Nationale Fachtagung 2016 zum Thema «care@home»

Am 24. Mai 2016 lud Pro Senectute zur 3. nationalen Fachtagung «care@home» ein. Mit zunehmender Alterung der Gesellschaft gewinnt die Sorge um andere für uns alle an Bedeutung.

Fachtagung rund um Betreuung und Pflege

«care@home» war zugleich Programm und Titel unserer nationalen Fachtagung vom 24. Mai 2016.

Die Teilnehmenden beschäftigten sich intensiv mit den Perspektiven von Betreuung und Pflege in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen.

Tageseindrücke des Karikaturisten Pfuschi und Bilder

Referate

Der Vormittag der Tagung war ausgefüllt mit Referaten von bekannten Experten aus dem In- und Ausland.

«Who cares?»

Zukunft von Betreuung und Pflege in einer Gesellschaft des langen Lebens

Verantwortung wahrnehmen

Unterstützung leisten und doch die eigenen Grenzen kennen

Polymedikation: Unterstützung und Begleitung

Digitaler Helfer für selbständiges Wohnen

Erfahrungen mit Handhabung und Akzeptanz des Hilfsmittels

Altersvorsorge 2020: Eine sichere Rente für alle

Ansprache mit anschliessenden Fragen aus dem Publikum

Eigenvorsorge statt Umverteilung

Neue Finanzierungskonzepte für Pflegekosten

Workshops

Nach dem Mittagessen vertieften die Teilnehmenden Ihr Fachwissen in einem der acht Workshops.

Theater Knotenpunkt, Interaktives Forumtheater
(deutsch)

Zwei kurze Theaterszenen dienten als Ausgangslage für die Diskussion. Der aktive emotionale Einbezug animierte die Teilnehmenden die Handlungsweisen der Figuren nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Die Teilnehmenden experimentierten mit den Konfliktszenen und interagierten mit den Schauspielern und Schauspielerinnen.

Prof. Dr. Michel Oris, Historiker und Demograf
Moderation: François Dubois, Geschäftsleiter, Pro Senectute Arc Jurassien
(deutsch/französisch)

Im Workshop wurde auf verschiedene Fragen der Demografie in Bezug zum Thema Pflege und Betreuung eingegangen:

  • Abhängigkeit in der Hochaltrigkeit
  • Verschiedene Pflegemodelle: Die Rolle der Kinder und die Beiträge von Migrantinnen
  • Interaktion zwischen Pflegenden und Gepflegten

Prof. Dr. Iren Bischofberger, Pflegewissenschaftlerin
Moderation: Marcel Schuler, Leiter Fachstelle Gemeinwesenarbeit,
Pro Senectute Kanton Luzern
(deutsch)

Pflegende Angehörige verlieren angesichts der Vielfalt von Angeboten und Dienstleistern oft den Überblick. Im Workshop behandelte Frau Bischofberger die Frage, wie durch verbesserte Arbeitsteilung und Koordination Brüche in den Behandlungsverläufen vermieden werden können.

Olivier Taramarcaz, Mitarbeiter Pro Senectute Schweiz, Koordinator des Festival visages
(französisch)

Anhand der gezeigten Filme wurde die Darstellung von pflegenden Angehörigen besprochen.

Dr. Antonia Jann, Gerontologin
Moderation: Franjo Ambroz, Vorsitzender der Geschäftsleitung, Pro Senectute Kanton Zürich
(deutsch)

Die mit dem Wohnen verbundenen Bedürfnisse verändern sich während des Lebensverlaufs. Im Workshop wurden Fragen zum Wohnen im Alter diskutiert und mit den Erkenntnissen aus dem Age Report verglichen.

Moderation: Alain Huber, Secrétaire romand, Mitglied der Geschäftsleitung, Pro Senectute Schweiz
(deutsch/französisch)

  • Pro Senectute Kanton Aargau: Zugehende Beratung – ein Instrument für die Betreuung, Unterstützung und Angehörigenschulung vor Ort
    Beat Waldmeier, Geschäftsleiter Pro Senectute Kanton Aargau
    Xaver Wittmer, Bereichsleiter Sozialberatung, Pro Senectute Aargau
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  • Pro Senectute Kanton Genf : Foyers de jour
    Marianne Dütschler Tichelli, responsable, Foyer de jour Le Caroubier, Pro Senectute. Kanton Genf
    Houria Jendly, responsable, Foyer de jour Soubeyran, Pro Senectute. Kanton Genf
    Claudio Testori, responsable, Foyer de jour l'Oasis, Pro Senectute. Kanton Genf
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  • Pro Senectute Ticino e Moesano: Partnerschaften – für innovative Wohnungslösungen
    Gabriele Fattorini, Geschäftsleiter Pro Senectute Ticino e Moesano
    Roberto Mora, Direktor der Spitex Region Bellinzonese (ABAD)
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Monika Stocker, Sozialarbeiterin
Moderation: Gabriele Plüss, Geschäftsleiterin, Pro Senectute Kanton Zug
(deutsch)

Gemeinsam wurde untersucht, welche gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, damit Lebensqualität und Lebenssinn im hohen Alter erhalten werden können. Ein gutes Leben betrifft nicht nur die Hochaltrigen selbst, sondern auch ihr näheres und weiteres Umfeld.

Dr. Stéphanie Pin, Sozialwissenschaftlerin
Moderation: Philippe Hirsiger, Bereichsleiter Soziale Dienste, Pro Senectute Kanton Waadt
(französisch)

Anhand eines Vergleiches von drei Umfragen unter mehr als 600 pflegenden Angehörigen diskutieren wir schweizerische Besonderheiten.  Zudem können wir aus sozioökologischer Sicht Interventionsmöglichkeiten aufdecken, die den Hochaltrigen und ihrer Umgebung zugutekommen.

Durchstöbern Sie unsere vielfältigen Angebote für Fachpersonen.

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