita / Barbara Asprea, Giovanni Del Zanna, Bianca Maria Petrucci. Tecniche Nuove SPA, 2016

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Donne di AvaEva si raccontano

Un documento che non vuole essere la sintesi di studi e ricerche sulle donne della terza e quarta età, bensì la testimonianza di una riflessione collettiva sulle esperienze e considerazioni di un gruppo eterogeneo di donne in età di AvaEva su alcuni temi definiti, con la speranza di permettere ad atre donne di riconoscersi e/o confrontarsi, e nel contempo di demolire alcuni stereotipi che la pubblicità e i luoghi comuni veicolano quotidianamente sulle donne della generazione delle nonne, sui loro desideri e bisogni.

Donne di AvaEva si raccontano : gli incontri luganesi del lunedì : alcune riflessioni delle donne che hanno partecipato al progetto del Movimento AvaEva «Incontri luganesi del lunedì» (dicembre 2014 - giugno 2016) / red.: Anita Testa-Mader e Sonja Crivelli

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Gender and social class inequalities in active ageing policy meets theory

The concept of active ageing has gained a significant normative importance in European social policy in the XX century, as reflected in the 2012 European Year for Active Ageing and Solidarity between Generations. Despite this growing salience, the issues of possible inequalities in active ageing or in the ability to actively age have received much less attention in the normative discourse and research community. Still, the study of inequalities in the resources needed to lead a fulfilling life such as income, health, education, and social inclusion is of great relevance within the context of the active ageing discourse, as the availability of these resources may profoundly impact on an individual’s ability for well - being and quality of life in old age. In fact, the choices promoted by the active ageing discourse are rarely equally possible for men and women, for high - and low - income individuals and for members of socially disadvantaged groups. We aim to reveal these gaps and to show that a country’s high achievement in active aging is not necessarily paralleled and should not be equated with an equal or fair distribution of key resources for successful ageing.

Gender and social class inequalities in active ageing : policy meets theory / Stefania Ilinca ... [et al.]. Vienna : European Centre for Social Welfare Policy and Research, 2016.

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Schweizer Accessibility-Studie 2016

Im Rahmen der Schweizer Accessibility-Studie 2016 wurde zum vierten Mal nach 2004, 2007 und 2011 eine Bestandsaufnahme der Barrierefreiheit öffentlicher und privater Websites durch die Stiftung «Zugang für alle» durchgeführt. Zwölf Jahre nach Inkrafttreten des Behindertengleichstellungsgesetzes zeigt sich weiterhin ein ernüchterndes Bild: Nach wie vor sind die Webangebote für Menschen mit Behinderungen erschreckend wenig barrierefrei. Informieren Sie sich in der vorliegenden Studie über den aktuellen Stand der digitalen Barrierefreiheit in der Schweiz. Neben den Testresultaten finden Sie in der Studie interessante Artikel zu Themen rund um eAccessibility und eInclusion.

Schweizer Accessibility-Studie 2016 : Bestandsaufnahme der Zugänglichkeit bedeutender Schweizer Internet-Angebote : eine Studie der Schweizerischen Stiftung zur behindertengerechten Technologienutzung «Zugang für alle» / Anton Bolfing; Gabriela Antener (2016)

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Sensibilisierungsstudie LGBTI und HIV+ / Aids im Alter

Homosexualität ist heute in der Schweiz weniger tabuisiert als noch vor zwanzig, dreissig Jahren. Dank einer konsequent aufklärerischen und offenen HIV+/Aidsprävention konnte in der Schweiz eine Kulpabilisierung einzelner Bevölkerungsgruppen weitgehend vermieden werden. Doch in der letzten Zeit häufen sich alarmierende Zeichen: Manche US-amerikanische Schwule, welche sich zeitlebens für eine tolerante Regenbogengesellschaft und Gleichberechtigung eingesetzt haben, sehen sich in der Alterspflege plötzlich überwunden geglaubten Diskriminierungen ausgesetzt. Befürchtungen werden wach, dass selbstverständliche Errungenschaften unversehens wieder in Frage gestellt wer-den können. Wie sieht es in der Schweiz aus? Sind unsere Alterseinrichtungen sensibilisiert im Hinblick auf die Klient*innen-Gruppen von LGBTI-Menschen und HIV+/aidskranken Menschen im Alter von über 65 Jahren?

