Pro Senectute Bibliothek

Ihr Zugang zu Wissen rund ums Alter

Neue Titel zum Thema Alter – 1. Quartal 2017

Halten Sie sich auf dem Laufenden über Neuerscheinungen zum Thema Alter! Wichtige Titel werden Ihnen hier durch eine Selektion von Prof. Dr. François Höpflinger vom Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich präsentiert. Sie sind ergänzt durch weitere ausgewählte Bücher, E-Books, DVDs und CDs mit Kurzbesprechungen. Alle übrigen Titel des letzten Quartals finden Sie zuunterst auf der Seite nach Sachgebieten geordnet.

Altern, Gesundheit, Partizipation

In diesem Buch wird gezeigt, wie selbstbestimmtes Alter in einer ambulanten, ganzheitlichen Wohn- und Versorgungssituation möglich ist. Anhand eines Modellprojekts wird ein innovativer Ansatz dargestellt, der eine bedarfsgerechte Versorgung gewährleistet sowie den Anforderungen an Pflegeberufe gerecht wird. Die Autoren erläutern zudem theoretische Zusammenhänge zu den Themenfeldern Alter, Gesundheit und Partizipation, die auf die Wohn- und Versorgungssituation von älteren Menschen bezogen werden. Darüber hinaus wird im Rahmen eines Hochschul-Praxistransfers die unerlässliche Verbundenheit zwischen der Praxis in gerontologischen Arbeitsfeldern und der Wissenschaft herausgestellt.

Altern, Gesundheit, Partizipation: alternative Wohn- und Versorgungsformen im Zeichen des demografischen Wandels / Meike Haefker, Knut Tielking. Springer VS, 2017

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Gendergerechte Gesundheitsförderung  

Die gesundheitliche Situation wie auch das Verhalten von älteren Männern und Frauen unterscheiden sich in vielen Belangen je nach Geschlecht stark. Im Rahmen des Projekts Via wurden deshalb zum Thema „Gendergerechte Gesundheitsförderung im Alter“ ein Faktenblatt und ein Leitfaden für die Praxis entwickelt. Ziel des vorliegenden Faktenblatts ist es, einen Fundus an aktuellen Daten zur Verfügung zu stellen, um Angebote für ältere Menschen besser den geschlechtsspezifischen Bedürfnissen anpassen zu können. Leider sind noch immer viele Daten, auch in den offiziellen Statistiken, «gender-blind». So liegen zum Beispiel zum Thema Sturz kaum nach Geschlecht aufgeteilte Daten vor.

Gendergerechte Gesundheitsförderung im Alter Faktenblatt Epidemiologie: gender-disaggredierte Daten zur Gesundheit von älteren Frauen und Männern in der Schweiz / Claudia Kessler, Flavia Bürgi. Gesundheitsförderung Schweiz, 2016

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Schutz in der häuslichen Betreuung alter Menschen  

Warum und wie werden alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt? Wie lassen sich diese Misshandlungen erkennen und vermeiden? Die Herausgeberinnen des forschungsbasierten Praxishandbuchs erklären, warum alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt werden, differenzieren verschiedene Formen des Missbrauchs und zeigen, wie dieser erkannt werden kann. Sie nennen Interventionen und bieten Hilfsmittel, um Missbrauch vorzubeugen, zu erkennen und Betreute und Betreuende zu unterstützen und zu entlasten.

Schutz in der häuslichen Betreuung alter Menschen: Misshandlungssituationen vorbeugen und erkennen: Betreute und Betreuende unterstützen / Barbara Baumeister, Isabella Feusi-Frei. Hogrefe, 2017

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Die jungen Alten

In der Schweiz leben anderthalb Millionen über 60-Jährige: Sie sind wenig wahrgenommene Stützen des sozialen und politischen Lebens in diesem Land, und mit ihnen entstehen neue Bildungsbedürfnisse. Diese Bedürfnisse gilt es sorgfältig zu evaluieren und angemessene Angebote für eine Bevölkerungsgruppe zu entwickeln, die in ihrer langjährigen Berufstätigkeit vielfältige Erfahrungen gesammelt hat. Auch die Pädagogik hat dieser Situation Rechnung zu tragen. Dieses Buch analysiert die aktuelle Situation, eruiert die Bildungsbedürfnisse, legitimiert deren Umsetzung, beschreibt die bestehenden Institutionen und gibt Anstösse für eine Pädagogik, die es noch zu erfinden gilt. Verführen und nicht aufzwingen – so die Devise.

Die jungen Alten : vom Bildungssystem vergessen / Roland J. Campiche, Afi Sika Kuzeawu, Jacques Lanarès. Seismo, 2017

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Demografie und Wohnungswirtschaft: Bezahlbares Wohnen im Alter

Der Wohnungsmarkt ist heute stark auf die Bedürfnisse junger, mobiler Menschen ausgerichtet. Mit dem Älterwerden der geburtenstarken Generation der Babyboomer treten nun Senioren ins Rentenalter, die aktiv, mobil und auch veränderungsbereit sind. Die Wohnungswirtschaft nimmt diese wachsende Zielgruppe noch kaum wahr. Die Studie «Demografie und Wohnungswirtschaft» untersucht, wie sich gemeinnützige, institutionelle und öffentliche Eigentümer, Liegenschaftsverwaltungen, Entwickler und Dienstleistende auf die Veränderungen vorbereiten. Ein Fokus wird dabei auf das bezahlbare Wohnen im Alter gelegt.

