Newsletter Juni 2018

Unser Newsletter informiert Sie regelmässig über Neuerscheinungen, Veranstaltungen und Neuigkeiten rund ums Thema Alter.

Rezension

Dementia and Literature

In Anbetracht der Herausforderungen, die Demenz an Erkrankte, Angehörige und Pflegende stellt, versucht der Band «Dementia and Literature: Interdisciplinary Perspectives» (2018), aus einer kulturgerontologischen Perspektive Aufschluss über die Krankheit zu verschaffen. Die Autorinnen plädieren für einen Perspektivenwechsel: Von Demenz Betroffene sollen nicht als Kranke sondern als Behinderte betrachtet werden. So wird ihr Zustand eher akzeptiert und auch nicht-medizinische Ressourcen werden bereitgestellt.
Lesen Sie die Rezension der Literaturwissenschaftlerin Rahel Rivera Godoy-Benesch.

Bibliothekskatalog

Suche in neuem Design

Der Online-Katalog alexandria.ch wartet mit einigen Neuerungen auf, u.a.:

  • Die Ansicht ist für Handy und Tablet optimiert.
  • Die hilfreichen Filter zur Präzisierung Ihrer Suche befinden sich neu auf der rechten Seite.

Diese Tipps und Tricks empfehlen wir Ihnen weiterhin:

  • Betätigen Sie nach der Sucheingabe den Filter «Pro Senectute», wenn Sie Publikationen mit grösserer Relevanz für den Schweizer Kontext haben möchten. Sie reduzieren so die Treffermenge, indem Sie Titel aus internationalen, englischsprachigen Datenbanken ausschliessen.
  • Speichern Sie interessante Titel mit dem Stecknadel-Symbol. Sie finden diese unter «Gespeicherte Titel» wieder und können sie sich anschliessend per E-Mail zusenden.

Bei Fragen wenden Sie sich an das Bibliotheksteam oder konsultieren Sie unsere Suchanleitung.

Bibliotheksangebot

Trends in der Altersliteratur

Prof. Dr. François Höpflinger stellt Ihnen die sechs wichtigsten Neuerscheinungen zum Thema Alter vor. Weitere ausgewählte Bücher, E-Books, Artikel, Filme und Hörbücher mit Kurzbesprechungen sowie den Gesamtzuwachs nach Sachgebieten finden Sie auf unserer Webseite.

Aufruf zur Studienteilnahme

Mobilität, Aktivität und soziale Interaktionen im Alltag – MOASIS-Projekt

Wie wirken sich Aktivität, Mobilität und soziale Interaktionen auf Ihr Wohlbefinden und Ihre geistige Leistungsfähigkeit aus?
Die Universität Zürich sucht Personen ab 65 für eine Studie, bei der mithilfe eines mobilen Sensors und eines zur Verfügung gestellten Smartphones Aufenthaltsorte, Aktivitätslevel und Umgebungsgeräusche in Ihrem Alltag gemessen werden. Weitere Informationen zu Aufwand und persönlichem Gewinn für die Studienteilnehmenden finden Sie im Studienbeschrieb.

Veranstaltungshinweis

Altern in Würde – gemeinsam oder allein?

An der Schnittstelle von Betreuung und Pflege von älteren Menschen besteht Handlungsbedarf: Traditionelle Strukturen und Angebote werden den Bedürfnissen des alten Menschen nicht mehrgerecht. Fachleute aus dem ambulanten und aus dem stationären Bereich kennen die Probleme und formulieren ihre Sorge um das Wohlbefinden der alten Menschen. Sie fordern von der Gesellschaft und Politik neue Denk- und Handlungsweisen.

Die Walder Stiftung lanciert mit der Fachtagung am 2. November 2018 diese Diskussion und bietet Raum für Diskussion und Handlungsstrategien.

Schwerpunkt

68 – was bisher im Jubiläumsjahr geschah...

Mit neuen Publikationen und in den Medien wurde in diesem Jahr die 68er-Bewegung ausgiebig gewürdigt. Wir ziehen ein Zwischenfazit und stellen Ihnen im Jubiläumsjahr erschienene Beiträge – zumeist von 68er-Zeitgenossen, die nun im Rentenalter sind! – vor.

  • Rezension: Kurt Seifert, ehemaliger Leiter Forschung und Grundlagenarbeit bei Pro Senectute Schweiz, hat für uns das kürzlich erschienene Buch «68 – was bleibt?» des Basler Soziologen Ueli Mäder kritisch gelesen.
  • Neuerscheinungen: Unter den neuen 68er-Büchern finden sich Erinnerungsromane, Porträts und Analysen.
  • Fernsehen: Zeitzeugen-Runde in der SRF-Sendung Club und Generationengespräch zum Thema «68 und die Frauen».
  • Radio: Unterschiedliche Schlüsse zur gesellschaftlichen Bedeutung der 68er ziehen der Historiker Götz Aly und der Sozialphilosoph Oskar Negt im Programm-Schwerpunkt des Südwestdeutschen Rundfunks.

Veranstaltungshinweis

Get-together für Angehörige, Erkrankte und Fachleute

Leichte Stunden zu einem schweren Thema. Bei der 2. Demenz Meet 2018 vom 9.-11. August erwarten Sie Diskussionspanels, Impulsreferate, Workshops und persönlicher Erfahrungsaustausch in lockerer Atmosphäre.

Medientipp

Vier Schwestern

Aus bisher unveröffentlichtem SHOAH Material schuf Claude Lanzmann die Reihe VIER SCHWESTERN. Die Holocaust Überlebenden Ruth Elias, Ada Lichtman, Paula Biren und Hanna Marton, erzählen darin ihre bedrückende Geschichte: Eine Schwangere gerät an den KZ-Arzt Josef Mengele, eine junge Frau wird Ghettopolizistin in Lodz, eine Sobibor-Insassin kann beim Aufstand am 14.10.1943 fliehen, eine junge Ungarin wurde mittels Freikauf gerettet. Vier eindrückliche Zeugnisse zur Barbarei des Nationalsozialismus.

Rückblick

Sie möchten auf dem Laufenden bleiben? Melden Sie sich für den Bibliotheksnewsletter an.

Zur Anmeldung