Sensibilisierungsstudie LGBTI und HIV+ / Aids im Alter : Ergebnisse der Befragung von Spitex-Organisationen : Abschlussbericht / Simone Gretler Heusser Pink Cross (Bern) 2016

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Mobilität 2030

Wie werden ältere Menschen mit den künftigen Anforderungen im Strassenverkehr zurechtkommen? Mobilitätskultur in einer modernen demokratischen Gesellschaft sollte darauf ausgerichtet sein, allen »Betroffenen« - ungeachtet ihres Alters - gleich(bleibend)e und altersangemessene Mobilitätschancen auch im Sinne einer grösstmöglichen Autonomie zu ermöglichen. Diesem Anspruch folgend, stellt die Studie interdisziplinäre Verkehrs- und Mobilitätsszenarien für das Jahr 2030 vor. Sie unterbreitet adäquate Vorschläge zur bedürfnisgerechten Gestaltung sowie zukunftsorientierten Planung und Steuerung von Mobilitätsoptionen, die zusammen mit Expert_innen unterschiedlicher Disziplinen sowie in Diskussionsveranstaltungen vor dem Hintergrund einer repräsentativen Umfrage unter »Babyboomern« entwickelt wurden.

Mobilität 2030 : Zukunftsszenarien für eine alternde Gesellschaft / Nicolas Haverkamp, Georg Rudinger. Bielefeld : Transcript, 2016.

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Versuch, die Jugend zu verderben 

Es ist nicht lange her, da waren die Verhältnisse zwischen den Generationen eindeutig festgelegt: Die Alten galten als die Hüter der Weisheit, die Jungen mussten durch Militärdienst, Beruf und Familie erst ins soziale Leben eingeübt werden. Der Kapitalismus hat diese Hierarchie durcheinandergebracht. Kaum etwas fürchtet die innovationsgetriebene Wirtschaft so sehr wie das Altern, die Jugend ist hingegen zum Symbol permanenten Fortschritts geworden. Doch der Preis für diese andauernde Erneuerung ist hoch. In den tristen Banlieues wachsen Männer heran, die für immer Jungen bleiben werden, während die Mädchen von klein auf Verantwortung übernehmen müssen. Alain Badious Versuch, die Jugend zu verderben, ist ein Manifest gegen die kapitalistische Geschichtslosigkeit, ein Plädoyer für ein Leben jenseits des ideenlosen Konsumzwangs und ein Kompass für all jene, die in unserer immerjungen Gesellschaft die Orientierung verloren haben.
In diesem Buch soll auf unzeitgemässere Weise über das Alter(n) nachgedacht werden. Es möchte der philosophischen Frage nach dem Sinn des Alter(n)s im menschlichen Lebenslauf wieder Geltung verleihen, denn in ihrer Beantwortung liegt sowohl der Schlüssel zur wirklichen Bewältigung und Vollendung unseres Daseins als auch zum besseren Verständnis von Weisheit. 

Versuch, die Jugend zu verderben / Alain Badiou. Berlin : Suhrkamp, 2016. 