Demografie und Wohnungswirtschaft : bezahlbares Wohnen im Alter / Joëlle Zimmerli. Verlag IFZ, [2017]

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Schreckgespenst Alter

Alt zu werden ist nicht schwer, alt zu sein dagegen sehr… Das kleine Werk von knapp 150 Seiten ist voller Lebensweisheiten, voll Witz und Originalität. Es nimmt Alltägliches unter die Lupe und existenzielle Fragen. Es unterhält und lädt zum Nachdenken ein. Das Buch hat seinen Zweck erfüllt, wenn man es – nach vollendeter Lektüre - mit einem Lächeln weglegt...

Schreckgespenst Alter : schenken Sie ihm ein Lächeln! : Weises und Witziges zum Älterwerden : Sprüche und Texte von Philosophen und Humoristen, Lebenskünstlern und Wissenschaftlern, bekannten und unbekannten Autoren /          Bernhard Weber. Books on Demand, 2016

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Spiritual Care

Wer leidet, wer stirbt, sucht seelischen Beistand und Trost. Wer erzählen kann, was ihn in der Seele bewegt, dem geht es körperlich besser. «Spiritual Care» heisst: Helfen, Grenzen anzuerkennen und in Grenzsituationen zu begleiten, Suche nach echtem Trost und Sinn. «Spiritual Care» eröffnet spirituelle Kraftquellen und zeigt Wege aus der Angst.

Spiritual Care: über das Leben und Sterben  / Brigitte Boothe, Eckhard Frick. Orell Füssli, 2017

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Grazie a voi

Von Integration sprach niemand, als die Italienerinnen und Italiener während des Nachkriegsaufschwungs in die Schweiz kamen, die Schweiz erwartete von ihnen Assimilation. Dabei sahen sie sich mit einer erheblichen Fremdenfeindlichkeit konfrontiert. Als Antwort auf die geschlossene schweizerische Gesellschaft gründeten sie ihre eigenen Vereine für Sport und Freizeit, organisierten kulturelle Anlässe sowie Feste und eröffneten eigene Schulen und Kindertagesstätten. Sie schufen sich ihre eigene Welt und veränderten von dort aus sich und die Schweiz. Das Buch zeigt so in vorwiegend privaten, manchmal intimen Bildern ein Kapitel italienischer Migration in der Schweiz und ist darin gleichzeitig ein politisches Lehrstück.

Grazie a voi : ricordi e stima : Fotografien zur italienischen Migration in der Schweiz / Marina Widmer. Limmat, 2016

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Potenziale älterer Erwerbstätiger

Dieser Band liefert vielfältige Beiträge, die zeigen, inwiefern ein ‚anderer Blick‘ auf das Alter(n) nicht nur für ältere Lesben und Schwule anregend sein kann. Die Autor_innen diskutieren die Hetero- bzw. Asexualisierung des Alters u.a. durch Versorgungseinrichtungen und zeigen neue Wege auf, wie Individualität und Vielfalt auch im Alter und in der Pflege besser berücksichtigt werden können. Ziel des Sammelbandes ist es, eine vertiefte Auseinandersetzung zum Thema Alter(n) und gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Theorie und Praxis anzuregen. Dazu werden theoretische Analysen, empirische Studien als auch Beiträge aus der Praxis vorgestellt. Ein Schwerpunkt hierbei sind Wohnformen für das Alter.

Potentiale älterer Erwerbstätiger : Erkenntnisse, Konzepte und Handlungsempfehlungen / Karlheinz Sonntag, Nadine Seiferling. Hogrefe, 2017

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Die Generationsbrücke

Der demografische Wandel einerseits, die wachsende Kluft zwischen Alt und Jung andererseits - neue Wege im Umgang der Generationen miteinander sind nötiger denn je. Die Generationsbrücke Deutschland zeigt, wie ein solcher Weg aussehen kann: Senioren und Kinder kommen regelmässig zusammen, sie spielen miteinander, lachen gemeinsam, schliessen Freundschaften und lernen voneinander. Dieses Buch gibt erstmals Einblicke in die Arbeitsweisen, Strukturen und Potenziale dieses aussergewöhnlichen Sozialunternehmens und zeigt zukunftsweisendes Modell, das es verdient flächendeckend umgesetzt zu werden.

Die Generationsbrücke : wie das Miteinander von Jung und Alt gelingt / Rocco Thiede. Herder, 2016

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Robotik und Behinderung

Die anstehende Robotisierung unseres Lebens betrifft auch Menschen mit Behinderungen. Haushalts-Roboter, Prothesen aus dem 3-D-Drucker oder in den Körper integrierte Nanobots werden das Leben mit Behinderung tiefgreifend verändern. Technologie wird eine immer wichtigere Rolle spielen – und neue Fragen aufwerfen. Die GDI-Studie «Robotik und Behinderungen – Wie Maschinen morgen Menschen helfen» wurde im Auftrag der Stiftung Cerebral durchgeführt. Sie entwickelt neue Ideen, wie Technologien das Leben von Menschen mit Behinderung in Zukunft prägen könnten und zeigt, welche gesellschaftlichen, technischen und ethischen Probleme durch die vermehrte Nutzung von Robotik auftauchen.

Robotik und Behinderung wie Maschinen morgen Menschen helfen / von Jakub Samochowiec, Angela Schmidt ; [im Auftrag von] Schweizerische Stiftung für das cerebral gelähmte Kind. GDI Gottlieb Duttweiler Institute, 2017

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Das habe ich gerne gemacht

Hubacher schreibt keine klassische Autobiographie – aber er schreibt persönlicher als sonst: Das Buch vermittelt Einblick in sein Leben und Denken. Was fasziniert ihn an der Politik? Wie hat er sich Freizeit reserviert, um nicht aufgefressen zu werden? Wie hat er Niederlagen durchgestanden? Ist er ehrgeizig? Geniesst er die Öffentlichkeit? Hat ihn Politik reich gemacht? Und wieso sind Menschen das Interessante in der Politik? Hubacher porträtiert viele von ihnen, vom Taxichauffeur bis zu Willy Brandt. Herausgekommen ist ein Buch voller Erinnerungen, das sich wie ein Politroman liest.

Das habe ich gerne gemacht: politische und persönliche Erinnerungen / Helmut Hubacher. Zytglogge, 2016

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Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit

Gesellschaftliche Wertschätzung wird häufig als ein Mittel beschrieben, um Bürgerinnen und Bürger zur Übernahme eines Ehrenamts zu motivieren. Diese einfache Rechnung geht jedoch im Fall der Ehrenamtlichen in der psychosozialen Demenzbetreuung nicht auf. Auf Basis objektiv-hermeneutischer Fallanalysen rekonstruiert Christina Goesmann eine komplexe Struktur unterschiedlicher Formen von Wertschätzung, welche die Beziehung zwischen den Ehrenamtlichen und den von ihnen umsorgten demenzkranken Personen prägt. Diese ist eng mit der Fähigkeit der Ehrenamtlichen zum fallverstehenden Handeln verknüpft und damit essenziell für die Qualität der ehrenamtlichen Arbeit.

Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit: Quellen der Wertschätzung in der psychosozialen Demenzbetreuung / Christina Goesmann. Transcript, 2016

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Grün für die Seele

Wie sich grüne Innen- und Aussenräume nutzen lassen, um die psychische Gesundheit von Menschen zu stabilisieren, Erholung und Recovery zu ermöglichen, Menschen zu aktivieren, Inklusion erlebbar zu machen und Kreativität und Fantasie zu entfalten, zeigt dieser opulent illustrierte und anschaulich gestaltete Bild- und Textband. Der Autor und Leiter der Garten- und Landschaftstherapie im St.Gallischen Kantonalen Psychiatrischen Dienst in Wil fasst darin seine Green-Care-Arbeiten zusammen und zeigt die vielfältigen Gestaltungs- und Aktivierungsmöglichkeiten in Verbindung mit Gärten.

Grün für die Seele: Menschen aufblühen lassen / Berndt Vogel. Hogrefe, 2017

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Etwas anderes konnten wir nicht

Senioren aus dem Bündner Tal Surselva erzählen aus ihrem Leben. Unverblümt und mit Liebe zum Detail. Geschichten, die berühren. Erzählt werden keine Biografien, sondern bestimmte, ausgewählte Ereignisse aus dem Leben jedes Einzelnen. Zusammen bilden diese Facetten das Bild einer in der Surselva aufgewachsenen Generation. Eine Generation, welche die Brücke schlägt von der Zeit der Weltkriege, der Krisen und Arbeitslosigkeit, des religiösen Lebens vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil zur heutigen globalen Wohlstandsgesellschaft. Sie ist Zeuge des gewaltigen technischen Fortschritts und gesellschaftlichen Wandels, die sich im 20. Jahrhundert vollzogen und ganz besonders im alpinen Raum grosse Veränderungen mit sich brachten.

Nus savevan da nuot auter : portret d'ina generazium en Surselva = Etwas anderes kannten wir nicht : Porträt einer Generation in der Surselva  / Cornelia Vinzens, Kuno Widmer. Somedia, 2016

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Aktivierungsblitz I Gesprächsimpulse

Die spontane Idee für die ersten Minuten der Gruppenstunde fehlt? Sie wollen schnell ins Gespräch kommen? Oder einfach eine kurze Zeitspanne überbrücken? Der Aktivierungsblitz unterstützt Sie in Ihrer Arbeit, hilft Ihnen Brücken zu Ihren Senioren zu bauen: Mit kurzen Gesprächsimpulsen, die völlig ohne Vorbereitung einzusetzen sind. Mit Themen, die ankommen. Sie wählen einfach das Themengebiet, starten mit biografischen oder allgemeinen Fragen. So garantiert der Aktivierungsblitz Ihnen spielend leichtes Aktivieren und gibt Sicherheit in jeder Situation. Die handlichen Klappkarten im Taschenformat sind ideal für Pflege- und Betreuungskräfte, ehrenamtliche Helfer und pflegende Angehörige.

Aktivierungsblitz I Gesprächsimpulse : schnell, punktgenau und vielfältig / Maria Metzger. Vincentz Network, 2016

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Tierische Tandems

TIERISCHE TANDEMS ist ein Kompendium für WissenschaftlerInnen, Studierende, PraktikerInnen, aber auch alle interessierten Institutionen und Träger tiergestützter Intervention im Alter. Es kombiniert erstmals konzeptionelle und die bisher erforschten Grundlagen gesundheitsförderlicher Mensch-Tier-Beziehungen mit einem qualitätsgeprüften Trainingsmanual zur hundegestützten Arbeit mit alten und demenzkranken Menschen. Wo die persönliche Vergangenheit langsam entschwindet und die persönliche Zukunft nur noch eine sehr begrenzte ist, wird die Gegenwart zum Wichtigsten im Leben – und die können Tiere sehr verschönern.