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Seelsorge Grundlagen - Handlungsfelder - Dimensionen

Wer wissen will, was Seelsorge ist, hat die Qual der Wahl. Gibt es doch eine verwirrende Vielfalt an Konzepten, Lehren und Schulen. Wie auch in anderen praktisch-theologischen Teildisziplinen hat sich die Theorie ausdifferenziert und in verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern etabliert. Lässt sich in der Theorie ein theologisches Fundament ausmachen? Gibt es einen gemeinsamen Nenner in der Praxis? Wer es wissen will, findet in diesem Buch eine kompakte und konzentrierte Antwort. Die Beiträge reflektieren Seelsorge als ein vielseitiges Arbeitsfeld der Gemeinde fachlich fundiert und in exemplarischer Konkretheit. Mit Beiträgen von Bernd Beuscher, Corinna Dahlgrün, Wolfgang Drechsel, Dörte Gebhard, Eberhard Hauschildt, Michael Klessmann, Ralph Kunz, Kerstin Lammer, Michael Meyer-Blanck, Christian Möller, Christoph Morgenthaler, Isabelle Noth, Ilona Nord und Traugott Roser.

Seelsorge : Grundlagen - Handlungsfelder - Dimensionen / Ralph Kunz (Hrsg.). Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht, 2016.

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Karl ist ein komischer Kauz

In diesem Vorlese-Büchlein für Menschen mit Demenz werden die Besonderheiten des menschlichen Charakters beleuchtet. Typische Begegnungen - mal ernst, mal heiter. Alltägliche Persönlichkeiten - mal angepasst, mal skurril. Wenn unterschiedliche Temperamente aufeinander prallen, kommt es mitunter zu grotesken Begebenheiten. Der Geniesser kann den Hektiker nicht verstehen, die schrullige Verliebte wirkt wunderlich auf ihre Freunde. Die Wesensmerkmale in diesen 49 Geschichten verhelfen dazu, mit dem Zuhörer, der an Demenz erkrankt ist, in einen Gedankenaustausch zu kommen - vorwiegend auf der emotionalen Ebene. Vielleicht erkennt man alte Bekannte, Verwandte, Nachbarn oder Kollegen wieder?

Karl ist ein komischer Kauz : 49 Geschichten über menschliche Marotten zum Vorlesen bei Demenz. Peter Krallmann Annelie Beel-Krallmann. München : Ernst Reinhardt, 2016.

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Gesundheitspersonal in der Schweiz

Dieser Obsan-Bericht zum Gesundheitspersonal legt den Schwerpunkt auf das Pflegepersonal der verschiedenen Ausbildungsniveaus. Er beschreibt die Verteilung des Personals nach Institutionsart, präsentiert die jüngsten Entwicklungen und erstellt Prognosen zur Zahl der bis 2030 zusätzlich benötigten Pflegefachpersonen. Obschon Spitäler und Kliniken in Zukunft weiterhin die wichtigsten Arbeitgeber von Pflegepersonal sein dürften, zeigen die Zahlen, dass in den kommenden Jahren der grösste zusätzliche Bedarf bei Alters- und Pflegeheimen liegt. Der Bericht erörtert zudem den Beitrag der Ausbildungsabschlüsse in der Schweiz bzw. der Zuwanderung von ausländischem Personal im Hinblick auf den zukünftigen Personalbestand.

Gesundheitspersonal in der Schweiz : Bestandesaufnahme und Prognosen bis 2030 / Autoren: Clémence Merçay, Laila Burla, Marcel Widmer ; Hrsg.: Schweizerisches Gesundheitsobservatorium (Obsan). Neuchâtel, 2016

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Rabbi Wolff

William Wolff ist Ende 80 und der wohl ungewöhnlichste Rabbiner der Welt. Der kleine Mann mit Hut wurde in Berlin geboren, hat einen britischen Pass und wohnt in einem Häuschen in der Nähe von London. Immer Mitte der Woche fliegt er nach Hamburg und pendelt zu seinen jüdischen Gemeinden nach Schwerin und Rostock. Wauers neuer Film zeigt nun den turbulenten Alltag von Willy Wolff und beleuchtet seine bewegte Vergangenheit. Rabbi Wolff ist nicht nur das Porträt einer faszinierenden Persönlichkeit – eines tief religiösen Menschen, der sich voller Lebensfreude über Konventionen hinwegsetzt. Der Film führt auch auf mitreissende Weise in die Welt des Judentums ein und präsentiert uns einen ganz besonderen deutschen Lebenslauf.