Tierische Tandems: Theorie und Praxis tiergestützter Arbeit mit älteren und demenzerkrankten Menschen  / Sandra Wesenberg. dgvt, 2016

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Die steinerne Matratze

Verna begibt sich auf eine Arktisreise, um endlich alles hinter sich zu lassen, um abzuschalten. Doch statt Ruhe, Weite, Eis und Schnee trifft sie unerwartet auf den Mann, der ihr Leben für immer veränderte, als er sie vor über fünfzig Jahren zum Schultanz lud, die unscheinbare, fleissige Verna Pritchard an der Seite des begehrten Footballstars. Wie Verna nun späte Rache übt, erzählt Atwood so lakonisch und souverän, wie es nur die »Queen der kanadischen Literatur« (Literarische Welt) vermag, erzählt in einer einzigen Geschichte ein ganzes Leben. All ihre stilistische Virtuosität, die Leichtigkeit, den Witz und die Ironie legt Margaret Atwood in diesen Band, ein Glanzstück ihrer Erzählkunst.

Die steinerne Matratze: Erzählungen / Margaret Atwood. Berlin Verlag, 2016

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Eine Jahrhundertgeschichte

1917 ging der Erste Weltkrieg seinem Ende zu, die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz betrug für Frauen 57, für Männer 54 Jahre. Soziale Netzwerke oder eine Altersvorsorge gab es nicht. Die oftmals grosse materielle Not alter Menschen führte vor 100 Jahren zur Gründung der Stiftung «Für das Alter» – die heutige Pro Senectute. Der Autor Kurt Seifert erzählt leicht lesbar die Jahrhundertgeschichte der Entwicklung der schweizerischen sozialen Institutionen und führt uns vom Landesstreik über die AHV bis in die heutige Zeit. Reich bebildert zeigt das Buch auf, wie dramatisch sich das Thema Altern in den letzten 100 Jahren gewandelt hat und welch grosse Rolle die Entwicklung tragfähiger sozialer Netze dabei spielte.

Eine Jahrhundertgeschichte : Pro Senectute und die Schweiz 1917-2017 = 100 ans d’histoire : Pro Senectute et la Suisse 1917-2017 = Cento anni di storia: Pro Senectute e la Svizzera 1917-2017  / Kurt Seifert. Hier und Jetzt, 2017

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À la recherche de liens entre les générations

Sociologue spécialisé dans les thématiques liées aux personnes âgées, Jean-Jacques Amyot nous livre ici une analyse pertinente sur les conditions de possibilité des liens intergénérationnels. Les politiques publiques nous encouragent à les renforcer, voire à les recréer, ces liens entre les générations seraient donc actuellement en voie de disparition. Dans cette enquête sociologique, Jean-Jacques Amyot décortique ces relations intergénérationnelles à la base de notre « vivre ensemble ». Prendre conscience des stéréotypes que nous véhiculons sur les générations permettrait d’entretenir ces liens en nous engageant dans une authentique relation à l’autre. Une réflexion salutaire pour une meilleure qualité de vie.

À la recherche de liens entre les générations / Jean-Jacques Amyot. Presses de l'EHESP, 2016

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Des vies (presque) ordinaires

Que faire quand un proche ne peut pas ou ne peut plus vivre de façon autonome ? La question concerne ou concernera chacun. À quoi ressemble le quotidien de ceux qui vivent avec un parent, un enfant, un conjoint rendu dépendant du fait de sa maladie, de son handicap, de son âge ? Blandine Bricka est partie à la rencontre de Clotilde et Victor, Évelyne, Odile, Caroline et Nathalie, Michel, et Marie-Thérèse. Avec l’envie de découvrir comment on bricole sa vie quand on veut à la fois accompagner celui ou celle à qui l’on tient et continuer à être un professionnel, un mari, une femme, le parent d’autres enfants. Par quel élan leur vie avec celle ou celui qu’ils aident est-elle devenue une expérience lumineuse qui relie et fait grandir ?

Des vies (presque) ordinaires : paroles d'aidants / Blandine Bricka. Les Éditions de l'Atelier, 2016

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Comment l’esprit vient aux vieux

Cet ouvrage est l’aboutissement d’un travail d’équipe de « vieux », voire de « très vieux » : « les apprentis centenaires » qui se sont mobilisés au sein de l’association « OLD’UP » pour donner du sens et de l’utilité à l’allongement de la vie. Comment l’esprit vient aux vieux ? Cette question traduit, avec un peu d’humour, le moment où se produit une prise de conscience collective : du temps en plus qui s’offre à la génération des aînés. Qu’en font-ils? Quels projets adaptés, féconds, réalistes et inventifs vont-ils imaginer?

Comment l’esprit vient aux vieux: penser et vivre un vieillissement durable / Marie-Françoise Fuchs. Erès, 2016

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Cathala

Avant 1946, ma mère qui avait grandi dans le canton de Berne avait rarement quitté son canton. Elle parlait mal le français. Vivre à l’étranger, en France, était pour elle une épreuve presque insurmontable. Elle aimait pourtant accueillir tous ceux que mon père, « le pasteur des Suisses », trouvait sur son chemin, mais quittait rarement Cathala, son havre, sa patrie, son refuge. Après chaque sortie, elle retrouvait, soulagée, sa maison, la maison, ses armoires, ses piles de draps, ses tiroirs, ses réserves de guerre, ses enfants et ceux que mon père lui amenait. Elle jetait une bûche dans l’âtre, mettait son tablier de cuisine pour accueillir tout un peuple de solitaires et d’affamés. Jusqu’au jour où la Garonne vint.