Rabbi Wolff : ein Gentleman vor dem Herrn / Britta Wauer, Berlin : Salzgeber, 2016

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Drehorgelmusik

Musik berührt – und wenn sie, wie hier auf der Drehorgel gespielt, aus Kindheitstagen leise in die Gegenwart hinüberweht, vermag sie auch Erinnerungen zu wecken. Das gilt besonders für die ältere Generation. Diese Musik-CD begeistert mit fröhlichen und bekannten Heimat- und Wanderliedern. Gleichzeitig fördert das gemeinsame Singen das Gefühl der Zugehörigkeit, bringt Erinnerungen, hellt die Stimmung auf und trägt damit letztlich zur Steigerung der Lebensqualität bei. Mit dieser Musik-CD für Senioren und Demenzkranke haben Pflegekräfte und Alltagsbegleiter eine sofort einsetzbare Hilfe zur Aktivierung im Pflegealltag, um Personen mit zusätzlichem Betreuungsbedarf freudige Momente der Zuwendung und soziale Teilhabe zu ermöglichen. 

Drehorgelmusik : die beliebtesten Volkslieder zum Mitsingen und Zuhören / Friedhelm Henke, [Mülheim an der Ruhr] : Verlag an der Ruhr, 2015

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Mathias Gnädinger

Regisseur Stefan Jäger drehte den letzten Film mit Mathias Gnädinger. «Der grosse Sommer» kommt erst nach dem Tod des beliebten Volksschauspielers in die Kinos. Jäger, der bereits mehrfach mit Gnädinger gearbeitet hatte, entschloss sich, auf eine dokumentarische Spurensuche zu gehen. Gemeinsam mit der Witwe Ursula Zarotti Gnädinger besuchte er Weggefährten und Orte, die in Mathias‘ Leben eine wichtige Rolle spielten. Dabei entstand eine ungewöhnliche und berührende Hommage, in der Mathias Gnädinger noch einmal lebendig wird und in der die grosse Liebesgeschichte seines Lebens erzählt wird. 

Mathias Gnädinger : die Liebe seines Lebens / Stefan Jäger, Katrin Renz. Impuls, 2016

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Das Leben drehen

Als Eva Vitija volljährig wurde, bekam sie von ihrem Vater einen abendfüllenden Film über ihr bisheriges Leben. Er hätte ihr kein schlimmeres Geschenk machen können. Denn der Vater und Filmemacher Joschy Scheidegger dokumentierte seine Familie obsessiv. Und Tochter Eva hatte immer vergeblich versucht, seiner Kamera zu entkommen. Erst sein Tod bewog sie dazu, nicht nur sein riesiges Filmarchiv, sondern auch seine Kamera zu übernehmen. Sie tat, was ihr zuvor im Traum nicht eingefallen wäre: Sie drehte einen Film über das Leben ihres Vaters. Eine liebevolle Familien-Geschichte über das Filmen und den Versuch, das Leben festzuhalten.

Das Leben drehen : wie mein Vater versuchte, das Glück festzuhalten / Eva Vitija. Swiss Dok, 2015

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Tinou

Abstinenz ist Leiden, Weitersaufen Tod. Tinou muss sich an strenge Regeln halten, um eine neue Leber zu bekommen. Auch Aschi leidet: an der glanzlosen Gegenwart, die seine brillante Vergangenheit umso grossartiger erscheinen lässt. Sie holt ihn ein in Form eines Briefes aus Südafrika. Tinou weiss, dass Aschi die Reise dorthin nicht ohne ihn schafft. Aber Gesundheit geht vor. Er unterzieht sich der Operation und verfällt in einen Traum, in dem er sich erfüllt, was das Leben ihm vorenthalten hatte. Er nimmt die Reise nach Afrika vorweg und stirbt in den Armen der Narkoseschwester Miriam. Aschi muss die Reise ohne Tinou zu Ende führen.

Tinou / ein Film von Res Balzli. Intermezzo, 2016

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