Cathala: l’auberge de ma mère / Madeleine Knecht Zimmermann. Editions de l'Aire, 2016

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L’art-thérapie pour les malades alzheimer

Difficulté de communication, perte de mémoire, irritabilité, apathie... les principaux symptômes de la maladie d'Alzheimer isolent progressivement une personne de la société et génèrent chez elle une angoisse. Famille et accompagnants s'épuisent dans la mission d'aide, sans savoir comment partager avec le malade autre chose que du soin. L'art-thérapie textile réenclenche entre la personne malade et ses accompagnants le partage relationnel, apaise son angoisse et diminue les symptômes. Cet ouvrage propose des activités d'art-thérapie textile autour de la broderie, de la couture et du tricot, faciles à mettre en oeuvre en fonction des différents stades de la maladie, qui permettront au malade de recouvrer estime de soi et dignité.

L’art-thérapie pour les malades alzheimer: ateliers et activités, tricot, point de croix, livre textile / Stéphanie Beillouin. Eyrolles, 2016

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Accompagner un proche en fin de vie

«Que savons-nous des soins palliatifs et des progrès immenses dont chacun d’entre nous doit pouvoir bénéficier? De nos droits et des démarches permettant de faire respecter nos souhaits sur l’arrêt des traitements? De même, quels sont les signes physiques et psychologiques qui nous montrent que la mort est proche? Que peut-on dire ou faire durant ces ultimes moments? Savoir ce qui se passe et à quoi s’attendre durant les derniers jours et les dernières heures permet de rendre moins angoissant ce temps si particulier.» Ce véritable guide de la fin de vie répond de manière claire et accessible aux innombrables questions que l’on se pose tous. Il offre ainsi une source précieuse d’apaisement et aide à communiquer avec les soignants.

Accompagner un proche en fin de vie: savoir l’écouter, le comprendre, et communiquer avec les médecins / Christophe Fauré, Stéphane Allix. Albin Michel, 2016

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Penser l’accompagnement biographique

Les démarches biographiques ont connu un fort développement au cours des trente dernières années. Cela dans plusieurs domaines : en approche existentielle et narrative sur le mode individuel ou en collectif, dans le champ du travail et de la formation, mais aussi dans les différents champs du travail social. Pour rencontrer cette demande de se réfléchir sur un temps long incluant passé, présent, avenir, est apparue la nécessité de la formation de praticiens à l’accompagnement biographique. Une telle formation est axée sur les fondements théoriques, les outils méthodologiques, les dispositifs, les processus et les exigences éthiques. Mais aussi sur les contraintes qu’elles imposent et les limites qu’elles comportent.

Penser l’accompagnement biographique / Emmanuel Gratton, Alex Lainé, Annemarie Trekker. Academia L'Harmattan, 2016

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Le transhumanisme

Le transhumanisme est un courant de pensée, désormais international, prônant l'usage des sciences et des techniques, dans le but d'améliorer l'espèce humaine, en augmentant les performances physiques et mentales de L'homme. Il considère en outre certains aspects de la condition humaine tels que le handicap, la maladie, le vieillissement ou la mort subie comme inutiles et indésirables. À ce titre, il interroge et il inquiète... Pour éclairer l'actualité de façon constructive, et tracer un pont entre les fantasmes et la réalité, l'auteur décrypte ce courant de pensée en proposant un texte accessible, synthétique et vivant.

Le transhumanisme: faut-it avoir peur de l’avenir? / Béatrice Jousset-Couturier. Eyrolles, 2016

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La main qui soigne et qui aime

Ce recueil est le fruit de 30 années d'expérience passées parmi des vieux et des vieilles qui ont le mal de vieillir et qui ont cette peur ineffable de la toute Fin. Les différents textes décrivent un milieu de vie fascinant mais combien éprouvant dans un lieu redoutable que l'on nomme CHSLD (centre d'hébergement de soins de longue durée). Ces gens ne demandent pas mieux que l'on prête yeux et oreilles. Or, un bref coup d'œil à ce manuscrit et vous serez transportés par tout un univers où la vie se veut à la fois trépidante et fragile.

La main qui soigne et qui aime: le mal de vieillir / Diane Cossette. Edilivre, 2015

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100 ans d'histoire

Dans un style accessible, Kurt Seifert nous livre un siècle d’histoire de Pro Senectute. Au premier plan figurent les événements politiques et sociaux des 100 dernières années : Grande Guerre, grève générale de 1918, création de l’AVS, émeutes de jeunes, et enfin questions actuelles sur la longévité et sur la garantie de la prévoyance vieillesse. Le développement de Pro Senectute est constamment replacé dans ce contexte passionnant. Plus de 200 illustrations rendent compte avec brio de l’évolution du regard porté sur la vieillesse en Suisse tout au long de cette période. Des portraits succincts de personnalités ayant marqué l’histoire de Pro Senectute viennent parachever cet ouvrage captivant.

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Il bello dell’età

L’ageismo, spiega Ashton Applewehite, è una forma di discriminazione che si nutre di pregiudizi relativi alle classi d’età. E, in una società occidentale concentrata sul valore della giovinezza, chi ne fa le spese è proprio la categoria di persone più numerosa: le persone non giovani. E allora è giunta l’ora di combattere con fermezza tutti pregiudizi ageisti. La vita cambia quando si invecchia, questo è certo: ma non è affatto detto che cambi in peggio, perché invecchiare significa procedere in una trasformazione costante che ci arricchisce come individui e come elementi della società. Una società che emargina le persone più vecchie è una società non solo meno saggia, ma anche meno creativa.

Il bello dell’età : manifesto contro l’ageismo / Ashton Applewhite, Anna Talò. Corbaccio, 2017

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Invecchiare in salute a casa

Il libro propone consigli e suggerimenti che favoriscono un corretto stile di vita per le persone anziane e promuovono comportamenti virtuosi fuori e dentro le mura domestiche. Un anziano in salute è infatti un anziano autonomo, attivo che conserva il ruolo di protagonista della propria esistenza e offre un contributo concreto alla rete affettiva e sociale. Per questa ragione vengono suggerite soluzioni per l’organizzazione delle abitudini e degli ambienti della quotidianità che vanno dalla cucina alla lettura, dalla cura della persona alle attività di volontariato. Per rendere evidenti i tanti modi in cui l’invecchiamento possa risultare una risorsa per l’individuo e per la società nel suo complesso.

Invecchiare in salute a casa : dopo l'età adulta, vivere sereni, in sicurezza e con il corretto stile di vita / Barbara Asprea, Giovanni Del Zanna, Bianca Maria Petrucci. Tecniche Nuove SPA, 2016

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Donne di AvaEva si raccontano

Un documento che non vuole essere la sintesi di studi e ricerche sulle donne della terza e quarta età, bensì la testimonianza di una riflessione collettiva sulle esperienze e considerazioni di un gruppo eterogeneo di donne in età di AvaEva su alcuni temi definiti, con la speranza di permettere ad atre donne di riconoscersi e/o confrontarsi, e nel contempo di demolire alcuni stereotipi che la pubblicità e i luoghi comuni veicolano quotidianamente sulle donne della generazione delle nonne, sui loro desideri e bisogni.

Donne di AvaEva si raccontano : gli incontri luganesi del lunedì : alcune riflessioni delle donne che hanno partecipato al progetto del Movimento AvaEva «Incontri luganesi del lunedì» (dicembre 2014 - giugno 2016) / red.: Anita Testa-Mader e Sonja Crivelli

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“How long will I love you?”

Our experiences of love and relationships change across our lifecourse in both positive and negative ways. As a social scientist and a nurse our worlds have come together to explore relationships and intimacy in later life using data gathered by the English Longitudinal Study of Ageing (ELSA). This report summarises the findings from the Sexual Relations and Activities Questionnaire (SRA-Q) that was used as part of the ELSA study and makes recommendations for practice and policy that can make a difference to the ways in which we can ‘do our best’ to support the sexual and intimate lives of older adults. The people who took part in the study were men and women aged 50 to 90+ living in England.

“How long will I love you?” sex and intimacy in later life / David Lee, Josie Tetley. ILC-UK, 2017

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Does living in a retirement

The benefits or otherwise of communal living in later life are of considerable interest in the context of a growing and increasingly elderly population. Such establishments have the capacity to provide in one location all the needs of residents whilst providing a stimulating and high quality living environment which insulates residents from the day-to-day problems of growing old. Whiteley Village is one of the main forerunners of this kind of retirement living anywhere in the world. The aim of this study is to investigate the possible benefits of retirement village life with respect to life expectancy i.e. whether Villagers live longer on average than the general population.

Does living in a retirement village extend life expectancy? the case of Whiteley Village / Les Mayhew, Ben Rickayzen, David Smith. ILC-UK, 2017

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Travels with Epicurus

One of the bestselling authors of Plato and a Platypus travels to Greece with a suitcase full of philosophy books, seeking the best way to achieve a fulfilling old age. Daniel Klein journeys to the Greek island Hydra to discover the secrets of aging happily. Drawing on the lives of his Greek friends, as well as philosophers ranging from Epicurus to Sartre, Klein learns to appreciate old age as a distinct and extraordinarily valuable stage of life. He uncovers simple pleasures that are uniquely available late in life. A travel book and an optimistic guide to living well, Travels with Epicurus is a delightful jaunt to the Aegean and through the terrain of old age led by a droll philosopher.

Travels with Epicurus: a journey to a greek Island in search of a fulfilled life / Daniel Klein; Penguin Books, 2012

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Cento anni di storia

L’autore Kurt Seifert narra in modo molto scorrevole la storia centenaria di Pro Senectute, ponendo in primo piano gli eventi che hanno caratterizzato la politica sociale degli ultimi cento anni: la prima guerra mondiale, lo sciopero generale, la creazione dell’AVS, i disordini giovanili, le attuali questioni sulla grande anzianità e la garanzia della previdenza per la vecchiaia. Sullo sfondo di questo avvincente contesto sociale, non mancano di volta in volta i rimandi alle vicende di Pro Senectute. Corredata di oltre 200 fotografie, l’opera riesce a documentare in maniera egregia come è mutata l’immagine dell’anzianità in Svizzera. Brevi ritratti di personaggi importanti nella storia della nostra organizzazione fanno da corollario a questo interessante saggio che si farà certamente apprezzare anche da persone estranee al mondo di Pro Senectute.

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Erinnerungslandschaften - Friedhöfe als kulturelles Gedächtnis

Friedhöfe sind Trauerorte und langlebige Biotope des regionalen Gedächtnisses. Die Geschichte eines Gemeinwesens ist immer auch die Geschichte von Toten und Totengedenken. Die Toten und ihre Ruhestätten gehören nicht nur den Angehörigen. Im kulturellen Gedächtnis mischen sich Privates und Öffentliches, Grabstelle und öffentlicher Raum. Gedächtnis bekommt hier eine räumliche Gestalt, es kann begangen werden. Kirchen und Kommunen sind als Friedhofsträger und Erinnerungsgemeinschaften herausgefordert, diese Bedarfe in eine sinnvolle Gestalt zu überführen. In interdisziplinärer Weite werden aus sozialwissenschaftlicher, kulturwissenschaftlicher und theologischer Perspektive die sepulkral-memorialen Formen diskutiert und ausgelotet.

Erinnerungslandschaften: Friedhöfe als kulturelles Gedächtnis / Thomas Klie. Kohlhammer, 2017

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Generali Altersstudie 2017

Wer wissen will, wie die 65- bis 85-jährigen heute leben und welche Einstellungen sie prägen, bekommt hier fundierte und leicht verständliche Antworten. Die Generali Altersstudie liefert die umfassendste empirische Untersuchung zur Lebenssituation und den Perspektiven der Menschen zwischen 65 und 85 Jahren in Deutschland. Verständlich kommentiert werden die Ergebnisse von den namhaftesten deutschen Altersforschern. Diese anschauliche, gut illustrierte Studie, unterhaltsam und lehrreich aufbereitet als Sachbuch, wird für viele ein Augenöffner sein und die politische und gesellschaftliche Diskussion über die Teilhabe der Alten vorantreiben.

Generali Altersstudie 2017: wie ältere Menschen in Deutschland denken und leben / Renate Köcher. Springer, 2017

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Seelsorge für Angehörige von Menschen mit Demenz

Demenz - für die meisten Angehörigen betroffener Personen bedeutet dies, grossen emotionalen Belastungen ausgesetzt zu sein. Wo finden Angehörige einen Ort, um sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, rund um das Thema Demenz informiert zu werden? Wo finden sie Zeit, die Seele zur Ruhe kommen zu lassen? Mithilfe dieses Buches und der darin vorgestellten ökumenisch ausgerichteten, vielfach erprobten Gruppentreffen können SeelsorgerInnen betroffene Angehörige in dieser schweren Lebenssituation begleiten. In den fünf Treffen werden Themen wie Trauer und Abschied, der Umgang mit Schuldgefühlen, Dauerbelastung, soziale Vereinsamung sowie Glaube und Spiritualität aufgegriffen.

Seelsorge für Angehörige von Menschen mit Demenz: mit Kopiervorlagen / Maria Kotulek. Vandenhoeck & Ruprecht, 2017

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Arbeitsfähigkeit und Alter

Der Arbeitsbewältigungsindex (ABI) von Ilmarinen et al. hat sich als Werkzeug zur Messung der Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern weitgehend durchgesetzt. Doch trotz der häufigen praktischen Anwendung und positiver Kritik ist zu hinterfragen, inwiefern die Determinanten der Arbeitsfähigkeit tatsächlich erfasst werden und überhaupt noch zeitgemäss sind. Julia Brandl erkennt diese Schwäche und prüft, ob eine Ergänzung des ABI um die Dimension 'Arbeit' die Vorhersagegenauigkeit signifikant erhöht. Das so verbesserte Instrument soll dazu dienen, personal- und gesundheitspolitische Massnahmen im Unternehmen gezielt und effizient einzusetzen und die Vorhersagekraft über die Entwicklung der Arbeitsfähigkeit einer Belegschaft zu steigern.

Arbeitsfähigkeit und Alter: Determinanten und Fördermöglichkeiten der Arbeitsfähigkeit älterer Mitarbeiter / Julia Brandl. Tectum, 2016

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Economic Foundations for Creative Ageing Policy

This book shows that global population ageing is an opportunity to improve the quality of human life rather than a threat to economic competitiveness and stability. It describes the concept of the creative ageing policy as a mix of the silver economy, the creative economy, and the social and solidarity economy for older people. The second volume of Economic Foundations for Creative Ageing Policy focuses on the public policy and management concepts related to the use of the opportunities that are created by population ageing. Klimczuk covers theoretical analyses and case study descriptions of good practices to suggest strategies that could be internationally popularized.

Economic Foundations for Creative Ageing Policy, Volume II: putting Theory into Practice / Andrzej Klimczuk. Palgrave Macmillan, 2016

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Delaying retirement

To a backdrop of ageing societies, pension crises and labour market reforms, this book investigates how the policy shift from early retirement to active ageing has affected individual retirement behaviour. Focusing on eleven European countries, the United States and Japan, it brings together leading international experts to analyze recent changes in pension systems. This innovative edited collection will appeal to students and scholars of sociology, economics, political science, human resources management, gerontology and social policy, and also to policy-makers and professionals dealing with older workers.

Delaying retirement progress and challenges of active ageing in Europe, the United States and Japan / Dirk Hofäcker. Palgrave Macmillan, 2016

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Züri West: Love

Auf dem neuem Album von Züri West geht es – wie der Titel schon verrät – oft um Liebe. Meist aus einer melancholischen Perspektive singt Kuno Lauener von flüchtigen Bekanntschaften, der Beziehung zur Katze oder dem kleinen Bruder. Aber auch heitere Lieder findet man auf dem Album. Ob mit Texten wie «d Gsichtszüg hange mr uf ds Chini / i gseh fängs us wie ne Quitte. [...] Quitte si nid unsympathisch, aber guet usgseh tüe sii ned eso» wie im Song «Quitte», wo Lauener sein Äusseres mit der Frucht vergleicht, oder im Lied «Sunnti Mittag i de Sächzgerjahr», wo sich der 56-jährige an seine Zukunftspläne als Kind zurückerinnert («I ha wöue Italiäner wärde»), bringt er mit Witz und Charme das Thema Altern in das Album ein.

Kinder – unser Glück!

Bei Menschen mit Demenz findet Erinnerung nicht mehr über kognitive Reize statt, sondern über emotionale. Dem Magazin gelingt diese emotionale Aktivierung durch bekannte Musikstücke, die Verwendung von Sprichworten und Abzählreimen, und eine Moderation, die die Kommunikationstechniken der Validation umsetzt, die also eine echte und tiefe Wertschätzung gegenüber Menschen mit Demenz aufbringt, sie mit ihren Gefühlen und Gemütszuständen ernst nimmt und nicht zu viele Informationen übermittelt. Deswegen sind die Audiomagazine auch bewusst langsam produziert und lassen den Moderationen, der Musik und den Klängen Raum. Der erste Teil der dreiteiligen Reihe widmet sich dem Thema Kinder.

Kinder – unser Glück! / Christine Schön. medhochzwei, [2016]

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Der Kuckuck und der Esel

Conrad Weitzmann ist kein besonders erfolgreicher Autor. Dennoch ist er überzeugt davon, dass die Welt von der Liebesgeschichte seiner Eltern erfahren muss. Vor zehn Jahren, nach dem Tod seiner Mutter, begann er mit dem Drehbuch. Und tatsächlich schien der Stoff den Fernsehredaktor Stuckradt Halmer zu begeistern. Doch nach fünf Jahren Mailverkehr und zahllosen Änderungen erkennt Conrad endlich, dass er keinen Schritt weitergekommen ist – und zu drastischen Mitteln greifen muss. Gemeinsam mit seinem Vater entführt er kurzerhand den Fernsehmann und sperrt ihn in den Keller. Er soll ihm dabei helfen, das Skript fertigzustellen. Doch seine Geisel scheint von diesem Drehbuch gar nichts zu wissen.

Der Kuckuck und der Esel / Andreas Arnstedt; Martin Lehwald. missingfilms, 2014

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Family business

Die 88-jährige Anne regiert ihr Leben in Bochum vom Sofa aus. Vor kurzem ist ihr Mann gestorben. Er hatte im Alltag gekonnt überspielt, was nun für die Töchter erschreckend deutlich wird: Anne wird dement. Jowitas Familie wohnt im polnischen Lubin seit Jahren in der Baustelle ihres Hauses. Jowita braucht dringend Arbeit. Indem sie als Betreuerin bei Anne einzieht übernimmt sie die Aufgabe, die Annes berufstätige Töchter nicht leisten können: Rund um die Uhr für die Mutter da zu sein. Aber die alte Dame verliert zunehmend den Bezug zur Realität. Die beiden Frauen verstehen sich nicht gut. Die Tage werden zäh und lang für Jowita, die sich nun weit weg von der eigenen Familie in den Routinen einer alten Frau wiederfindet.

Family business / Christiane Buchner. good!movies, 2016

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Die weisse Arche

Früher oder später muss jeder an eine Beerdigung. Und es sind nicht die angenehmsten Fragen, die dann auftauchen. Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben? "Die weisse Arche" stellt sich diesen Fragen. Abgründe der Seelen tun sich auf, doch einiges verliert seinen Schrecken. Wer Fragen zulässt, erfährt Antworten, die vielfältiger sind, Horizonte, die sich weiten. Die Grundmelodie des Films spielt eine Frau, der kaum etwas grösseren Schrecken einflösste als Krankheit und Sterben. Doch seit ihrem Nahtoderlebnis ist der Tod zum Freund geworden. Der Film beschäftigt sich mit Spiritualität, mit Sinn- und Wertfragen. Er thematisiert die begrenzte menschliche Erkenntnisfähigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen.

Die weisse Arche : am Übergang in eine andere Welt / Edwin Beeler. Calypso, 2016

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Vüna bèla ! Panorama popolare ticinese

Die Auswahl auf dieser CD zeigt, dass es in der Tessiner Volksmusikszene genau wie in der Szene der Neuen Volksmusik in der Deutschschweiz viel Neues zu entdecken gibt. Alle hier vorgestellten Gruppen schöpfen in irgendeiner Weise aus der eigenen Tradition und geben ihrer Musik und ihren Liedern dann ein neues und aktuelles Gewand, entweder durch eine besondere Instrumentierung, und damit einen neuen Klangkörper, oder durch spezielle Arrangements oder von der eigenen Tradition oder der Landschaft inspirierte neue Kompositionen, wobei auch Elemente aus anderen Musikkulturen oder Musikgattungen einfliessen können.

Vüna bèla! : panorama popolare ticinese. Migros-Genossenschafts-Bund, 2016

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